BMI bei Großen unrealistisch!?

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4 Antworten

Hallo! Zunächst wiegst Du wirklich wesentlich zu wenig. Der BMI ist ein durchaus wichtiger Richtwert, der auch für den größten Teil der Bevölkerung direkt anwendbar ist. 

90 % können mit dem BMI gut arbeiten - wichtig z,B für Menschen die in einer eigenen Welt leben und da einseitig mit Informationen versorgt werden. Beispiel magersüchtige junge Damen! 

Das eigentliche Idealgewicht liegt Mitte Normalgewicht, also um BMI 20. Das ist nicht nur der gesündeste, sondern laut Umfragen auch attraktivste Bereich. 

Mädchengruppen entwickeln da oft in ihrem Denken eine Eigendynamik, die sich nicht mehr an objektiver Attraktivität orientiert. Und leider auch nicht an Gesundheit, was viel schlimmer ist. Da ist der BMI sicher hilfreich.

Ich gehöre übrigens zu den ca. 10 % für die der BMI keine Relevanz hat. BMI 28,5 durch hohen Muskelanteil

 Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende!

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Kommentar von itsfranziii
04.02.2017, 05:36

Haha , okay dankeschön gleihfalls :) Jaa, das ist mir alles klar und ich versuch schon da rauszukommen, aber danke nochmal ^^ tut gut das zu wissen heheee :D

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Kommentar von Johannax32
04.02.2017, 10:14

Falsch!   

"Idealgewicht liegt Mitte Normalgewicht, also um BMI 20" 

Siehe z.B. Manson, 1995: Das geringste Sterberisiko für Frauen, die nie geraucht haben und nicht erkrankt sind, liegt bei einem BMI unter 19. Ein BMI von 19-25 brachte bereits eine 20%ige Erhöhung des Todesrisikos, ein BMI von 25-27 erhöhte das Risiko um 30% und ein BMI zwischen 27-29 um 60%. Bei den Adipösen ist das Sterberisiko um 120% erhöht und das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung sogar um 310% erhöht im Vergleich zu Frauen mit einem BMI unter 19   

Oder auch Kaaks, 2012.

"Umfragen auch attraktivste Bereich" 

Karremanns et al., 2012: Als attraktiv gilt eine Figur, wenn der Taille-Hüft-Quotient unter 0,7 liegt. Zudem werden Figuren mit einem BMI unter 19 bevorzugt. Dieses Bild ist nicht medial geprägt, da auch von Geburt an Blinde solche Figuren bevorzugen.  

Meine persönliche Meinung zu diesem "Argument" kennst du bereits ;)

"ca. 10 % für die der BMI keine Relevanz hat" 

Shah & Braverman, 2012 und Okorodudu et al., 2010: Es sind bei Männern 3%, bei Frauen nur 0,3%. Und das sind Bodybuilder, keine Hobbysportler, denen man es deutlich ansieht. Selbst Profisportler wie z.B. die Fußballspieler der Nationalelf oder die Olympiawettkämpfer sind trotz einer großen Muskelmasse laut BMI nicht übergewichtig. 

Umgekehrt liegt der BMI aber in 39% der Fälle falsch, wenn er kein
Übergewicht anzeigt. Die Untersuchten hatten, obwohl sie laut BMI
normalgewichtig waren, einen zu hohen Körperfettanteil (Shah &
Braverman, 2012).  

Auch die Studie von Okorodudu et. al (2010) kam zu einem ähnlichen Ergebnis: In etwa 50% der Fälle bescheinigte der BMI Normalgewicht, obwohl die Person einen zu hohen Körperfettanteil besaß.

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Bmi ist nur ein richtwert!
Klitschko hätte laut bmi übergewicht! Hat er aber garnicht da er nur aus muskeln besteht und nicht aus fett ;) verstehst was ich mein'?
Genauso ist es bei meiner Schwester: sie wäre laut bmi untergewichtig. Aber sie isst und Isst und nimmt nicht zu. Jemand der eine essstörung hat und untergewichtig ist, der isst ungesund & ist deshalb so dünn. Es ist immer unterschiedlich und deshalb legt man den fokus bei ES Patienten auf den BMI

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Kommentar von itsfranziii
05.02.2017, 23:11

Ah okay, danke jetzt fühl ich mich aufgeklärter:D 

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Der BMI versagt kläglich z.B. bei Sportlern:

Beispiel: 180 groß, 99kg Muskeln, Ringkämpfer der sein Gewicht perfekt hält um nicht in "+100kg" Gewichtsklasse zu fallen: Adipositas I da BMI >30 und <40. 180 groß, 129kg couch-potato: gleiche Klasse Adipositas I (und wohl zu recht).

Der BMI ist nur eine (von Versicherungsgesellschaften!) eingeführte,
einfache Messung die von ebenso einfachen Medizinern wegen der einfachen meßbarkeit propagiert wird. Viel Aussagekräftiger sind z.B. Körperfettanteil.

Dennoch klingen deine Angaben sowohl zu größe/gewicht als auch zum Eßverhalten so, daß Du mal mit einem Arzt drüber sprechen solltest. Wenn man sehr lange sehr untergewichtig ist können bleibende Organschäden entstehen, daß willst Du sicher nicht.

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Kommentar von itsfranziii
05.02.2017, 23:13

Dankeschön, jetzt ergibt das Ganze auch einen Sinn... Ja ich werd mir die Tipps zu Herzen nehmen.:)

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BMI ist Gewicht durch Körpergrösse im Quadrat, also ist es schon mathematisch völlig unmöglich, dass jemand bei geringerer Grösse und gleichem Gewicht einen niedrigeren BMI hat. Eine andere Frage ist die der Aussagekraft von BMI, aber du glaubst doch nicht ernsthaft, dass dir hier jemand bei deiner Magersucht hilft.

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Kommentar von itsfranziii
04.02.2017, 05:24

Nein, das war nicht mein Ziel, und das ist mir auch klar, weil diese Plattform nicht dafür gedacht ist. Hat mich eigentlich nur interessiert, weil ich mich irgendwie gewundert hab, weil es ja auch eine klare Formel für das Ganz gibt und dann Unterschiede entstehen... Aber danke trzdm.

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