Blitzableiter am Haus - keine Pflicht? wie verhält sich das Versicherungsrechtlich?

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3 Antworten

Maßnahmen gegen Blitzeinschlag Pflicht

Düren. Laut Bauordnung müssen Sonderbauten auf ihre Blitz-Anfälligkeit geprüft und eventuell Schutzmaßnahmen ergriffen werden: Ein äußerer Blitzableiter führt die Energie in die Erde, ein vor den Stromkreis geschalteter Überspannungsschutz verhindert verschmorte Leitungen.

Zu den Sonderbauten zählen alle Gebäude, in denen starker öffentlicher Personenverkehr auftritt - etwa Schulen, Krankenhäuser, Kinos, Altenheime und Fabrikhallen. Ob Privathäuser mit Blitzschutz versehen werden, hängt vom Architekten ab. Er entscheidet, ob das Haus blitzgefährdet ist. Eine Regelung, die Fachleute für fragwürdig halten.

Der Dürener Brand-Oberinspektor Martin Thiedeke etwa plädiert für eine Überprüfung durch Brandschutz-Experten.

Quelle : http://www.blitzschutz.com/fundstuecke/060713_an-online.htm

OK, aber so richtig hat das jetzt meine Frage nicht beantwortet :}

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Für manchen Kunden einer Hausratversicherung sei dies sogar zwingend, wenn die Vertragsbedingungen vorsehen, dass Blitzschutz-Vorkehrungen vorhanden sein müssen, teilt der Tüv Süd mit. Fehle diese Vorrichtung, könne die Versicherung sonst den Ersatz von Überspannungsschäden verweigern.

Wer bereits Blitzschutz-Anlagen hat, sollte diese regelmäßig kontrollieren. Der VDB empfiehlt eine Überprüfung im Abstand von drei bis fünf Jahren.

Quelle: http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2006/0701/immobilien/0071/index.html

Hier in Niedersachsen ist das offensichtlich nicht Pflicht, denn das Thema wurde bei der Erteilung der Baugenehmigung zu keinem Zeitpunkt auch nur erwähnt.

Ebensowenig hat die Hausversicherung das jemals zum Thema gemacht.

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