Bonsai= Pflanzenquälerei?

5 Antworten

Es gibt sicher Pflanzen-Quälerei, z.B. wenn man eine Pflanze vertrocknen lässt oder anbrennt etc.

Um einen Bonsai muss man sich viel kümmern, immer dafür sorgen dass er die richtigen Nährstoffe hat, genug gegossen ist, regelmäßig trimmen und umtopfen. Ein gut gepflegter Bonsai ist sehr gesund.

Wie ein Bonsai das selber empfindet ist natürlich fraglich. Pflanzen haben kein zentrales Nervensystem und auch kein Ich-Bewußtsein. Daher können sie nicht wie Tiere und Menschen Schmerzen empfinden. Sie reagieren aber sehr wohl auf ihre Umgebung.

Jeder Gärtner, Gartenbesitzer und Obstbauer schneidet Pflanzen zurück. Jede Hecke wird mindestens einmal im Jahr zurückgeschnitten. In der Pflanzenzucht werden Pflanzen zur Vermehrung geschnitten (Stecklinge) und auf anderen Pflanzenteile gepfropft.

Nichts anderes macht ein Bonsaigestalter.

Bei den meisten verholzenden Pflanzen führt ein Rückschnitt zur Verjüngung der Pflanze! Der Stamm ist der ältere Teil. Der durch den Rückschnitt entstandene Neuaustrieb ist der jüngste Teil. Dadurch werden Pflanzen viel älter als, wenn kein Rückschnitt erfolgen würde!

Mal abgesehen, daß deine Frage sehr unpräzise ist!

Bonsai bedeutet frei übersetzt Pflanze in einer Schale.

Da wäre wohl jede Topfpflanze in unserem Kulturkreis auch Pflanzenquälerei?

Zudem wurde diese Frage hier bereits mehrere Male gestellt. Suchen und nachlesen macht auch schlau.

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Mit Bonsai weiß jeder was gemeint ist. Es gibt viele Fragen, die hier schon einmal mehrmals gestellt worden sind

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Überleg mal: Ein Rasen wird viel öfter gemäht als ein Bonsai geschnitten. Dem Bonsai geht's also im Vergleich zu Gras noch richtig gut. Und Radieschen erst: Die dürfen eine Zeitlang wachsen, dann werden sie ausgerissen und gegessen. Bevor sie sich vermehren konnten. Ein Wunder eigentlich, daß die noch nicht ausgestorben sind.

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