Blende in Wattsekunde?

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2 Antworten

Hallo

Wattsekunden (Joule) werden in Lichtwerte (EV=Exposurevalues) umgerechnet und daraus ergeben sich abhängig von denn ISO die und der Entfernung die "Blendenwerte" (Blendenstufenwert). Wobei man streng genommen zur Lichtwertbestimmung die Transmissionswerte der Optik kennen/messen muss.
Da Lichtwerte und damit Blendenstufenwerte nicht ganzzahlig linear sind muss man die Wattsekunden für einen Lichtwert/Blendenwert verdoppeln oder halbieren. Deswegen kann man die Blitzleistungen an Blitzen auch halbieren, vierteln, achteln, sechzehnteln, zweiundreissigsteln,,,


Im Prinzip basiert alles nach taditioneller SAE/ASA/ISO Fotografie auf Eastman/Kodak expotential mit Bruchrechnen, Kehrwert und Wurzel aus 2. Die Belichtung nach metrischer DIN Norm basiert auf logarythmische Werte nach Prof. Julius Scheiner.

In der Praxis setzt man Pi x Daumen eine Wattsekunde mit einem Leitzahlwert ein (auch Blendenstufenwert) und rechtnet klassisch nach Leitzahl. Anhand der Entfernung zum Objekt und der Leitzahl kommt man auf denn benötigten Blendenwert.

BZW in der Praxis benutzt man in Studios einen Blitzlichtbelichtungsmesser in Objektmessmethode.
Es gibt in der Praxis einfach zuviele Faktoren im Bezug auf Mischlicht, Lichtformer, Filterfolien, Effektivität der Leuchtmittel, Alterung der Blitzröhre,,,

Andererseits kann man heute in der digitaler Fotografie für 0,1-5 Cent Betriebskosten ein "Proof" schiessen und dann die Beleuchtung in der Rückschau prüfen oder gar per Histogramm "ausmessen". Wenn man dann das Ergebniss zu dem eingesetzten Analogfilm "eicht" (bzw dessen Schwarzwertkurve) kann man sich einen Blitzlichtmesser "sparen".


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