Bogenverein?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das ist von Verein zu Verein verschieden. In den meisten Vereinen wird mit Sportbögen mit Metallmittelteil geschossen und nicht mit holzgearbeiteten Bögen. Da müsste man nachfragen.

Bei der Armbrust ist es dahingehend schwierig, weil immer eine geeignete Aufsichtsperson dabei sein muss und viele kennen sich damit nicht unbedingt aus.

Ah ok danke

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@Gonzo1980

Schau doch auch mal nach einem Club (ist wie ein Fitness-Studio) oder wo der nächste Parcour ist. Dort kann man eigentlich alles schießen.

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Hallo Gonzo1980,

grundsätzlich dürfte es in einem Verein niemanden stören, wenn selbst gebaute Bögen benutzt werden. Sie müssen nur sicher sein bzw. diesen Eindruck vermitteln.

Natürlich kann man das vorher nicht mit letzter Sicherheit sagen. Sollte ich beispielsweise den Eindruck haben, dass sich z.B. nur ein Wurfarm extrem biegt oder Geräusche zu hören sind, würde ich im Zweifel die Nutzung untersagen. Da geht die Sicherheit vor, vor allem auch die der umstehenden Schützen. Aber sonst wäre das kein Problem.

Mit Armbrüsten sieht das dann schon ganz anders aus. Bei mehr als 7,5 Joule Bewegungsenergie des Bolzens haben diese eine Schießstandspflicht. Bis zu dieser Stärke sind das Spielzeuge für Kinder, mit mini Plastikpfeilen und Gummispitze zum festsaugen. Armbrüste die man sich üblicherweise vorstellt, sind um ein vielfaches stärker. Sie sind dann zwar immer noch keine Schusswaffen im Sinne des Waffengesetzes, aber den Schusswaffen gleichgestellt. Das macht die Verwendung auf Bogenplätzen rechtlich problematisch, streng genommen machen sich Schützen und Vereinsvorstand/Schießaufsicht strafbar.

Auch in Parcouren darf nicht "eigentlich alles" geschossen werden, wie hier schon geantwortet wurde. Armbrüste eher nie, selbst bei Compoundbögen gibt es schon mal eine Absage. Das letzte Wort hat hier immer der Parcourbetreiber.

Danke für die umfangreiche Antwort

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