Bösartiger Bauchtumor

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3 Antworten

Gerade bei großen Tumoren kommt es häufig zu einer sog. zentralen Einschmelzung, einer Nekrose, bei der sich das Gewebe verflüssigt. Die Ursache ist dabei ganz überwiegend, dass die zentral gelegenen Tumoranteile einfach nicht mehr ausreichend mit Blut (und resultierend: Nährstoffen) versorgt werden können, da Tumoren ja meist eher insuffiziente Blutgefäße ausbilden.

Gerade bei eher schnell wachsenden Tumoren sind diese zentralen Nekrosen (also Nekrosen "im Kern") häufig.

Hallo beamer05, vielen Dank für Deine Antwort. Die entspricht in Etwa dem was der Arzt angedeutet hatte. Jetzt warten wir erst mal die Biopsie ab. E liebi Gruess

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Das kann verschiedene Sachen bedeuten,dazu müsste man den histologischen Befund sehen oder mehr Informationen haben. Nekrotisch im Kern verflüssigt = bededeutet,dass wir eine gefährlich Eiterbildung haben und/oder ,dass wir dann eben durch die Noxe eine enzymatisch-hydrolytische Gewebsschädigung haben, als Folge davon wird das geschädigte Gewebe matschig-schmierig aufgeweicht und verflüssigt .

Macht das Sinn? Man kann sowas immer ganz schlecht umgangssprachlich erklären,sodass es jeder versteht. Aber wie die Fakten darlegen,sieht es leider nicht so gut aus mit Ihrer Bekannten.

natsuhiboshi, vielen Dank für die offene Antwort. Das wurde uns auch gesagt. Die Ärzte wollen mit ihr evtl. eine Chemotherapie machen. Da sie allerdings mit 86 Jahren schon relativ betagt ist, weiss ich nicht recht, wie ich raten soll. Sie ist schon sehr schwach und ermüdet ebenso schnell, ist nicht mehr belastbar. Nun warten wir mal auf die Histologie und dann müsste ich halt mal mit meinem Mann und seinen Brüdern ernsthaft reden. Aber sie will nicht, dass ihre Kinder und Enkel etwas von ihrer Krankheit erfahren, weil sie nicht möchte, dass sie "belastet" werden. (die werden ja sowieso belastet, wenn es mit ihr zu Ende geht, denke ich) Die Sachlage ist in jeder Hinsicht schwierig.

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Nekrotisch im Kern verflüssigt = bededeutet,dass wir eine gefährlich Eiterbildung haben und/oder ,dass wir dann eben durch die Noxe eine enzymatisch-hydrolytische Gewebsschädigung haben

Nein, das bedeutet es im genannten Zusammenhang sehr wahrscheinlich nicht.

Gerade bei großen Tumoren kommt es häufig zu einer sog. zentralen Einschmelzung, einer Nekrose, bei der sich das Gewebe verflüssigt. Die Ursache ist dabei ganz überwiegend, dass die zentral gelegenen Tumoranteile einfach nicht mehr ausreichend mit Blut (und resultierend: Nährstoffen) versorgt werden können, da Tumoren ja meist eher insuffiziente Blutgefäße ausbilden.

Gerade bei eher schnell wachsenden Tumoren sind diese zentralen Nekrosen (also Nekrosen "im Kern") häufig.

Mit "Eiterbildung" hat das meist nichts zu tun, und eine extra Noxe braucht es dazu auch nicht.

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Hallo

ganz ehrlich? Ich würde in dem Alter keine Chemotherapie mehr machen (lassen). Das ist eine Tortur, die ich der alten Dame nicht mehr antun wollte. Die Geschichte hört sich nicht gut an.

Alles Gute für euch

Grüssle

Hallo, Dickerchen123, vielen Dank für Deine Antwort. E liebi Gruess

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