Bleibt nach Antibiotika-Einnahme das Immunsystem dauerhaft geschwächt?

7 Antworten

Nein, auf keinen Fall. Das Immunsystem stärkt sich natürlich mit der Zeit wieder. Man sollte nur anfangs vorsichtig sein, solange das Immunsystem sich wieder eingestellt hat, denn in der Zeit ist man wirklich sehr empfindlich anfällig.

Ich kann bestätigen, dass die häufige Einnahme von Antibiotika das Immunsystem dauerhaft schwächt: Meine "Schwachstelle" im Körper war jahrelang die "Halsregion". Vierteljährlich war ich richtig krank. Als dann meine Ärztin zu mir sagte: "Sie haben wieder eine Infektion" und den Rezeptblock gezückt hat, hat es mir gereicht. Ich bin zu einer Heilpraktikerin, habe eine Darmsanierung (Antibiotika tötet auch die "guten" Bakterien ab; ein gesunder Darm ist maßgeblich für das Immunsystem verantwortlich) gemacht und zusätzlich eine Immunstärkung mit homöopathischen Mitteln und Ziegenkolostrum. Nach dieser Therapie sind meine Beschwerden nicht wieder aufgetaucht. Ich bin topfit und glücklich. Werde weiterhin - soweit es sich vermeiden lässt - auf jedes Antibiotikum verzichten. Muss natürlich jeder selber wissen... Ist klar. Liebe Grüße

Hallo, ich habe Ihre Antwort gelesen. Gegen den Ratschlag mit alternativen Heilmethoden, zu denen auch nachweislich außer homöopatischen Mitteln auch TCM zählen, ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Dennoch, das wissen Sie als Jäger(in?)bestimmt, kommt man oft nicht an Antibiotika vorbei. Es stimmt schon, viele Antibiotika schwächen insbesondere bei falscher Anwendung das Immunsystem oder verlieren gegen bestimmte Erreger mit der Zeit sogar komplett ihre Wirkung. Doch die Forschung zielt immer mehr darauf ab, hier Mittel zu entwickeln, die das Immunsystem auch langfristig nicht mehr belasten, heute ist man inzwischen so weit, daß sich bei aktueller Antibiotika eine Schwächung des Immunsystens selbst bei längerer Verabreichung nicht mehr nachweisen läßt. Das Problem ist vielmehr, daß oft bei Vireninfektionen, wie sie überwiegend bei Problemen der Halsregion vorkommen, gar keine Bakterien die Ursache, sondern nur die Nebenerscheinung sind. Oft, man glaubt es kaum, ist das auch eine Allergie, ob man mit dem Edding am Flippboard steht oder als Lehrer noch Kreide und andere Schreibmittel verwendet, doch gerade beim Hals sollte man sich mal auf eine Süßgräser-Allergie testen lassen, denn meistens, wenn die Heizperiode beginnt und man einen Fußbodenteppich mit hohen Baumwollanteil hat, lösen sich Teile dessen Fasern (aufgrund der Temperatur- und Luftfeuchteänderung brechen die mechanisch bedingt einfach ab)und schweben in der Atemluft. (Sie kennen das bestimmt vom Wäschetrockner, selbst wenn die Wäsche nach dem Waschgang keine Flusen mehr hat, bildet sich immer ein "Filz" im Flusensieb). Fortsetzung Teil 2--->

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Fortsetzung (Teil 2)Und genau hier liegt das Problem, Baumwolle und Süßgräser sind pflanzlich sehr eng miteinander verwandt, aufgrund der ähnlichen in vielen teilen gleichen DNA geht man heute sogar von der gleichen "Urpflanze" aus, auch die meisten Getreidesorten (Mehlallergie, eine Berufskrankheit bei Bäckern) und Reis zählen dazu, deshalb reagiert das Immunsystem, das bei Süßgräsern dem Organismus eine Infektion vorgaukelt, praktisch immer auch auf Baumwollfasern. Eine kurze Abweichung vom Thema, das Sie auch interssieren könnte. Reis, so die letzte Erkenntnis, schädigt nachweislich die Augen und die Produktion des "Sehpurpur", gilt als die Hauptursache für das schlechte Sehvermögen bei Asiaten und zunehmends auch bei uns und ist auch die Ursache für "Schlitzaugen". Aufgrund der schlechten Lichtempfindlichkeit sind die Augen der Asiaten immer überanstrengt und werden gereizt, deshalb werden sie leicht vom Umgebungslicht geblendet und kneiffen automatisch die Augenlider zusammen. Daraus wird dann die bleibende Dauerstellung, typisch bei uns mit "Schlitzaugen" bezeichnet. Deshalb sollte man insbesondere Kindern und Jugendlichen Gemüse, Kartoffeln und Teigwaren als Beilage servieren, da ist auch der Vitamin A-Haushalt besser ausgeglichen. Dasselbe gilt adäquat für uns Erwachsene im Übrigen auch. Leider ist die Ernährung der Weltbevölkerung ein Problem, so daß vielen Menschen gar nichts anderes übrig bleibt, als sich von Reis zu ernähren! Fortsetzung Teil 3--->

