Bolonka Zwetna für Zeiten der Abwesenheit an ein Katzenklo gewöhnen?

11 Antworten

Während einer Schwangerschaft ist schonmal der denkbar schlechteste Zeitpunkt einen Hund anzuschaffen.

Meist soll es ja dann auch gleich noch ein Welpe sein. Die Grunderziehung eines jungen Hundes bis dieser mal ansatzweise mit weniger Aufwand im alltag mitläuft dauert im Schneitt 12-15 Monate, das Training geht nicht in ein paar Wochen.

Wenn du also jetzt einen Hund holst hast du den vollen Aufwand nicht jetzt solange "das noch geht" sondern dann mit einem pubertären aber dafür lebhaften Junghund während du versuchst ein Baby nebenher zu managen. Auch so ist es schon nicht lustig einen Bolonka zu trainieren (was recht viel im knien auf dem Boden passieren muss) während du dann im 8. Monat bist....

Keine gute Idee.

Der frühest sinnvolle Zeitpunkt für einen Hund ist meiner Ansicht anch wenn das jünste Kind mindestens 4, besser sogar noch älter ist.

Wenn man im Haushalt oder draußen mit Kind und Hund ist MUSS einer der beiden in einer Krise (z.B. Auto kommt angefahren, Hund nagt am Kabel, Kind steht auf dem Stuhl am Herd) einfach tun was man ihm sagt, sonst wird es gefährlich und stressig wenn man beide "einfangen" muss.

Auch langfristig wird bei euch die Anschaffung eines Hundes schwierig. Die Umstände die du schilderts wenn du später wieder arbeiten willst sind ds nächste Hindernis.

Auch wenn du jetzt einen Hund anschaffst, spätestens dann kannst du dem Hund nichtmehr gerecht werden. Auch ein späterer Hundekauf komt damit eingentlich nicht in Frage.

Abgesehen davon dass der Gedanke "Hundeklo" absolut groteskt und für mich eine unsägliche Modeidee ist, weil plötzlich ahnungslose ItGirls Taschenratten á la Tinkerbelle als Accessoire für sich entdeckt haben ist, ist das Einhalten über 8 Stunden bei einem gesunden Hund noch das kleinere Problem. Das kann ein Hund körperlich schaffen.

Durch die Überlegung zum Hundeklo wird im Prinzip aber nur das für den Menschen offensichtlichste und lästigste Problem umgangen (er macht rein wenn ich weg bin).

Das eigentliche Problem, das für die Überlegung zur Hundehaltung ausschlaggebend sein muss liegt darin dass der Hund nicht so lange einsam in der Ecke rumliegen will und kann. Grade die geselschaftshunde suchen engen Anschluss. Wenn du dann nach einigen Jahren daheim prlötzlich weg bist ist der seelische Schaden groß und das gejaule vermutlich auch.

Möglicherweise finden sich später Möglichkeiten den Hund mitzunehmen oder irgendwo tagsüber unterzubringen, die "Alleinelassen mit Hundeklo"Variante sollte aber im Interesse des Hundes keine Option sein.

Zudem denke ich dass du spätestens wenn das Kind dann aus dem Kindergarten ist (da wäre der Hund dann so 6 Jahre alt und auf dem Gipfel der Beschäftigngsfreude) auch merken wirst, dass du die Zeit die der Hund verlangt dringend für dich und anderes möchtest. Vielleicht hast du dann sogar ein weiteres Kind. Du hast Elternsprechtage, musst das Kind in den Sport und auf Veranstaltungen fahren etc...

Die "Netto" Zeit die für einen Hund zur Verfügung steht nimmt im Familienleben ganz schnell ab, wenn du da schon mit einem Minimalplan anfängst der ein Hundeklo verlangt um die nötigsten Bedürfnisse zu erfüllen wird das leider nichts.

Ich wünsche euch alles gute und ein gutes Händchen bei euren Überlegungen und einer Entscheidung pro/contra Hundehaltung.

***Ich bin von 8-16Uhr fort ohne Mal nach Hause zu können***

das sind um die 9 Stunden, wenn man die hin und Rückfahrt. So lange sollte kein Hund alleine sein.

Auch ist ein Hund keine Katze, der gehört nach draußen. So wie das in der Natur des Hundes auch vorgesehen ist, wer das nicht gewährleisten kann, schafft sich keinen an.

Nur weil dein Wunsch ein kleiner Hund ist, gehört da da ebenso nicht rein. Ne Dogge oder einen großen Hund gewöhne ich ja auch nicht an den heimischen Sandkasten mit katzenstreu.

Max.sollte ein Hund 4-5 Stunden allein sein. Dies sollte ihm aber über mehrere Monate Training behutsam beigebracht werden.

Ich habe für 4 Stunden Alleinsein, 8 Monate gebraucht. Ohne das der Hund die Nachbarschaft zusammen bellt, ohne die Wohnung zu zerstören, ohne vor Stress und Verlustängsten uriniert oder ganz schlimm die Pfoten wund und blutig leckt. Ja sowas kann passieren.

Schafft euch, wenn dann einen zuverlässigen Hundesitter an, der den Hund zur Mittagszeit abholt und ihn betreut bis zu von der Arbeit kommst, das wäre dem Hund gegenüber fair.

Und auch so kann man prima Hund und Vollzeitjob gut miteinander vereinbaren.

Nein! ein Hund auf einem Katzenklo ist ein NoGo weil dieser Hund dann nie stubenrein werden wird. Ein Hund hinterlässt draussen seine Ausscheidungen auch als Nachricht für andere Hunde. 


....mal abgesehen von der Sache das du mit deinem 1. Kind den Kopf voll haben wirst mit genug anderen Dingen..... und es mittlerweile HundeTagesplätze gibt HuTa genannt, kann ich dir nur raten, keinen Bolonka zu kaufen. 

Das sind kleine empfindliche Kläffer, die sehr zu Eifersucht neigen. Sie wurden als Schosshündchen für Einzelpersonen, die verwöhnen wollen, gezüchtet. Zu einem krabbelnden Kleinkind, welches auch mal versehentlich am Fell ziehen wird, passen die wirklich nicht. 

mein Tipp (ich habe selber Kinder - jetzt erwachsen und Hunde) :

wartet noch bis das Kind da ist, gesund und allergiefrei gewachsen ist, ihr einen regelmässigen Tagesrhytmus habt und als Familie zusammen gewachsen seid. 

Die Zeit bis dahin kannst du damit verbringen, dich über Rassen zu erkundigen und einige Züchter zu besuchen um die jeweiligen Hunde mal in Natura zu erleben. Alles Gute!


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