Blutgruppe, geht das?

9 Antworten

Wenn beide Elternteile die Blutgruppe 0 haben, müssen alle Kinder auch dieselbe Blutgruppe (also auch 0) haben. Eine Blutgruppe A, B oder AB ist dominant. Das Negativ und das Positiv bezeichnet den Rhesusfaktor. Der wird bei unterschiedlichen Faktor entweder von der Mutter oder dem Vater vererbt.

Da beide Eltern Blutgruppe 0 haben müssen auch die Kinder 0 haben - das ist ja der Fall.

Positiv / Negativ ist der Rhesusfaktor

Ein Rhesus-positver Mensch kann demnach die Genkombination Dd (mischerbig) oder DD (reinerbig) besitzen, während ein Rhesus-negativer Mensch nur die reinerbige Genkombination dd besitzen kann.

Da die Vererbung wie bei der Blutgruppe ebenfalls nach den Mendelschen Erbregeln abläuft sind bei Rhesus neg (Mutter d1d2) und Rh pos (Vater Dd3) folgende Kombinationen möglich; d1D, d2D, d1d3, d2d3 - d.h. die Kinder können sowohl Rh pos. (dD) wie auch neg. (dd) sein.

Ein Kuckuckskind nennt man ein Kind das dem Partner "untergeschoben" wird, d.h. es hat einen anderen (biologischen) Vater jedoch verheimlicht dies die Mutter. Der Begriff stammt daher dass er das Ei einem anderen Vogel unterschiebt.

Der Kuckuck legt seine Eier einzeln in Nester kleinerer Singvögel und betreibt selbst keine Brutpflege.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kuckuck

Es kann sein, dass dies an der Blutgruppe (hier wenn das Kind A, B oder AB hätte) oder auch dem Rhesusfaktor sichtbar ist, muss aber nicht sein.

Unter der Verwandtschaft traten vor 25 Jahren immer wieder Sprüche, ich sei vom Nachbar, dann dazu noch dass ich im Krankenhaus vertauscht wurde, laut Hebamme und dann wieder richtig zugeordnet wurde... einen Vaterschaftstest darf ich nicht machen, da es deutlich ist, wie alle sagen, doch herrscht bei mir Unruhe, da ich mich unterscheide von Mutter, Vater und Bruder.

Hat mich beruhigt, Dankesehr. :-)

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@Karina2522

Sehr gern geschehen 😊

Verwandschaft kann manchmal die schlimmste Gerüchteküche sein ... lass sie reden.

Nicht nur bei Blutgruppe/Rhesusfaktor auch sonst gibt es unterschiedliche Möglichkeiten der Vererbung und wie es scheint hat Dein Bruder eher die dominaten Merkmale vererbt erhalten und Du die rezessiven (die gegenüber dem dominanten, wenn vorhanden, zurücktreten).

Einem fällt ja va das auf worauf man achtet - wenn Du das Gefühl hast Dich zu unterscheiden wirst Du daher va die Unterschiede bemerken.
Versuch doch einfach mal Dich auf die Gemeinsamkeiten zu konzentrieren - allenfalls gibt es doch mehr (als bisher gedacht 😉)

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@Karina2522

Und worin unterscheidest Du Dich von Mutter, Vater und Bruder??? Das hast Du nicht verraten.

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Klar geht das.

Falls du es nicht weißt: Mal abgesehen von den Genen auf den Geschlechtschromosomen bei Jungen und Männern hat jeder Mensch in der Regel von jedem Gen zwei Exemplare, eines von der Mutter und eines vom Vater. Das betrifft auch die Gene, die die Blutgruppe bestimmen.

Der Rhesusfaktor wird durch ein dominantes Allel D des entsprechenden Gens vererbt. Man benötigt also nur ein Exemplar (Genotyp Dd) davon, um den Rhesusfaktor zu haben (wenn man ihn hat, heißt das dann positiv bei der Blutgruppe).

Euer Vater hat also den Genotyp Dd und hat an dich und deinen Bruder das rezessive Allel d vererbt. Von eurer Mutter könnt ihr sowieso nur das haben, da man, um keinen Rhesusfaktor zu haben (negativ) zwei Exemplare des rezessiven Allels d braucht (Genotyp dd).

Euer Vater ist also wahrscheinlich auch euer biologischer Vater.

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