Blinder Glaube?

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Hallo DerFr4ger,

mir sind sehr viele Menschen schon begegnet, die in einem Glauben quasi "hängen". Der Glaube mag ihnen eine Sicherheit verleihen - sie aber auch in eine Abhängigkeit bringen, wo sie sich in was auch immer Fremdbestimmen lassen.

Auch ich kenne das sehr gut, denn ich hatte zu früheren Zeiten Glaubensgemeinschaften angehangen, die bestimmt Erwartungen an die Menschen hatten. Ich selbst hatte aber Gott als besten Kumpel kennengelernt: ohne Erwartungshaltungen, einfach da, und wir konnten über alles sprechen.

Viele hatten davon gesprochen, dass Gott Liebe sei. Dabei hatten sie bestimmte Ausdrucksformen der Liebe ausgeschlossen und in der "Liebe" Geschlechter und Menschen generell diskriminiert. Etwas später war mir dann klar geworden, was Liebe wirklich bedeutet: insbesondere Einheit und für alle gleichermaßen größtmöglicher Freiheitsgrad.

Diese universale Liebe können wir glaubensfrei modellieren - aus einer strengen Vermutung eines eigenen Anteil "jenseits" der Raumzeit (ohne, dies beweisen zu können). Wir können sie auf Gott übertragen - entweder, weil Gott als raumzeitlos zu betrachten ist, oder einfach Liebe universal darsteht.

Sich zu versklaven, sich zu untergeben, etwas nachzureden - das wäre ein Mangel an eigenem Freiheitsgrad. Dagegen eröffnet eigenes Denken und Entscheiden sowie letztlich eine eigene Attitude und eigene Wertschätzung wieder Freiheitsgrade.

Ich kann mir vorstellen, dass viele Menschen, die einem Glauben folgen, Angst haben, etwas falsch zu machen. Oder es wird ihnen diese Angst eingeredet - leider auch schon beobachtet. Es ist dann zu unterscheiden, ob wir aus eigener Attitude ggf. so handeln, dass für andere Menschen Mangel an Freiheitsgrad oder auch Fülle entsteht, oder ob uns mal ein "Lapsus", wo das entstehen könnte, unterkommt.

Ich kann mir auch vorstellen, dass Menschen, die einen sicheren Hafen eines Glaubens verlassen, sich auf "offener See" unsicher fühlen. Aber sie wären ihre eigenen Kapitäne und hätten alle Fähigkeiten selbst zu navigieren. Da könnte Liebe eine Art "GPS" durchaus sein.

Und wo bliebe Gott, wenn man nicht mehr glaubt? Z.B. als Manifestation eigener Göttlichkeit in der Form einer Persönlichkeit in der eigenen Gedankenwelt: immer eins mit uns, immer Liebe in Göttlicher Lebenseinstellung.

Mit vielen lieben Grüßen
EarthCitizen

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – früherer Glaube - heutige Plausibilität vieler Dinge

Mensch, du hast da was geschrieben was mir sehr gefällt. Insbesondere wegen dem Aspekt, dass ich Gott ebenfalls als treuen Freund an meiner Seite gefunden habe und das obwohl ich einige Religionen kritisiere.

Zwar nicht zur Gänze, aber bestimmte Aspekte davon.

Ich werde mir den Text nochmal in aller Ruhe durchlesen, da dass mit dem Jenseits von Zeitraum sehr schlüssig und interessant klingt.

Ich danke dir

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@DerFr4ger

Auf das "Jenseits" kommt man über die Frage nach der eigenen Identität. Sie lässt sich mit raumzeitlichen (natürlichen) Mitteln nicht mehr beantworten. Darin liegt die strenge Vermutung eines eigenen raumzeitlosen Anteils.

Dann liegt es sofort nahe, etwas raumzeitloses philosophisch zu modellieren - und wir erhalten die universale Liebe, und dies geschlossen mit einfachen Eigenschaften darstellbar.

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@EarthCitizen20

Ja, du hast Recht. Ich kann dir da nur zustimmen. Habe mich selbst mit dem Gedanken mal beschäftigt und hier treffen zwei Linien aufeinander.

