BMI 14.8 gefährlich?

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5 Antworten

JA, Du hast einen wirklich sehr geringen, gesundheitsgefährdenden BMI - die Überwachung der Blutwerte scheint mir da zu wenig.

Es ist schon mal sehr gut sorgst Du Dich um Deinen Körper - unternimm etwas dagegen und nimm zusätzliche professionelle Hilfe in Anspruch und beginne eine ambulante Therapie (Ernährungsberatung mit Ernährungsplan, Psychotherapie) http://www.bzga-essstoerungen.de/betroffene/betroffene0/

Je schneller, nachhaltiger Du wieder ins Normalgewicht kommst desto besser für Deine (langfristige) Gesundheit.

Isst Du noch immer nur einmal täglich? Nimmst Du weiter ab? Oder hast Du etwas zugenommen? Und hast Du Angst zuzunehmen?

xxmldi 28.06.2017, 19:05

Ich bin bei einer Psychologin in einer Beratungsstelle, aber in keiner Therapie. Eine Ernährungsberatung ist mein nächster Anhaltspunkt. Ob das aber effektiv sein wird, weiß ich nicht ist ja im Endeffekt auch nur eine Beratung. Da ich da schon ziemlich lange drin stecke, erscheint mir eine Therapie irgendwie sinnvoller. Mittlerweile versuche ich jeden tag 3x täglich zu essen, nehme aber trotzdem weiter ab, da es schätzungsweise trotzdem zu wenig ist. Ja, ich hab sehr große Angst zuzunehmen und hoffe immernoch irgendwie darauszukommen, ohne zunehmen zu müssen. Aber dass das leider nicht geht ist mir natürlich bewusst..

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gschyd 28.06.2017, 19:51
@xxmldi

3x essen ist schon mal die richtige Richtung 😊 - und Du isst definitiv zuwenig.

Bei der Ernährungsberatung könntet ihr zB gemeinsam einen Ernährungsplan erarbeiten (es gibt auch Tricks mehr kcal zu sich zu nehmen ohne gleich ein x-faches zu essen) und Gewichtsziele zu vereinbaren. Du hättest so jmd (weiteren) an Deiner Seite, der/die Dich begleitet.

Jetzt hast Du noch die Möglichkeit selbst aktiv zu werden, nutze sie - va auch da Dein Körper es irgendwie noch schafft über den Tag zu kommen.
Körperliche Anzeichen sind zB auch frieren (Energiesparmassnahme des Organismus), sehr trockene, schuppige Haut, brüchige, fahle Nägel&Haare, flaumartige Behaarung http://www.magersucht.de/krankheit/symptome.php

Wenn Du weiter abnimmst und/oder sich Deine Werte rapide verschlechtern - und damit Dein Leben bedroht ist - kann dies durchaus zu einer stationären Akutbehandlung führen.

Die unbegründete Angst zuzunehmen zu überwinden (unterstützt durch Psychotherapie) wie auch effektiv zuzunehmen (unterstützende Ernährungsberatung) ist zwingend nötig.

Mir scheint bei Dir hat sich schon einiges verändert - Du machst Dir (begründete) Sorten um Deinen Körper & Deine Gesundheit und bemühst Dich eigentlich Gewicht zu halten (momentan noch erfolglos, deshalb wäre ernährungstechnische Hilfestellung gut).

Bis Du überzeugt sagen kannst "ich will zunehmen" wird es sicherlich noch dauern aber Du schaffst das - nicht heute oder morgen, aber zu gegebener Zeit.

Dahin kommen kannst Du nach und nach, Schritt für Schritt, Tag für Tag - zB indem Du Dir heute sagst

  • "ich will leben und dafür esse ich 3x täglich" oder "ich will mein Gewicht halten und esse 3x täglich" ...
  • oder Du findest Deine eigene Motivation für "raus aus der Magersucht" - formuliere immer positiv 😊
  • Als ich meine Krebsdiagnose erhielt war der erste Gedanke "ich will nicht sterben" (negativ) und der nächste "ich will leben" (positiv) und ich lebe, erneut gesund 😊
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gschyd 28.06.2017, 20:00
@xxmldi

Hast Du "verbotene" Lebensmittel? Streich regelmässig eines aus der Verbotsliste und iss es in den nächsten Tag, keine grosse Menge, auch eine kleine ist gut.

