Blutgruppen? Vater Mutter Kind

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9 Antworten

Hi flipilein, wie hier vielfach bestätigt wurde kann man nur Blutgruppe 0 haben, wenn man in beiden Erbinformationen 0 hat, da es ein rezessives Merkmal ist. Daher wird Dein Kind ein Kind eines anderen sein müssen. Krass, dies nach dem Tod der Kindesmutter und Ehefrau erfahren zu müssen. Ich wünsche Dir viel Kraft und vor allem Weisheit, so mit der Situation umzugehen, dass es für Dich und das KInd das bestmögliche Ergebnis dabei herauskommt. Mir streuben sich alle Haare, es ist ein wahrer emotionaler Super-Gau, der Dir gerade widerfährt. Vielleicht findest Du in dem ein oder anderen Erlebnisbericht von Scheinvätern und Kuckuckskindern Hilfe. www.kuckucksvater.wordpress.com

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Kommentar von flipilein
21.09.2012, 10:20

ja Danke !! ............

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Kann so nicht sein, da 0 rezessiv vererbt wird. Das heißt, wenn ein Elternteil zum Beispiel B0 hätte (weil das B für das Kind ja irgendwo herkommen muss), dann hätte sich bei diesem Elternteil aber auch das B durchgesetzt und er hätte nicht die Blutgruppe 0.

Vielleicht ist bei einem von euch 3 doch eine andere Blutgruppe richtig als die, von der du zur Zeit ausgehst.

Hier kannst du dir das mit den Tabellen selber noch mal klarmachen: http://www.drk-blutspende.de/bildung-und-wissen/wissen/vererbung_ab0.php

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BLUTGRUPPEN

Am 14.11.1901 veröffentlichte der österreichische Bakteriologe Karl Landsteiner erstmals seine Entdeckung über die unterschiedlichen Blutgruppen in einer Fachzeitschrift und gilt damit als deren Entdecker. Gemeinsam entdeckten Karl Landsteiner und Alexander Salomon Wiener 1937 das Rhesussystem.

Der Geburtstag von K. Landsteiner am 14. Juni wird zum Anlass für den alljährlich begangenen Aktionstag "Weltblutspendetag" (engl.: World Blood Donor Day) genommen.

Voraussetzung für Bluttransfusionen ist die Kenntnis der jeweiligen Blutgruppe vom Spender als auch vom Empfänger. Neben vielen Untergruppen sind besonders die vier Hauptgruppen A, AB, B und 0 (Null) sowie der Rhesusfaktor wichtig.

Erhält beispielsweise der Träger der Blutgruppe B eine Transfusion mit Blut der Gruppe A, so bewirken die auf der Oberfläche der roten Blutkörperchen befindlichen Antigene der Gruppe B bei dieser eine Blutverklumpung (Agglutination), da sich die Antikörper gegen die Oberflächenmoleküle des Spenderblutes der Gruppe A wenden. Es kommt zu Immunreaktionen, die bis zum Kreislaufkollaps führen können. Nur die Blutgruppe AB besitzt keinerlei Antikörper.

Aus diesem Grund wird auch vor einer Bluttransfusion die Blutgruppe bestimmt und die so genannte Kreuzprobe durchgeführt, die das Ziel hat, die Verträglichkeit von Spender- und Empfängerblut zu prüfen. Die Überprüfung durch eine Kreuzprobe ist in Deutschland entsprechend den Richtlinien zur Blutgruppenbestimmung und Bluttransfusion vorgeschrieben.

Da das "Lebenselixier Blut" mit seinen vielen Untergruppen von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist, ist dieses einem Fingerabdruck gleichzusetzen. Es sind schon Überlegungen im Gange, bei Vorgängen, die die eindeutige Identifizierung einer Person voraussetzen, ein Blutscreening durchzuführen. Vielleicht werden wir in noch nicht einmal allzu ferner Zukunft am Bankautomaten zum Aderlass aufgefordert.

…kann spenden an: Blutgruppenanteil der deutschen Bevölkerung. Blutgruppenanteil der österreichischen Bevölkerung Blutgruppenanteil der schweizerischen Bevölkerung A B AB O
A X X 43 % 41 % 46 % B X X 13 % 15 % 9 % AB X 5 % 7 % 4 % O X X X X 39 % 37 % 41 %

Rh Rhesusfaktor positiv (Rh+ ; D+) 85 % 85 % 85 %

rh Rhesusfaktor negativ (Rh- ; D-) 15 % 15 % 15 %

BLUTGRUPPENVERERBUNG

Welche Blutgruppe ein Mensch besitzt, bestimmen seine Gene. Und so können die Blutgruppen der Eltern nur bestimmte Blutgruppen an die Kinder vererben oder es sind im Umkehrschluss bestimmte Blutgruppen nicht möglich.

Blutgruppe vom…

  1. Elternteil 2. Elternteil

mögliche Blutgruppen der Kinder: 0 0 0 - - - 0 A 0 A - - 0 B 0 - B - 0 AB - A B - A A 0 A - - A B 0 A B AB A AB - A B AB B B 0 - B - B AB - A B AB AB AB - A B AB

Eine Besonderheit ist das rezessiv, also ein nicht in Erscheinung tretendes vererbbares Gen (Allel) der Blutgruppe 0. Dieses verhält sich rezessiv gegenüber den Genen der Blutgruppen A und B.

Die Gene der Blutgruppen A und B werden dominant, also überdeckend, vererbt.

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Kommentar von MONSTERRATTE
21.09.2012, 17:35

Deine Art der Antwort ist große Klasse !

Deine Antwort liest sich wie wenn du FA für Zellbiologie sein könntest und ist Ausgezeichnet und sehr Aufschlussreich , aber leider ist es doch so , das die meisten - mich eingeschlossen von solchen komplexen Dingen wie Blutgruppenbestimmungen keine Ahnung haben .

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Na Hallo !

Was kann ich denn da lesen ? "Könnte" es unter Umständen möglich sein , das dir ein "Kuckuckskind" ins Nest gelegt wurde ?

Ohne dabei dir etwas vorschreiben zu wollen , würde ich einmal in Betracht ziehen ob es angebracht sein "könnte" dem Rat von >>> lenny2011<<< zu folgen und einen Gentest vornehmen zu lassen . Alle weiteren Tipps zum trotze , würde ich an deiner Stelle wissen wollen ob ich - oder ein anderer der Vater der Tochter ist .

Es tut mir schrecklich Leid , dir keinen besseren Tipp geben zu können ! ! !

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Kommentar von flipilein
21.09.2012, 18:03

Danke dir auch ,

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Ja das geht tatsächlich nicht. wenn beide Eltern 0 haben, müssen alle Kinder auch 0 haben.

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Woher hast du denn jetzt innerhalb von 8 Stunden deine Blutgruppe, da du sie doch erst nächste Woche bekommen solltest...

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Kommentar von flipilein
21.09.2012, 09:19

habe doch meinen pass gefunden !! geragde eben !!

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Tja, das ist die Frage....

hat dir doch jemand ein Kuckucksei ins Nest gelegt....

ABER

Da die Mutter des Kindes verstorben ist und das Kind nichts dafür kann, solltest du darüber stehen und nicht das arme mutterlose Kind für eine Verfehlung deiner Frau bestrafen.

Für das Kind bist du der Papa, egal, wer der Erzeuger ist. Sei auch der Papa für sie.

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Deine Tochter???? Frag deine Frau! Vllt wurde die Blutprobe oder die Tochter vertauscht ;D

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Ja da stimmt was nicht!

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