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@DerFr4ger

Ich habe oft beobachtet, dass Glaubeninhalte eine Distanz zu Gott schaffen. Entweder ist das noch historisch bedingt oder religionistich so gedacht. Die Einheit mit Gott wird dann vermieden oder nie warhgenommen - wo oft ein eigener Eindruck verbleibt, ein*e perma-Sünder*in zu sein, während andere offenbar ohne Sünde sind.

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@EarthCitizen20

Jetzt wo du es ansprichst, kann ich das bestätigen. Kann da aber nur aus persönlicher Erfahrung sprechen.

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@DerFr4ger

Es kam religionistisch schon zur Diskriminierung: einige wenige Menschen, die "heiliger" waren oder sich als solches gesprochen hatten - und eine Menge "Fußvolk", dem er Zugang zu dieser "Heiligkeit" verwehrt war.

Dabei hatten die "Heiligen" die Glaubensinhalte, die das "Fußvolk" zu glauben hatte, definiert - und sich auch selbst an diese Inhalte gehalten.

Erst eine zart gelebte persönliche Liebe konnte dies durchbrechen.

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@EarthCitizen20

Was hältst du davon wenn man sagen würde, nur als Gott könnte man absolute Freiheit genießen?

Und das was du mit dem Fußvolk geschrieben hast, dass die einen heiliger waren als die anderen, ist das nicht das Gleiche wie Gott und den Menschen?

Gut, man kann es nicht direkt vergleichen..

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@DerFr4ger

Gott höher als die Menschen zu stellen - oder die Menschen Gott unterzuordnen - halte ich für einen Religionismus. Wir dürfen davon ausgehen, dass wir Gott auf Augenhöhe begegnen dürfen. Leider sind die Menschen an Hiearchien gewöhnt worden.

Welche Freiheit würde man als Gott genießen? Eine eigene Freiheit auf Kosten, zum Leid oder Schaden anderer? Dann wäre dieser Gott nicht anders als so mancher Mensch, nur in der Lage sich vielleicht ein Stück weit Mehr an Freiheit anzueignen.

Göttlich wäre - und das aus Liebe - wenn jemand gleichermaßen für alle Freheitsgrad schafft oder zumindest bewahrt.

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@EarthCitizen20

Genau letzteres meine ich. Göttlich aus reiner Liebe hinaus. Natürlich nicht zum Leid oder Schaden eines anderen :)

Ich weiß, dass ist eher Quatsch aber ich würde mir wünschen, dass alle irgendwann Götter wären. Dann hätte jeder absolute Freiheit und keiner könnte keinem mehr etwas.

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@DerFr4ger

Sagen wir mal nicht unbedingt Götter - aber sagen wir gerne Göttliche Menschen. Aber es würde, wenn wir es genauer betrachten, auf das gleiche hinauslaufen.

Wir dürfen uns mal vorstellen, wie eine solche Gesellschaft aussehen würde.

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@EarthCitizen20

Am meisten beeinflussen mich andere Menschen, da ich leider noch abhängig von ihnen bin und das macht mir am meisten zu schaffen.
Wenn wir Göttliche Menschen wären, wäre alles um so viel einfacher. Jeder würde jeden respektieren und lieben. Keiner würde mehr ausgebeutet werden für etwas egoistisches. Ich könnte für ein paar Jahre gehen und dann wiederkommen ohne jemanden Rechenschaft schuldig zu sein und das würde mich über allem Maße erfreuen!

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@DerFr4ger

So ungefähr könnten wir es uns vorstellen - und es ginge noch etwas weiter: es könnte eine Art Kommunismus entstehen, der aber keine Machtverhältnisse umkehrt, sondern solche Strukturen auflöst.

Ich will mal schwere - und gesellschaftskritische - Worte in den Mund nehmen: sehr viele Menschen sind ein Business Case: davon abhängig, wie gut sie sich zum Gebrauch für andere verkaufen - und von anderen selbst einen Nutzen erlangen. Deswegen sind viele Menschen fremdbestimmt.

Etwas anderes ist es, wenn wir etwas geben und schenken - sicherlich in unserer Gesellschaft auf dafür ein Honorar erhalten. Der Fokus liegt aber dann auf dem, was von uns ausgeht. Und das darf dann andere auch erreichen. Das wäre Göttlich.

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@DerFr4ger

So geschehe es - aber wir haben die Freiheit, für uns zu entscheiden, wie wir sein wollen.

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@DerFr4ger

Wir können uns wünschen, dass es noch einige mehr Göttliche Menschen geben mag.

