Blutabnehmen- wie viel vor einer Op und wie kann ich meine Panik verringern?

7 Antworten

Wer diese Angst nicht kennt, kann sie nicht nachvollziehen. Ich sterbe auch 1000-Tode. Ich habe sehr schlechte Venen und leider häufig das Vergnügen, die Laborvampire "bedienen" zu müssen.

Inzwischen habe ich mir angewöhnt, sofort meine Angst zu schildern und eigentlich nur positive Erfahrungen gemacht. Man geht in Krankenhäusern und Arztpraxen immer sehr nett mit mir um.

Wieviel Blut Du abgenommen bekommst, ist doch letztendlich egal, ob 1 oder 4 Röhrchen. Man wird Dir soviel Blut abnehmen, wie man benötigt, nicht mehr und nicht weniger. Lag Dich hin, wenn Dich das beruhigt und denk an etwas Schönes!

Wie du deine Panik verringern kannst? In dem du aufhörst, so maßlos zu übertreiben. Das ist alles. Mir wurde schon unzählige Male Blut abgenommen, ich halte denen nur noch gelangweilt den Arm hin und summe währenddessen innerlich vor mich hin. Wovor genau hast du denn Angst? Vor dem winzigen kleinen Pieken? Da ertragen Menschen aber tausendfach schlimmere Schmerzen jeden Tag. Hast du Angst vor dem Anblick der Nadel? Dann guck woanders hin. Stört dich der Gedanke, dass du da ein paar Milliliter Flüssigkeit loswirst, die dein Körper in kürzester Zeit wieder regeneriert? Genau das selbe tust du auch beim Pinkeln.

Genau so hart musst du mit dir selbst umgehen, deine Angst rationalisieren und dir selbst so oft einreden, dass sie absolut sinnlos und unbegründet ist, bis du es selbst glaubst. Steiger dich nicht noch weiter hinein, male dir nicht irgendwelche Horroszenarien aus, die sowieso nie passieren werden. 

Dass Menschen das Blut abnehmen nicht mögen, ist ganz normal. Wer möchte schon angezapft werden? Leider tragen viele Arzthelferinnen zur Angst, gerade bei Kindern und Jugendlichen, nur noch bei, da sie die Ängste nicht nachvollziehen können und sehr gleichgültig reagieren.

Ich bin mittlerweile 27 und habe immernoch totale Panik. Endlich habe ich einen Arzt gefunden, dessen Arzthelferinnen sehr freundlich sind und auf die Ängste eingehen. Das hilft schon sehr.
Da du da im Krankenhaus aber keine Handhabe hast, solltest du dir einfach klarmachen, dass es nötig ist. Es ist schnell vorbei und garnichts dabei. Frag ob du dich hinlegen kannst, da dir schwindelig wird. Lenk dich ab (ich beiß mir gern auf die Hand oder in die Lippe ; ).
Die Angst los wirst du nur durch vernünftige Arzthelferinnen und Übung, Übung, Übung.
Die letzte Dame die mir Blut abnahm erzählte mir, dass sie es selber nicht mag und dass sie sich zwingt zur Blutspende zu gehen. Da kann ich mich nicht überwinden, aber vielleicht für dich eine langfristige Alternative?

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Kann mir jemand helfen was ich tun kann wenn es soweit sein soll?? Vielen Dank jetzt schon <3

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