Borderlin/ Bipolar, wie helfe ich?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das klingt jetzt vielleicht erstmal hart, aber Du kannst ihr nicht wirklich helfen. Zumindest kannst Du sie nicht heilen. Helfen können ihr nur Fachleute. Das einzige, was Du tun kannst ist als Freundin für sie da sein. 

Und auch hier gilt, dass Du vor allem auf Deinen Selbstschutz achten musst. Jegliche Beziehung (also auch Freundschaft) zu einem Menschen mit einer Persönlichkeitsstörung, wie Borderline ist extrem anstrengend und kräftezehrend. Es kann vorkommen, dass Du, als gute Freundin, die ihr nur helfen will daran kaputt gehst. Ich weiß, dass das hart klingt, aber leider ist es so. Damit will ich nicht, Deine Freundin schlecht reden, denn sie leidet noch viel mehr unter dieser Krankheit und das Schlimmste ist, dass sie im Gegensatz zu Dir nicht davor weglaufen kann. 
Daher ist das Wichtigste, dass Du zuerst auf Dich selbst achtest und versuchst Dich abzugrenzen. Informiere Dich über die Krankheit und versuche sie zu verstehen, denn damit kannst Du für Deine Freundin am allermeisten tun, wenn Du sie verstehst. Aber dieses Verständnis sollte auch für Dich wichtig sein, damit Du weißt, wie Du Dich selbst davon abgrenzen und Dich selbst schützen kannst.

Ich empfehle Dir auf Youtube den Kanals von Casy M. Dinsing (https://www.youtube.com/user/casydinsing) die gerade Borderline und auch die Bipolare Störung sehr gut und anschaulich erklärt.

Ich wünsche Dir viel Kraft und auch Deiner Freundin das allerbeste, damit es ihr zumindest wieder etwas besser gehen wird.

Am besten, und auch nur wenn du dir das wirklich aufbürden möchtest, bist du einfach für diese Person da. Borderline, falls gegeben, ist unheilbar, und lässt sich lediglich mit geeigneteren Bewältigungsstrategien in kontrollierbarere/ fruchtbarere Bahnen lenken. Wichtig ist dass du Grenzen ziehst, und dir Misshandlungen von ihr nicht gefallen lässt, denn das macht ihre Problematik nurnoch schlimmer wenn sie mit allem durchkommt.

Also, Zuhören, Zeit verschenken, Geduld haben.
Ganz normale Freundschaft.
Den Rest überlass den Fachkräften,
ich hoffe mal das es nicht nur Experten auf dem Papier sind.

Die Diagnose und Behandlung solltest du den Ärzten überlassen.

Bleibe eine Freundin, behandel sie weiter so, wie sonst auch.

Bringt eine Therapie Etwas, wenn die Störung eh immer bestehen bleibt u man selbst evtl Schuld hat ?

Ich hatte schon seit langer Zeit Selbstzweifel und Probleme wegen Dingen, die mich an einer gesunden Entwicklung gehindert haben. Irgendwann hab ich mit einer Freundin Was geraucht, wovon ich bis heute nicht weiß Was es war und ich in dem Moment auch nicht gefragt hab, weil ich mit dem Motto "1x ist kein Mal" herangegangen bin. Das hat evtl ja dazu beitragen können, dass sich meine psychischen Probleme verstärkt haben. Zumindest meinte diese Freundin Damals und auch aktuell Leute zu mir, dass sie denken, dass ich manisch depressiv sein könnte. Und irgendwie hab ich auch das Gefühl.

Naja ich hab mich belesen und diese Störung soll nicht mehr ganz verschwinden können. Und naja falls ich Das durch so ne Aktion verstärkt haben sollte mit meinen psychischen Problemen bin ich ja selbst Schuld und naja dann ist eine Therapie ja evtl eh nicht im Interesse des Therapeuten, wenn ich Das sage oder es rauskommt, oder?

...zur Frage

Freundin hat Bulimie, wie umgehen?

Ich bin m/16 und eine gut Freundin/16 von mir hat mir während einer Party (leicht Alkoholisiert) von ihrer Essstörung(Bulimie) erzählt. Außerdem soll sie sich versucht haben zu ritzen und allem Anschein nach ist sie auch Depressiv. Jedoch ist die Bulimie nicht stark ausgeprägt(laut ihr) und nach dieser Feier hatte ich den Mut nicht Sie darauf anzusprechen. Das Thema wurde unter den Tisch gekehrt, jedoch kann ich damit nur schwer Leben. Denn immerhin ist es ein Hilfeschrei, auf der anderen Seite nimmt sie keine Psychiatrische Hilfe in Anspruch, auch ihren Eltern erzählte sie nichts(!). Generell versucht sie nach außen einen Glücklichen eindruck zu machen, außerdem ist sie sehr sportlich, findet sich aber zu dick, was jedoch nicht im Entferntesten zutrifft. Wie soll ich sie am besten darauf absprechen, bzw. soll ich klar machen das sie Psychologische Hilfe braucht. Bitte um schnelle Rückmeldung

...zur Frage

Ich verliere immer und immer wieder die Lebenslust - Habt ihr Tipps?

