Blut "spenden" gegen Geld moralisch vertretbar?

15 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo,

die Pharmaindustire macht vtl. aus einem Teil des Blutes viel Geld, aber der DRK hat auch rießen Kosten für LKW, Ärzte, Blut überprüfen u.v.m.

Ich finde dass das Essen nach dem Blut spenden sehr wichtig ist und wieder Kraft gibt. Gerade bei einer Erstspende sollte man schauen dass man mäglcihst schnell an Essen und Trinken kommt.

Außerdem finde ich dass Blut spenden ein Teil der Nächstenliebe ist und man somit kein Geld für verlangen braucht.

Dankeschön für die zahlreichen Antworten :)

Wie die meisten hier auch geantwortet haben, ist das Blutspenden gegen Geld wohl moralisch vertretbar, aber es liegt auch immer am Standpunkt. Fakt ist: Das Blut wird gebraucht und die Einen verkaufen es und die anderen spenden es unentgeltlich.

Ich habe mich jetzt für Letzteres entschieden und bin auch sehr glücklich, dass ich für meine Erstspende zum DRK gegangen bin, da sie einen dort sehr gut betreut haben und man somit auch keine Bedenken haben musste, dass Komplikationen auftreten :-)

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@HandyKaputt

Hallo,

herzlichen Dank für die "gute Frage" und dass du meinem Rat gefolgt bist.

ich hoffe du wirst weiterhin zum DRK spenden gehen und dein Blut nicht verkaufen.

Laut irgendwelchen Studien leben Blutspender länger :D

Also markiere dir die Blutspendetermine in deinen Timer :D

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@HandyKaputt

Man wird allerdings überall gut betreut, oder denkst Du, bei Bezahlung fällt die Betreuung weg?

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Noch wichtiger als nach der Spende essen, ist es VOR der Spende zu essen. Häufigste Ursache für Kreislaufprobleme beim Spenden: Menschen, deren letzte Mahlzeit viel zu lange her ist.

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@Vampirfrau

Die Betreuung wird vermutlich überall ziemlich ähnlich gut sein, das kann ich jetzt nicht vergleichen, jedoch waren die Ärzte dort alle sehr dankbar und fürsorglich, konnten einen gut beraten und haben häufiger betont, dass wenn es einem nicht so gut geht oder halt sowas in der Richtung geschieht, man sich sofort melden sollte und man sich auf keinen Fall "übernehmen" sollte. Es wurde halt einfach deutlich, dass das alles auf freiwilliger Basis war und man hatte auch keinen "Druck" in dem Sinne, dass man sich dachte "Hoffentlich klappt alles gut, damit ich auch das Geld bekomme". Die Nahrung danach empfand ich auch als sehr stärkend, weil man sich danach ja schon etwas komisch fühlt.

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@HandyKaputt

Und genau so fühlt man sich bei anderen Blutspendediensten auch. Geld bekommen die auch, wenn eine Spende mal nicht klappt, was zu essen gibt es auch und ob für Geld oder die Ehre oder den zigsten Stempel im Spenderausweis, gelogen wird überall wo Menschen sind.

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In Anbetracht dessen, dass mit Blutplasma in der Pharmaindustrie ein riesen Geschäft gemacht wird, finde ich es geradezu skandalös, dass Otto Normalbürger nicht mal mehr eine Aufwandsentschädigung dafür bekommen soll. So nimmt man Leute aus.

Ich finde das nicht moralisch verwerflich, ganz einfach, weil dieses Blut gebraucht wird um Leben zu retten und die meisten Menschen nicht einmal daran denken, welches zu spenden, sofern sie keinen Nutzen davon haben. Lockt man sie mit Geld, tun sie es aber. Das einzig verwerfliche daran ist, dass dieses Mittel überhaupt eingesetzt werden muss. So ist unsere Art aber einfach konzepiert. Also spende dein Blut und denk positiv darüber, jemanden gerettet zu haben und dabei noch etwas Gutes für deinen Geldbeutel getan zu haben. Win - Win.

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