Blutgruppen veraenderung

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3 Antworten

Die Blutgruppe und auch der Rhesusfaktor bleiben ein Leben lang unverändert. Die moderne Medizin ist jedoch in der Lage, eine Blutgruppe zu verändern, und zwar bei der Knochenmark- bzw. Stammzellenspende, z.B. bei Leukämiepatienten. Dazu wird zunächst der passende Spender gesucht. Ist dieser gefunden und weitere Verträglichkeitstests verlaufen positiv, dann wird mit einer extrem harten Chemotherapie das blutbildende Knochenmark des Empfängers zerstört. Die letzte Knochenmarkzelle muß kaputt gehen, damit das neue gesunde Knochenmark (bzw. Stammzellen) des Spenders die neue Aufgabe übernehmen können. Ist das Knochenmark des Empfängers zerstört, ist er quasi eine "lebende Leiche", denn nur noch die Stammzellen des Spenders können sein Leben retten. Ab diesem Zeitpunk würde der Patient ohne Stammzellenspende unweigerlich sterben. Daher ruht auf dem Spender eine große Verantwortung, auch in bezug auf seine eigene Gesundheit. Ein Unfall oder plötzliche Erkrankung, welche eine Stammzellenspende ausschlösse, wäre eine Katastrophe. Nach erfolgreicher Spende "bekommt" der Empfänger die Blutgruppe des Spenders.

Da hat sich nicht die Blutgruppe verändert, sondern der Rhesusfaktor wurde anders bestimmt. Nochmal überprüfen lassen, vielleicht war es damals ein Fehler. Ist - besonders, wenn der Vater und dann auch das Kind positiv sind - wichtig für die Spritze nach der Geburt. Alles Gute! Anell

vielleicht irrt sich ja einer von beiden ausweisen?! einfach nochmal untersuchen lassen.

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