Boiler frage?

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6 Antworten

Einerseits verstehe ich Deinen Ärger, aber andererseits geht dieser in die falsche Richtung.

Natürlich ist es möglich, einen Boiler aus 1981, der verkalkt ist, noch zu reparieren, aber das ist ziemlich unsinnig. Das Ersatzteil und die Reparatur wären nur dann von Dir zu bezahlen, wenn es sich um Teile handeln würde, die Du in häufigem Gebrauch hast, also um Teile, die Du anfassen musst, um zum Beispiel die Temperatur einzustellen oder das Wasser raus zu lassen. Lass Dich hier nicht für dumm verkaufen.

Für Dich wäre es allerdings viel besser, wenn der Boiler ausgetauscht würde. Ein verkalkter Boiler braucht viel mehr Strom und es darf auch davon ausgegangen werden, dass Geräte aus 1981 bei weitem nicht no wirtschaftlich arbeiten, wie ein neues Gerät. Weißt Du, wieviel von Deiner Stromrechnung auf diese unwirtschaftliche Warmwasserbereitung geht?

Vielleicht ist es besser die "Immobilie" oder den Vermieter dazu zu bewegen, gleich einen neuen Boiler einzubauen, anstatt am alten noch rum zu reparieren. Vielleicht wäre es sogar für Dich günstiger, wenn Du selbst einen Boiler kaufst, durch den weitaus  niedrigeren Stromverbrauch könnten sich die Ausgaben bald amortisiert haben und dann sparst Du effektiv.

Sajidah87 30.06.2017, 10:32

Das ist ja das tolle. Der Wartungsmann meinte bei 14% muss der Boiler ausgetauscht werden. MUSS.
Er hat 11%
Es ging da um die Abgaswerte.
Er sagte das die Erhitzungstemperatur 106 grad ist und ich das alles zahlen muss.
Das größte Problem wäre aber wenn dieser Boiler diese 14% erreicht oder anderweitig den Geist aufgibt, darf KEIN neuer Boiler angebracht werden. Das erlaubt der Schornsteinfeger nicht. Da es ein Aussenluft Boiler ist. Abgase gehen durch ein Loch an der Wand nach außen.
Das Loch würde dann zugemauert und kein neuer Boiler darf dran. Ich müsste mein Wasser dann mit Strom erhitzen. Jeder kann sich vorstellen was das für Mehrkosten sind

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frodobeutlin100 30.06.2017, 11:08
@Sajidah87

dann ist doch in Deinem Interesse, dass der Boiler so lange wie möglich funktioniert

und ich vermute mal es handelt sich um einen Gasdurchlauferhitzer

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bwhoch2 30.06.2017, 11:15
@Sajidah87

Dass es sich um einen Gasboiler handelt, wußte ich nicht. Ich ging von einem Elektroboiler aus.

Wenn Du also durch einen Boileraustausch und damit verbundener Umstellung von Gas auf Strom Nachteile befürchtest, solltest Du mit der Reparatur einverstanden sein. Die Kosten der Reparatur gehen aber zu Lasten "der Immobilie".

Wenn dann der Boiler auf diese Weise wieder "gerettet" ist, solltest Du anfangen, Dir eine neue Wohnung zu suchen. So kannst Du der Gefahr, die über Dir schwebt rechtzeitig entgehen.

Andererseits: Soviel mehr wird die Warmwassererwärmung durch einen modernen Elektroboiler gegenüber dem alten Gasboiler auch nicht kosten. Da käme ein Umzug nur deswegen womöglich sehr viel teurer, auch über die Jahre gerechnet. Möglicherweise findest Du dann auch nur eine Wohnung die deutlich mehr Miete kostet.

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Das ist ein Mangel der zu Lasten des Vermieters zu beheben ist.

Das ist auch keine Kleinreparatur.

Wenn der Vermieter die Reparatur beauftragt hat, ist er zur Bezahlung verpflichtet.

Wir sind private Vermieter, und als Hauseigentümer sind wir immer zuständig, wenn etwas, das fest eingebaut ist, nicht funktioniert. Der Mieter muss nur einmal 'Bääää' sagen, und schon springen wir bzw. der beauftragte Handwerksbetrieb. 
Du solltest in deinem Mietvertrag nachschauen, wie hoch der Selbstbehalt bei Kleinreparaturen vereinbart worden ist, denn je nach Formulierung trägst du etwas - aber bei größeren Sachen nicht alles oder auch gar nichts.

Da kann ein eigener elektrischer Durchlauferhitzer wesentlich kostensparender sein als die bisherige Lösung. Aber ob du den alten Gas-Durchlauferhitzer in Eigenregie zurückbauen und einen neuen installieren darfst, muss man erst in Erfahrung bringen. Andererseits: es ist wirklich Sache des Eigentümers oder der Eigentümergesellschaft.

Hattest du schon die Idee, noch ein Angebot eines anderen Installateurs anzufordern?   Das könnte ein ganz anderes Ergebnis bringen, denn ältere Mitarbeiter kennen oft noch Tricks, wie man alte Geräte wieder zum besseren Arbeiten bringt. Entkalken war auch früher schon ein Thema, als man nicht gleich das ganze Gerät rauswarf!

https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__535.html

"Der Vermieter hat die Mietsache dem Mieter in einem zum vertragsgemäßen Gebrauch geeigneten Zustand zu überlassen und sie während der Mietzeit in diesem Zustand zu erhalten."

https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__538.html

"Veränderungen oder Verschlechterungen der Mietsache, die durch den vertragsgemäßen Gebrauch herbeigeführt werden, hat der Mieter nicht zu vertreten."

Also ab §535BGB findest du die Rechte, auf die du dich berufen kannst. Schau aber in deinen Mietvertrag, ob da nicht irgendeine Klausel die kosten auf dich abwälzt. (Ich weiß nicht, ob das zulässig wäre.) §536 ist auch lesenswert.

Nachtrag: https://www.mieterbund.de/index.php?id=485 wegen Kleinreparaturen (bis 75€)

Grüße

Mein Boiler funktioniert, und ganz ehrlich ich habe nicht vor das zu zahlen.

Dann sag' Herrn oder Frau IMMOBILIE "entweder zahlt Ihr das oder das Gerät wird nicht repariert. Denn es funktioniert ja"

Wenn Dir der Stromverbrauch egal ist....

Spielwiesen 30.06.2017, 12:18

... auch wenn es in Wirklichkeit 'Gasverbrauch' ist, da Außenanschluss!

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Wenn es unter Kleinreparatur fällt, wirst du es bezahlen müssen ...

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