Bohemian Rhapsody von Queen

1 Antwort

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich denke der Typ in dem Lied hat jemanden umgebracht, verabschiedet sich dann von seiner Mutter, weil er vor den Konsequenzen fliehen will ("Mama, just killed a man"). Er ist sehr melancholisch, sagt er kommt nicht mehr zurück, seine Mama soll einfach weiter machen. Scheinbar bereut er da aber schon sehr, wünscht sich nie geboren zu sein, hat Angst sterben zu müssen.

Dann flieht er zwar wird aber von Leuten aufgegriffen, die den Mord scheinbar rächen wollen. Er sieht menschliche Silhouetten, es kommt zu einer Schießerei ("Thunderbolt and Lightning, very very frightening me.") Er bettelt noch um Vergebung ("Will you let me go?"), aber die Rächer lassen sich nicht darauf ein.

Dann geht er diesen Pakt mit dem Teufel ein. Das würde ich metaphorisch so deuten, dass er sich auch entschließt die Rächer zu töten. Also der Teufel hat von ihm Besitz ergriffen. Im übertragendenen Sinne.

Das passt auch zum nächsten wieder fröhlichen Teil, indem er triumphiert: "So you think you can stop me and spit in my eye?"

Am Ende realisiert er aber, dass sich nicht viel an seiner Situation ändert. Er muss immer noch fliehen. Wohin weiß er nicht. Es wird wieder melancholisch. "Nothing really matters." Also macht er sich auf und davon "anywhere the wind blows".

Das ist meine Sicht der Dinge :)

Was möchtest Du wissen?