Borderline-Persönlichkeitsstörung bei Zwillingschwestern

2 Antworten

Bei psychischen Störungen gibt es meistens keine direkte genetische Ursache. Man kann also nie sagen: "Wer diese Gene hat wird auf jeden Fall diese Störung bekommen." Es gibt wohl eine gewisse Anfälligkeit, was psychische Erkrankungen betrifft, die gehäuft in Familien auftreten kann. Aber dann ist nur die Anfälligkeit da, es muss nie nie nie eine solche Krankheit auftreten.

Wenn also die "gesunde" Zwillingsschwester mit ihrem Leben soweit zufrieden ist, keinen Riesenstress hat oder keine massiven Verluste, stehen die Chancen gut, dass sie niemals an Borderline und auch an keiner anderen Störung erkrankt. Sie sollte sich aber klar sein, dass sie unter Umständen eine Anfälligkeit für verschiedene Störungen hat, und bei einer beginnenden Angststörung oder Essstörung oder Paranoia nicht lange zögern, sondern zum Arzt gehen.

Und sie sollte sich von selbstzerstörerischen Verhaltensweisen fern halten, von zu viel Alkohol, von Drogen, von Freunden, die einen nur ausnehmen, etc.

In der psychologischen Forschung gibt es viele Zwillingsstudien, mit denen man zeigen konnte, dass Zwillinge, die in unterschiedlichen Familien aufwuchsen, sich - trotz so ähnlichen Genmaterials - ganz unterschiedlich entwickelt haben. Daraus ließ sich schließen, dass die Umwelteinflüsse sehr viel entscheidender sind. Wenn das Zwillingspaar nun in derselben Familie aufwächst, könnte man deshalb vermuten, dass es eine große Rolle spielt, ob die Bezugspersonen, insbesondere die Mutter unterschiedlich mit den beiden Zwillingen umgeht - ob sie z.B. einen bevorzugt und den anderen stark vernachlässigt. Somit könnte es gut passieren, dass eine Zwillingsschwester Borderline entwickelt und die andere nicht. So, wie es auch in vielen Familien mit "normalen" Geschwistern häufig vorkommt, dass ein Kind erkrankt und das andere nicht.

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