Blut im Ejakual nach OP?

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Hallo Andreas,

bei der Operation wurden in deiner Harnröhre an einigen Stellen Einschnitte vorgenommen, um die Vernarbungen zu entfernen. Wenn du dir jetzt überlegst, wie lange es dauert, bis bei dir eine Schürfwunde am Knie oder sogar eine Schnittwunde an der Hand nicht nur verschorft, sondern sogar geheilt ist, kannst du dir vorstellen, wie es jetzt - eine halbe Woche nach den Einschnitten - in deiner Harnröhre aussieht. Und die Anspannung ist bei der Ejekulation wesentlich größer als beim Urinieren, sodass es nicht verwunderlich ist, dass beim Masturbieren mehr der Verxchorfungen gelöst werden und im Ejakulat enthalten sind. Ich würde an deiner Stelle den Verletzungen noch etwas Zeit geben auszuheilen und vielleicht noch 14 Tage auf Masturbieren verzichten.

Vielen Dank für die Zügige Antwort! Ich vermute, das es nur restliches Blut war, dass sich verirrt hatte.

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Nach einer OP an der Harnröhre können noch einige Tage Blutreste ausgeschieden werden, bei Harnlassen oder Abspritzen. Dabei ist dunkles Blut, gerade bei kleinen Klumpen, ungefährlich, sollte aber nach einer Woche nicht mehr auftreten. Siehst du aber helles Blut, kann es sich um eine noch aktive Blutung handeln, dann solltest du sofort zu einem Urologen (bzw. Krankenhaus mit Urologischer Abteilung).

Vielen Dank für die Antwort! 

Es war noch hellers Blut, dennoch denke ich, dass es keine Aktive Blutung war/ist, da ich normal und ohne Blutreste Wasserlassen kann.

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Du weisst ja wohl selbst, dass Blut im Sperma nicht normal ist....

Deshalb Frage ich auch hier.

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Blut im Sperma, Kondom/Inhaltsstoffe schuld?

Hallo liebe Leute, folgendes Problem:

Ich (30) hab vor ca. einem Jahr nach dem Geschlechtsverkehr mit meiner Freundin bemerkt, dass das Sperma im Kondom leicht rötlich, also anders als sonst und nicht normal ist.

Nach dem abziehen kamen auch noch ein paar Tropfen frisches, hellrotes Blut nach und waren an der Penisspitze bzw. der Harnröhre zu sehen.

Nach dem pinkeln war es auch kurz nur wie ein kleiner Stich, schmerzhaft.

Gut, erstmal nichts dabei gedacht, dass ganze darauf beruhen lassen und dem guten Stück eine Erholungspause gegönnt. Als das ganze allerdings nach 3 Wochen "GV-Ruhezeit" wieder auftrat, wurde ich schon ein wenig ängstlicher und bin zum Urologen und hab dem das ganze geschildert. Der hat gleich alles durchgecheckt.

Urinproben und Sperma auf Blut getestet, Proststa abgetastet und geultraschallt und letztendlich auch eine Blasenspiegelung gemacht und eine verdächtig aussehende Stelle biopsiert und an ein Labor geschickt. Nichts rausgekommen. Alles gut! Fein fein! Da ist mir jedenfalls schon mal ein Stein vom Herzen gefallen.

Allerdings hat das ganze nichts an der Sache geändert, dass wieder Blut im Sperma (im Kondom) zu sehen war. Nachdem meine Freundin und ich dann auf das Kondom verzichtet haben, war alles gut. Kein Blut im Sperma, keine Schmerzen an der Penisspitze oder ähnliches.

Ein Jahr war jetzt Ruhe. Doch aufgrund einer vergessenen Pille musste natürlich wieder auf das Kondom zurückgegriffen werden und prompt waren wieder der stechende Schmerz beim Samenerguss und das Blut im Kondom da! Zum Haare raufen!

Woran kann das liegen? Ist das Kondom zu eng, und begünstigt dadurch eine Verletzung an der Harnröhrenspitze aufgrund der erhöhten Reibung? (Empfinde die Durex-Kondome schon ein wenig eng..) Ist es eine Allergie gegen Latexkondome oder gegen eine der Inhaltsstoffe des darin enthaltenen Gleitgels? Hatte von euch schon mal jemand etwas in dieser Art? Bin langsam am verzweifeln, weil keiner weiß was das ist. Nicht mal der Urologe.

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