Borderlin/ Bipolar, wie helfe ich?

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Das klingt jetzt vielleicht erstmal hart, aber Du kannst ihr nicht wirklich helfen. Zumindest kannst Du sie nicht heilen. Helfen können ihr nur Fachleute. Das einzige, was Du tun kannst ist als Freundin für sie da sein. 

Und auch hier gilt, dass Du vor allem auf Deinen Selbstschutz achten musst. Jegliche Beziehung (also auch Freundschaft) zu einem Menschen mit einer Persönlichkeitsstörung, wie Borderline ist extrem anstrengend und kräftezehrend. Es kann vorkommen, dass Du, als gute Freundin, die ihr nur helfen will daran kaputt gehst. Ich weiß, dass das hart klingt, aber leider ist es so. Damit will ich nicht, Deine Freundin schlecht reden, denn sie leidet noch viel mehr unter dieser Krankheit und das Schlimmste ist, dass sie im Gegensatz zu Dir nicht davor weglaufen kann. 
Daher ist das Wichtigste, dass Du zuerst auf Dich selbst achtest und versuchst Dich abzugrenzen. Informiere Dich über die Krankheit und versuche sie zu verstehen, denn damit kannst Du für Deine Freundin am allermeisten tun, wenn Du sie verstehst. Aber dieses Verständnis sollte auch für Dich wichtig sein, damit Du weißt, wie Du Dich selbst davon abgrenzen und Dich selbst schützen kannst.

Ich empfehle Dir auf Youtube den Kanals von Casy M. Dinsing (https://www.youtube.com/user/casydinsing) die gerade Borderline und auch die Bipolare Störung sehr gut und anschaulich erklärt.

Ich wünsche Dir viel Kraft und auch Deiner Freundin das allerbeste, damit es ihr zumindest wieder etwas besser gehen wird.

Am besten, und auch nur wenn du dir das wirklich aufbürden möchtest, bist du einfach für diese Person da. Borderline, falls gegeben, ist unheilbar, und lässt sich lediglich mit geeigneteren Bewältigungsstrategien in kontrollierbarere/ fruchtbarere Bahnen lenken. Wichtig ist dass du Grenzen ziehst, und dir Misshandlungen von ihr nicht gefallen lässt, denn das macht ihre Problematik nurnoch schlimmer wenn sie mit allem durchkommt.

Also, Zuhören, Zeit verschenken, Geduld haben.
Ganz normale Freundschaft.
Den Rest überlass den Fachkräften,
ich hoffe mal das es nicht nur Experten auf dem Papier sind.

Die Diagnose und Behandlung solltest du den Ärzten überlassen.

Bleibe eine Freundin, behandel sie weiter so, wie sonst auch.

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Danke!

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Ich bin noch für ein paar Tage in einer Psychiatrie.

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Durch einen blöden Zufall habe ich gesehen, dass ich die Diagnose F32.2 (schwere depressive Episode ohne Psychose) habe. Man hat mit mir nie über die konkrete Diagnose geredet. Ist vielleicht auch gar nicht nötig, weil ich auf einer Depressions-Station bin und mir mal gesagt wurde, dass ich nichts anderes habe.

Soweit so gut.

Ich frage mich mittlerweile, ob sich die Diagnose im Verlauf meines Aufenthaltes hier verändert hat.

Irgendwo habe ich gelesen, dass F32.2 auch zur Folge hat, dass Betroffene immer Betreuung brauchen. Ich denke, dass ich diese Diagnose nur bekommen habe, weil ich erwähnt habe, dass ich mich eventuell umbringen wurden,sobald ich alleine bin.

Jetzt denke ich gar nicht mehr daran und mir geht es auch viel, viel besser. Auch wenn ich weiß, dass ambulant noch viel auf mich wartet.

Um zu meiner Frage zu kommen :

Mit was für einer Diagnose werde ich denn (voraussichtlich) entlassen?

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