Blitz schlug ein-Blitzableiter Vermietersache?

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5 Antworten

Ja, es war gefährlich. Wenn auch nicht ganz so gefährlich, als wenn Du im Freien unterwegs gewesen wärst und der Blitz hätte Dich direkt getroffen.

Allerdings: Wenn der Vermieter nachträglich einen Blitzableiter anbringt, hilft Dir das nachträglich auch nichts und dass gleich wieder mal der Blitz einschlägt ist eher nicht zu erwarten.

Hatte der Blitzschlag außer einer verkohlten Stelle noch weitere Folgen? Z. B. defekte Elektrogeräte? Wenn nicht, würde ich sagen, ist auch kein Blitzableiter notwendig. Schlägt ein Blitz in den Blitzableiter ein, wird es einige Sekunden tageslichthell, es tut einen lauten Schlag und der Blitzableiter hat zumindest eine verkohlte Stelle.

Dir selbst würde genauso wenig passieren, wie vor einigen Tagen. Also, keine Angst. Im Haus wird Dir auch in Zukunft nichts passieren, wenn der Blitz einschlägt, was er wohl so schnell nicht wieder tun wird.

Für den Hauseigentümer gibt es höchstwahtscheinlich keine Verpflichtung, einen Blitzableiter anzubringen, denn sonst hätte er das längst getan.

Dazu ist der Vermieter verpflichtet. Seine Versicherung wird für den Schaden nicht aufkommen, wenn hier nicht vorbeugend ein Blitzableiter installiert ist. Noch dazu ein Blechdach.

Ja, die Sicherheit der Mietsache ist Vermieterangelegenheit. Informiere den Vermieter und bitte um Aufklärung bzw. Abhilfe. So ein Blitzeinschlag ist nicht ungefährlich. Was er genau tun MUSS, erfährst du bei der Bauordnungsbehörde der Stadt/Gemeinde.

Da es keine Vorschrift zum Einbau von Blitzableitern gibt, muss er logischerweise auch keinen einbauen...

In Deutschland sind - meines Wissens nach - Blitzableiter nicht durchgehend überall für alle "normalen" Häuser vorgeschrieben! Erkundige dich bei der Gemeinde-/Stadtverwaltung.

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