Immer wenn ich denke mir geht es psychisch wieder einigermaßen gut, zieht mich eine Kleinigkeit runter und ich will am liebsten nicht mehr leben. Das geht schon seit Jahren so und ich will das einfach nicht mehr. Ich habe schon einige Therapien gemacht und egal wie sehr ich mich anstrenge, letztendlich lande ich immer wieder mehr oder weniger am selben Punkt. Was kann ich tun, außer mich umzubringen oder töten zu lassen, dass diese Gedanken aufhören und ich immer wieder so instabil werde?

...zur Frage

Selbstmordgedanken und Depressionen bitte hilfe?

Hallo liebe User,

erstmal zu mir selber, ich bin 13 Jahre alt und besuche momentan ein Gymnasium im Rhein-Erft-Kreis, und in meinem leben läuft gerade alles drunter und drüber, und das ziemlich sch... Ich muss wahrscheinlich bald das zweite mal die Schule wechseln, weil meine Mutter einen neuen Freund hat und wir umziehen etc.. (meine Eltern sind getrennt), ich wollte zu meinen Vater zurückziehen weil ich da schon Leute kannte auf der Schule aber die wollten mich nicht mehr nehmen (weiß nicht warum?), und einfach nur noch mehr tausende Probleme in meinem Leben, so dass ich die ganze Zeit mit dem Gedanken spiele mich vor die Bahn zu werfen, aber irgendwie will ich es dann doch wieder nicht, kann mir irgendjemand helfen? Ich habe die ganze Zeit so ein Bauchkribbeln und mir geht es jeden Tag schlecht und heule die ganze Zeit, in meiner aktuellen Klasse habe ich auch keine Freunde.. .

Kann mir jemand irgendwie helfen ich hab einfach kein Bock mehr:(

Gruß,

Marius

...zur Frage

Wie lange dauern die "emotionalen Phasen" bei einer bipolaren Störung an?

Wenn man eine bipolare Störung hat, hat man ja wie ich es verstanden habe gute Tage und dann welche, an denen man ziemlich down ist.
Ist es jetzt so, dass man z.B. für ein oder zwei Tage fröhlich ist und dann wieder ein paar Tage traurig, oder kommt das alle paar Wochen oder Monate?
Wer Erfahrung mit der Krankheit hat, kann mir gerne ein bisschen mehr darüber erzählen.
Danke!

...zur Frage

Wie sehr ändert sich eigentlich eine Diagnose im Verlauf der Behandlung (Depression)?

Ich bin noch für ein paar Tage in einer Psychiatrie.

Ich wurde relativ spontan eingewiesen.

Da ich Angst hatte mir das Leben zu nehmen, sobald ich alleine bin (die weiteren Details möchte ich auch lieber ersparen).

Ich hatte vorher keine Psychotherapie und dementsprechend auch keine Depressions Diagnose.

Durch einen blöden Zufall habe ich gesehen, dass ich die Diagnose F32.2 (schwere depressive Episode ohne Psychose) habe. Man hat mit mir nie über die konkrete Diagnose geredet. Ist vielleicht auch gar nicht nötig, weil ich auf einer Depressions-Station bin und mir mal gesagt wurde, dass ich nichts anderes habe.

Soweit so gut.

Ich frage mich mittlerweile, ob sich die Diagnose im Verlauf meines Aufenthaltes hier verändert hat.

Irgendwo habe ich gelesen, dass F32.2 auch zur Folge hat, dass Betroffene immer Betreuung brauchen. Ich denke, dass ich diese Diagnose nur bekommen habe, weil ich erwähnt habe, dass ich mich eventuell umbringen wurden,sobald ich alleine bin.

Jetzt denke ich gar nicht mehr daran und mir geht es auch viel, viel besser. Auch wenn ich weiß, dass ambulant noch viel auf mich wartet.

Um zu meiner Frage zu kommen :

Mit was für einer Diagnose werde ich denn (voraussichtlich) entlassen?

Bleibt es bei der Diagnose F32.2, die schon gut behandelt wurde oder wandelt sich die Diagnose einfach in einer F32.1 also einer mittelschweren Depression?

Weiß das jemand?

Gibt es dabei ein typisches vorgehen?

Oder ist das individuell?

Verändert sich die Diagnose mit der Zeit oder nicht?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?