Unterlass irgendwelche appetithemmenden, hungerstllenden Massnahmen (solltest Du sowas tun) und iss anstelle dessen wirklich etwas und wenn es auch nur ein Radieschen, eine Karotte, eine kleine Frucht ist - misch Wasser mit etwas Obstsaft (Du kannst ja mit 1Saft:10Wasser beginnen und dann nach und nach den Saftanteil erhöhen).

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xxmldi 29.06.2017, 13:25
@gschyd

Ich habe eine gute Ernährungsberaterin gefunden, die allerdings (nicht gerade wenig) Geld verlangt und damit die Krankenkasse das übernimmt, braucht man eine ärztliche Notwendigkeitsbescheinigung, welche mir mein Arzt leider nicht ausfüllen möchte. Naja, die Krankenkasse bietet sowas auch an, aber leider nicht spezialisiert auf Essstörungen.

Das freut mich sehr, herzlichen Glückwunsch!!

Ich nehme mir die Ratschläge aufjedenfall zu Herzen, vielen vielen Dank für die Hilfe, das hat mich nochmal sehr bestärkt, den Weg einzuschlagen!! :-) 

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Ja, mit so einem BMI können die Organe nachhaltig geschädigt werden. Deshalb wird bei einem so niedrigen BMI auch ein Klinikaufenthalt angeraten.

 Ein BMI unter 14 ist sogar lebensbedrohlich.

Hoffentlich bist du wenigstens  in Therapie, ansonsten rate ich dir dringend dazu.

Naja, es wäre besser für dich wenn du natürlich ein paar Kilo zu nimmst. Meine Freundin hat einen BMI von 12,1 und ist zwar extrem dünn, aber soweit ich weiß hat sie keine Probleme. Eine andere hat ungf. den gleichen BMI wie bei dir,sie ist auch extrem dünn, aber hat keine Probleme. Versuch einfach viel zu essen zu (trotz deiner Essstörung) und lass dich von deinem Artzt beraten . Gute Besserung.(:

Hey!

Das ist schön ziemlich wenig. Da du unter einem BMI von 16,00 liegst, solltest du mal mit deinem Hausarzt reden. Das ist echt gefährlich; also nicht unterschätzen!

Ich hoffe ich konnte helfen! :)

Naja, anscheinend geht es Dir ja noch einigermaßen gut. Dein Körper ist dafür das beste Indiz und wenn Du noch keine Beschwerden hast, ist das ein sehr gutes Zeichen, dass Du ohne Schäden davonkommst. Dass Du an der Situation etwas ändern musst, ist Dir aber hoffentlich bewusst, denn sonst wirst Du auf Dauer zu 100% Probleme bekommen.

Und da es sich um eine Essstörung handelt, machst Du das alles am besten in Zusammenarbeit mit einem Arzt, der das überwacht.

xxmldi 28.06.2017, 16:20

Da bin ich schon ein wenig beruhigt. Allerdings gibt es ja auch Organschäden, die man nicht sofort bemerkt usw.

Und ja, das ist mir aufjedenfall bewusst. Bin auch schon dabei. Allerdings kann mir mein Arzt nicht wirklich weiterhelfen. Er checkt meine Blutwerte, aber sonst kann er nichts machen, sagt er. 

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TailorDurden 28.06.2017, 16:28
@xxmldi

Hm, ja, das habe ich schon oft gehört. Ich empfehle Dir dann trotzdem jemanden zu suchen, der Dir in der Startphase etwas hilft und Dir auf die Finger schaut. Das kann ein guter Freund oder ein Ernährungsberater sein. Dir ist wahrscheinlich klar, dass Du das eventuell nicht alleine auf den ersten Schlag schaffst.

Ich weiß nicht, wie es bei Dir ist, aber die meisten Leute mit Essstörungen kennen sich in den Ernährungswissenschaften sowieso extrem gut aus, wissen, was wieviel Kalorien hat und was gut für den Körper wäre.. Falls das bei Dir nicht der Fall ist, findest Du dazu ja wirklich massig online.

Wenn Du ganz in der Luft hängst, lies das hier mal. Hier ist auch ein sinnvoller Ernährungsplan zur Gewichtszunahme enthalten:

http://www.dgem.de/sites/default/files/PDFs/Veranstaltungen/Fortbildungen/2011/edi_2011/edi11_Haas.pdf

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