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@EarthCitizen20

Wen man GOTT auf eine Schwelle mit dem Menschen stellen will, ist man Satan voll auf den Leim gegangen. Was sagte Satan in Form der Schlange im Paradies zu Eva? „Ihr werdet sein wie GOTT“... GOTT hat uns geschaffen, nicht wir GOTT, also stehen wir auch nicht mit GOTT auf gleicher Höhe. Einen göttlichen Menschen gibt es auf dieser Erde gerade nicht. Nur ein Mensch war göttlich, das war GOTTES Sohn Jesus Christus. Alle anderen ermangeln der Herrlichkeit GOTTES. Wenn ein Mensch sich GOTT gleichstellt, rebelliert er gegen GOTT. Er tritt dann in die Fußstapfen Luzifers und wird auch mit diesem in der Verdammnis enden. Denn auch Luzifer wollte sein wie GOTT, wollte sein eigener GOTT sein. Und er ist deutlich mächtiger als wir Menschen , da er zu den höchsten Engeln gehörte. Aber selbst er kann gegen GOTT nicht das geringste ausrichten, um wie viel weniger wir Menschen. Ich bin auch nur ein Mensch wie ihr beiden und will mich nicht als Besserwisser aufspielen, ABER: Ich habe das Bewusstsein, dass ich den Leuten die Wahrheit sagen muss. Schließlich lesen hier viele verschiedene Menschen mit und ich möchte, dass sie die Wahrheit erkennen und nicht den Wegen folgen, denen ihr folgt. Ich will euch nicht verurteilen, auch ich bin keinen Deut besser als ihr.

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@RPAIG

Von Glaubensinhalten und deren postulierten Wahrheiten, die sie mir nie hatten plausibel machen wollen (oder können), hatte ich mich emanzipiert. Ich wollte wissen, was wirklich sein kann - und nicht, was per Wahrheitsdekret geglaubt werden müsste.

Um aber mal bei dem Beispiel von Eva und Adam zu bleiben: was hätte eine reine Natürlichkeit gesagt? Sein wie Gott - sicherlich hierarchisch auf der Ebene von Gott mit einer geglaubten Allmächtigkeit. Sie wäre rein natürlich bis zu einem gewissen Grade darstellbar - und ich mag sagen: sie ist auch beobachtbar. Was reine Natürlichkeit nicht gebrauchen könnte, wäre eine Einheit mit Gott - denn das wäre ihr Ende.

Wir können eher behaupten, dass Menschen sich Gottheiten geschaffen hatten - und erst in einer Zeit später (im Mittelmeerraum eher nach der Bronzezeit) auf Gott schlechthin abstrahiert hatten. Diese Abstraktion, die uns von einem "Meta-Alien" wegführt dürfen wir heute weiterführen.

Und so ergibt sich, dass wir Liebe im Sinne eines universalen Modells betrachten können - etwas, was Jesus möglicherweise schon gewusst hatte. Das mag - mit einer Prominenz - in seiner Attitude als Göttlichen Menschen bekannt gemacht haben. Zu behaupten, es gäbe keine Göttlichen Menschen außer Jesus, halte ich für nicht haltbar: entweder sind uns welche bekannt (mir sind solche Menschen bekannt), oder wir dürfen sie gerne vermuten.

Mit Gott gleich und mit Gott eins dürfen wir aus einer eigenen Attitude heraus als Göttlich betrachten. Nur - religionistisch, so scheint zumindest mir, ist das gerne vermieden oder verhindert.

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@EarthCitizen20

Es ist die Eine-Weltreligion des Antichristen, die sowohl eine Vereinigung aller Religionen mit dem Grundsatz: „wir glauben alle an einen GOTT/wir glauben alle an die Liebe“ als auch die Selbstvergötterung nach dem Motto: „ wir haben GOTT in uns/wir können göttlich werden“ beinhaltet und propagiert. In der Esoterik geistert solches heute schon rum und leider sind auch manche Christen darauf reingefallen.

Es gibt in der Bibel definitiv keinen anderen Weg zu GOTT als Jesus Christus.

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@RPAIG

Mit Gott eins zu sein, ist keine Religion mehr. Es würde keine Religion mehr gebraucht.

