Bleirohre im Mietshaus?

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2 Antworten

Da gibt es Grenzwerte, die das Wasser einhalten müsste. Erst wenn die Grenzwerte überschritten sind, ist der Vermieter verpflichtet, die Rohre auszutauschen.

Die Grenzwerte wurden im Laufe der Zeit immer mehr verschärft. Die letzte Verschärfung war im Dezember 2013. Der Wert, der seither gilt ist so streng, dass Wasser in Bleirohren diesen Wert nicht mehr einhalten können. Deshalb ist zu vermuten, dass der Vermieter ab diesem Zeitpunkt verpflichtet war, die Rohre auszutauschen.

Eines wollte ich noch dazu sagen: Du kannst das jetzt nicht mehr ändern, dass du in dem Haus gewohnt hast. Es ist so, dass vor längerer Zeit das Blei in der Umwelt sehr viel mehr verbreitet war, als heute. Sehr viel Blei haben früher die Menschen dadurch aufgenommen, dass im Benzin viel Blei enthalten war, damit der Motor besser läuft. Seit das verboten ist, nehmen wir alle erheblich weniger Blei auf. Dadurch ist die Gesamtbelastung auch bei Menschen, die Wasser aus Bleirohren aufgenommen haben, geringer geworden. Außerdem kann der Körper Blei wieder ausscheiden. Es muss also nicht so sein, dass du deshalb krank wirst.

Trotzdem war es höchste Zeit, die Rohre auszutauschen.

Alte Bleirohre gehen gewöhnlich gar kein Blei mehr ab, und insofern hat Dein Vermieter sogar Recht. Ich weiß nicht, ob es der Kalk ist oder die Kombi ais Blei und Kalk.

In meiner alten Wohnung wurde das Leitungswasser sogar darauf untersucht- kein Blei auffindbar. Und von 2 anderen(die ihr Wasser untersuchen ließen) weiß ich ebenfalls, daß in der Untersuchung kein Blei gefunden wurde.

Ich will nicht beschwören, daß das IMMER so ist.  Wenn Du wirklich Fircht hast, lasse das Wasser untersuchen. Wenn dann wirklich Blei gefunden werden sollte, kannst Du den Vermieter angehen und auf Austausch bestehen.

Wahrscheinlicher ist aber, daß nichts gefunden wird.

Kupferrohre sind übrigends auch nicht ohne,bei denen weiß ich nicht, wie lange die Kupfer abgeben

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