BMI Bedingung Therapie

4 Antworten

Magersucht gehört IMMER therapiert. Wenn er zu niedrig ist, wäre vielleicht stationär erstmal angebracht. Genau wie bei Suizidkandidaten müssen sich ambulante Psychotherapeuten auch bei Magersüchtigen absichern, schließlich haben sie ja eine Verantwortung für dein leben, wenn sie dich als Patient annehmen. Vermutlich wird mancher ambulante Therapeut daher lieber auf eine Klinik verweisen und dich ablehnen, wenn du bereits im kritischen Bereich bist.

Liebe(r) soulmate4e,

bei einer Magersucht ist eine Therapie immer sinnvoll und notwendig. Wenn man davon spricht, dass jemand "nicht therapiefähig" ist, meint man damit, dass erst das Erreichen eines Mindestgewichtes angestrebt werden muss, damit der Patient überhaupt an Therapien teilnehmen kann.

Viele Grüße

bei einem zu argen Untergewicht wird meistens gar keine Psychotherapie gemacht, sondern erst einmal eine Gewichtszunahme angestrebt...für alles andere wären Patienten (ich rede allerdings von einem recht niedrigen BMI) gar nicht empfänglich (so zumindest die Meinung der Therapieeinrichtungen).

 

Wo dieser Wert genau liegt, kann man nicht sagen...allerdings sehen viele Kliniken eine Psychotherapie bei einem BMI von unter 14 als nicht sinnvoll an...sprich: wenn man drunter ist wird man erst gar nicht aufenommen. Andere setzen den Wert allerdings auch noch höher an.

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