Es kann aber eine Religion sein, eine Einheit mit Gott vorzugaukeln. Da mag auch Jesus schon vor gewarnt haben - Respekt.

Wer meint, durch Jesus zu Gott zu kommen, mag schnell Jesus hinterherrennen - auch schon beobachtet. Wer aber Jesus als ein Beispiel sieht, mag darin so manche Göttlichkeit und vielleicht auch für sich selbst die eigene Göttliche Attitude erkennen.

Es wäre auch vermessen, zu sagen, nur durch Jesus. Sicherlich möglich, dass die Menschen nicht viel mehr als ihre eigene Umgebung kannten - geschweige denn die ganze Erde oder sogar Universen. Und so mögen sie eine Person in ihrer Umgebung so gesehen haben.

Jesus war vielen Menschen nicht einmal bekannt gewesen - und er ist nicht mal allen möglichen bewussten Lebewesen in allen möglichen Universen bekannt. Wenn schon, dann dürften solche Kulturen auch ihren jeweilige Jesus haben - und wir hätten schon ein paar mehr Göttliche Wesen als Beispiele.

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@EarthCitizen20

Es gibt nur einen Jesus Christus als Sohn GOTTES. Buddha, Mohammed und weitere waren geblendete Satans und die von ihnen verbreiteten Lehren führen ins Verderben.

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@RPAIG

Diese Meinung werden nicht alle Menschen teilen.

"Worin - außer in anderen Glaubensinhalten - wäre die Sohnschaft Jesu zu begründen oder zu plausibilisieren?" Diese Frage habe ich schon von vielen Menschen gehört.

Für viele mag die Frage rhetorisch sein - aber viele mögen auch verstehen wollen, an Stelle nur zu glauben.

Auch ich hatte verstehen wollen und nach Plausibilitäten und Logik gesucht - und in Jesus so manches gesehen, was ich verstanden hatte.

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Hallo DerFr4ger,

hab vielen herzlichen Dank für den Stern. Ich freue mich sehr, wenn ich Dir habe helfen können.

Mit vielen lieben Grüßen
EarthCitizen

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Schöne Worte, jedoch sind wir Menschen mit Leib und Seele und das heißt, wir gehen nicht immer nach dem rationalen Verstand, sondern sehr oft nach Gefühlen. Und m. E. ist das auch gut so, ansonsten wären wir alle Roboter.

Wir dürfen selbstbestimmt sein: in unseren Gefühlen und Gedanken, in unseren Wahrnehmungen und im Handeln.

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@gottesanbeterin

Selbstbestimmung in den Bereichen werden wir können, wenn wir es wollen - und uns andere Menschen nicht daran hindern, so dass wir diesen Menschen nicht ausweichen können.

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@EarthCitizen20

..wenn wir es wollen können! Es gibt doch so viele, die mit ihrem Überleben und ihren präkären Lebensumständen beschäftigt sind, die sind nicht fähig so etwas "zu wollen". Es gibt Viele, die in Oberflächlichkeiten gefangen sind; auch sie haben dazu überhaupt keinen Zugang; doch auch sie haben ein Recht zu existieren und das Recht, respektiert zu werden, genau so, wie sie sind.

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Der Glaube an einen Gott, egal welcher, ist für viele Zuflucht aus schwierigen Situationen, wir haben gerade eine, entsprechend wird das mit der Unsicherheit auch herausgetragen, man will mit seinem Problem nicht alleine sein.

Der Glaube verbindet dann so Menschen die eben auch an das glauben, was man selbst für richtig hält. Somit hat sich eine einfache Gemeinsamkeit gefunden, die dann verbindet und das 'allein' Gefühl verschwinden lässt. Zudem festigt es Ansichten, wenn man sie teilen kann, also kann man sich gegenseitig bekräftigen und damit richtig liegen/wahrhaftig glauben, etc.

Glaube ist einfach und viele Menschen sind einfach oder wissen es nicht besser. Manche erleben nie den Gedanken mal etwas in Frage zu stellen, es ist so.

Das Thema ist noch weitaus komplexer als dieser Auszug davon, aber schonmal ein Anfang.

Ich stimme dir absolut zu.

