Böse Gedanken zu Jesus?

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Hallo anonym300300300,

könnte es vielleicht sein, dass in Dir irgendwelche Zweifel bestehen, dass Jesus Christus tatsächlich gelebt hat? Dann hätte das nichts mit Zwangsgedanken zu tun. Doch auch Zweifel müssen nicht unbedingt eine Sünde sein. Möglicherweise fehlen Dir bisher einfach Gründe, an Jesus wirklich glauben zu können. Darf ich Dir einige nennen?

Der beste und umfangreichste historische Beleg für die Geschichtlichkeit Jesu Christ ist die Bibel selbst. Es gibt jedoch auch eine Reihe außerbiblischer Quellen, die die Geschichtlichkeit Jesu belegen. Da sind z.B. die Geschichtsschreiber Tacitus und Josephus zu nennen, die von Jesus eindeutig als von einer historischen Person sprechen, oder der römische Historiker Sueton (1.  Jh.) und Plinius der Jüngere, Statthalter von Bithynien (frühes 2.  Jh.).

Flavius Josephus schreibt beispielsweise in seinem Werk Jüdische Altertümer: "„Um diese Zeit lebte Jesus, ein weiser Mensch, wenn man ihn überhaupt einen Menschen nennen darf. Er war nämlich der Vollbringer ganz unglaublicher Thaten und der Lehrer aller Menschen, die mit Freuden die Wahrheit aufnahmen. So zog er viele Juden und auch viele Heiden an sich. Er war der Christus. Und obgleich ihn Pilatus auf Betreiben der Vornehmsten unseres Volkes zum Kreuzestod verurteilte, wurden doch seine früheren Anhänger ihm nicht untreu. Denn er erschien ihnen am dritten Tage wieder lebend, wie gottgesandte Propheten dies und tausend andere wunderbare Dinge von ihm vorherverkündigt hatten. Und noch bis auf den heutigen Tag besteht das Volk der Christen, die sich nach ihm nennen, fort“ (Jüdische Altertümer, übersetzt von Heinrich Clementz).

Tacitus, der im Jahr 55 n. Chr. geboren wurde und als einer der größten Geschichtsschreiber angesehen wird, schrieb in seinem Werk Annalen über die Zeit der Verfolgung der erste Christen durch Kaiser Nero folgendes:"Nero [schob] .  .  . die Schuld auf andere und bestrafte sie mit den ausgesuchtesten Martern. Es waren jene Leute, die das Volk wegen ihrer (angeblichen) Schandtaten hasste und mit dem Namen ‚Christen‘ belegte. Der Name stammt von Christus, den der Prokurator Pontius Pilatus während der Herrschaft des Tiberius hingerichtet hatte". Die hier erwähnten Einzelheiten stimmen mit dem Bericht der Bibel völlig überein.

In der Encyclopædia Britannica (2002) heißt es in Bezug auf das Zeugnis dieser frühen Historiker: "Diese unabhängigen Berichte beweisen, dass in alter Zeit nicht einmal die Gegner des Christentums die Geschichtlichkeit Jesu bezweifelten, die erstmals und aus unzulänglichen Gründen Ende des  18., während des  19. und zu Beginn des 20.  Jahrhunderts in Zweifel gezogen wurde".

In einem Artikel im Wall Street Journal hieß es im Dezember 2002: „Die Wissenschaft kann Jesus nicht ignorieren...Abgesehen von vereinzelten Atheisten akzeptieren die meisten Gelehrten Jesus von Nazareth als historische Persönlichkeit".

Man überlege einmal: Könnte eine erfundene Gestalt die Welt wohl so nachhaltig prägen, wie das Jesus Christus ohne Zweifel getan hat? In dem Werk The Historians’ History of the World wird hierzu angemerkt: "Das historische Ergebnis der Tätigkeit [Jesu] war von größerer Tragweite — sogar von einem streng weltlichen Standpunkt aus gesehen — als die Taten irgendeiner anderen Gestalt der Geschichte. Die hauptsächlichen Zivilisationen der Welt erkennen die mit seiner Geburt beginnende neue Zeitrechnung an".

Es gibt natürlich auch einige Kritiker, die darauf hinweisen, dass das außerbiblische Quellenmaterial über die Gestalt Jesu Christi relativ spärlich sei und zweifeln daher an, dass Jesus tatsächlich gelebt hat. Dabei sollte man allerdings zwei Dinge berücksichtigen: Zum einen waren die meisten römischen Historiker im ersten Jahrhundert gar nicht daran interessiert, Aufzeichnungen über die Person Jesu zu machen und zum anderen sollte das Zeugnis der Heiligen Schrift selbst beachtet werden. So zu tun, als wenn die Bibel als historischer Beleg keine ausschlaggebende Bedeutung habe, zeugt von grober Unsachlichkeit und einem Mangel an Objektivität.

LG Philipp

Vielen Dank für den Stern!

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omg... das sind doch völlig normale Gedanken..

"Glaube" ist doch nichts, was man hat, und wo es nie Zweifel gibt...

btw.:

wärst du Muslim könnte ich deine Frage verstehen...

bist du Christ, kann ich deine Frage nicht verstehen, denn :

zweifeln, prüfen, neue Erkenntnis, erneuter Zweifel, erneutes Prüfen, und erneute Erkenntnis...usw... sind doch DER WEG !

Gott sieht in dein Herz und weiß, womit du rumkämpfst... und Jesus, der als Mensch auf der Erde war, wird es erst recht sehr gut verstehen...

btw:

hätten "wir" keine Zweifel und (Glaubens-)Krisen und würden immer alles richtig denken, fühlen und entsprechend handeln...., wäre das Opfer von Jesus auch nicht nötig gewesen...

Mach dir keine Gedanken! Gott wird es dir auf jeden Fall vergeben, da Gott immer verzeiht und ständig für einen da ist! Du darfst auch glauben was du willst! Niemand zwingt dich an Gott UND Jesus zu glauben. Du kannst genauso gut nur an Gott glauben. Du darfst auch anderen ruhig mitteilen was du glaubst bzw. an was. Dass du nicht an Jesus glaubt zb. 

Um zu gott zu kommen muss man aber an jesus glauben und ihn als retter ansehen.

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LG

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