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Das mag auf die falschen Religionen zutreffen aber nicht auf die Wahrheit. Die Wahrheit ist nur in GOTTES Wort der Bibel. Ich habe den Glauben nicht gefunden, weil ich Beistand suchte. Ich habe die Warnung vor der ewigen Qual in der Hölle bekommen und hatte sofort die tiefste innere Gewissheit, dass es die Wahrheit ist. So kam ich zum christlichen Glauben, erst einmal nur durch Angst. Mittlerweile bin ich dabei zu begreifen, dass GOTT mich auch liebt. Darum entsteht in mir selbst ein Bedürfnis, GOTT zu gehorchen. Nicht weil ich Angst vor der Hölle habe, sondern aus Liebe zu IHM.

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@RPAIG

Das ist doch genau was ich meine, Selbstbestätigung im perfekten Musterbeispiel.

Warum eigentlich Großbuchstaben, deshalb wird dein Gott nicht mehr dazu als er für mich vorher auch schon war.

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Es ist nicht abhängig davon, was du dir denkst. Es ist so offensichtlich, dass die Bibel wahr ist. Das was die Wahrheit der Bibel heute bezeugt, ist das Wirken des Bösen auf der Welt. Siehe Geheimgesellschaften, Prominente etc. Wenn berühmte Persönlichkeiten zum Beispiel Handzeichen mit satanischer Bedeutung zeigen oder machen, warum sollten sie das tun, wenn Luzifer nicht existiert. Sieht auch okkulte Musikindustrie. Es ist schwer, das Wirken GOTTES heute zu erfahren oder zu sehen. Aber die dämonischen Aktivitäten sind immens. Ich habe schon dämonische Phänomene erlebt, ich weiß, dass sie existieren. Wenn sie aber existieren, dann existiert auch GOTT und die Bibel ist wahr. Das biblische Christentum ist die einzige Religion, in der es heute noch zu wundern kommt. Es gibt keine Wunder im Islam, keine im Hinduismus oder Buddhismus oder Judentum. In der Esoterik gibt es übernatürliche Phänomene durch dämonische Kräfte.

Das hat eigentlich nichts mit dem zu tun was ich geschrieben. Ich habe nicht behauptet dass es Gott nicht gibt oder dass die Bibel Märchen erzählt, ich habe das Denken, eher gesagt den blinden Glauben der Menschen kritisiert im Kontext, dass sie sich als Sklave anbieten und nicht ein mal darüber nachgedacht haben, wer sie sind und was sie ausmacht.

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@DerFr4ger

Okay, das respektiere ich. Sklave für GOTT oder Jesus Christus zu sein, mag abstoßend klingen für den normalen noch nicht bekehrten Menschen, der keine Beziehung zu GOTT hat. Wer in einer Beziehung zu GOTT lebt, wer die Liebe GOTTES und Jesu Christi erkannt hat, gehorcht IHM freiwillig. Alles was ein wahrer Christ tut, soll er aus der Liebe zu GOTT heraus tun.

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Wir können reine Natürlichkeit (nicht-Göttlichkeit) überall beobachten - und auch sehr prominent. Das mag so manches auch in extremer Weise beinhalten, ohne jetzt irgendjemandem etwas unterstellen zu wollen.

Das Gegenteil davon beobachten wir eher selten. Und dort, wo ich meinte, es beobachten zu können, war es von reiner Natürlichkeit durchsetzt: vermieden, wo es einer einzelnen Person eher nicht zum Nutzen gereicht hätte.

Da gab es Diskriminierung zwischen den Geschlechtern und gegenüber einzelnen Personen in einer Gemeinschaft, die von der Liebe Gottes wusste.

Vielleicht ist das Christentum, das als in dem Kulturbereich einzigste Religion etwas von der Liebe Gottes erzählt hatte. Verwirklicht hatte es sie bis zum heutigen Tage nach meiner Wahrnehmung zumindest noch nicht. Aber wir haben ja noch ein paar Tausend Jahre Zeit - und dürfen in der Zwischenzeit gerne selbst Göttlich sein.

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Meine Sichtweise: Jede/r darf und soll sein, wie und was er/sie ist.

In meinem Leben gehts um mich; weshalb sollte ich mich von Anderen verunsichern/irritieren lassen? Weshalb sollte ich mich (womöglich ununterbrochen) mit ihnen vergleichen?

Bloß, weil Andere es tun? Anders-Sein ist Anders-Sein.

Wir sollten Andere anders sein lassen (können). Das wäre auch ein guter Teil Gelassenheit.

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