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@PetitLoup

Fortsetzung (Teil 3)Zurück zum Thema. Das Eiweiß und die abgestorbenen Zellen, die Sie bei einer Halsentzündung ausscheiden, sind dann eine hervorragende Nahrungsgundlage für Bakterien, die sich zu Hunderttausenden dort ansiedeln und sich wohl fühlen. Man findet bei einer einfachen Entzündung, bei der man die ersten Anzeichen der Entzündung überhaupt spürt, dort bereits zwischen 3000 und 4000, bei schwereren Fällen 10.000 und manchmal auch mehr als 12.000 verschiedene, inzwischen bekannte Bakterienstämme. Technisch macht das heute im Labor ein Rechner, der die Probe aufgrund typischer Merkmale mit verschiedenen Lichtquellen unter dem Mikroskop einscannt, alle Bakterien einzeln erfasst und sogar wirklich aufs Stück genau die Anzahl der Bakterien pro Volumeneinheit zählt. Außerdem "warten" die Bakterien auch nicht, bis sie gezählt sind. In einer Probe ist immer Bewegung drin, manchmal wimmelt es nur so, manche teilen sich. Anders ließe sich das in dieser Qualität zu einem vernüftigen Preis mit optischer Kontrolle durch einen Laborant gar nicht machen, pro Abstrich und Ergebnis einschließlich Fehlernachweis/Fehlerrechnung verlangt ein zertifiziertes Labor dem Arzt normal keine 10 EURO, bei 35 EURO ist schon eine DNA-Analyse mit drin, allerdings ist der Wettbewerb hart und es gibt schon hervorragende Laboratorien, die alles zusammen für einen Dumpingpreis zwischen 15 und 20 EURO anbieten. Deshalb helfen oft auch Mittel auf pflanzlicher Basis, die nur oberflächlich wirken.Fortsetzung Teil 4--->

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@PetitLoup

Fortsetzung (Teil 4)Ich bin im übrigen kein Arzt, dennoch kann man mich der Wissenschaft zuordnen. Habe deshalb mit meiner Ex-Schwiegermutter, einer Ärztin oft kontrovers diskutiert, denn die war bestimmt eine der Personen, die den Umsatz eines Antibiotika produzierenden Pharmaunternehmens, für das ich unter anderem arbeite, enorm in die Höhe getrieben haben. Jetzt ist die Frau in Ruhestand und...sie leidet massiv unter Tablettensucht (nimmt sogar Mittel ein, von deren Verabreichung man heute warnt), die damit ihren Körper bereits soweit zerstört hat, daß sie ans Haus gebunden ist und Phantomschmerzen hat. Ihre Tochter, meine Ex, von Kindheit an mit Tabletten verwöhnt, ist im Übrigen auch schon so weit krank, daß sie wohl zeitlebens nicht mehr ohne Medikamente auskommen wird, mit 38 Jahren ist das doch echt eine menschliche Tragödie. Helfen kann man der jungen Frau wohl nicht mehr, denn sie war deshalb bereits stationär in Behandlung und - sie ist rückfällig geworden. Für mich und insbesondere meine alte, inzwischen verstorbene, Mutter war das eine schwere Belastung, dennoch, 10 Jahre habe ich zu der Frau gehalten, über viele Jahre hatte ich es geschafft, sie mit Liebe und Zuwendung von den Medikamenten fern zu halten, bis sie Mist gebaut hatte, bedingt durch ihre Mutter an einen Scharlatan, einen Scientologen geraten war (stand sogar in den überegionalen Presse) und ihr, gesteuert durch ihre kranke Mutter auch noch eine Gehirnwäsche hinter meinem Rücken verpasst wurde, da hatte ich gar keine andere Wahl, als innerhalb weniger Stunden mich zu entscheiden und die bittere Konsequenz daraus zu ziehen. Mit freundlichen Grüßen, H.(PetitLoup) le petit loup, "Der kleine Wolf"

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Hallo, ich habe Ihre Antwort gelesen. Gegen den Ratschlag mit alternativen Heilmethoden, zu denen auch nachweislich außer homöopatischen Mitteln auch TCM zählen, ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Dennoch, das wissen Sie als Jäger(in?)bestimmt, kommt man oft nicht an Antibiotika vorbei. Es stimmt schon, viele Antibiotika schwächen insbesondere bei falscher Anwendung das Immunsystem oder verlieren gegen bestimmte Erreger mit der Zeit sogar komplett ihre Wirkung. Doch die Forschung zielt immer mehr darauf ab, hier Mittel zu entwickeln, die das Immunsystem auch langfristig nicht mehr belasten, heute ist man inzwischen so weit, daß sich bei aktueller Antibiotika eine Schwächung des Immunsystens selbst bei längerer Verabreichung nicht mehr nachweisen läßt. Das Problem ist vielmehr, daß oft bei Vireninfektionen, wie sie überwiegend bei Problemen der Halsregion vorkommen, gar keine Bakterien die Ursache, sondern nur die Nebenerscheinung sind. Oft, man glaubt es kaum, ist das auch eine Allergie, ob man mit dem Edding am Flippboard steht oder als Lehrer noch Kreide und andere Schreibmittel verwendet, doch gerade beim Hals sollte man sich mal auf eine Süßgräser-Allergie testen lassen, denn meistens, wenn die Heizperiode beginnt und man einen Fußbodenteppich mit hohen Baumwollanteil hat, lösen sich Teile dessen Fasern (aufgrund der Temperatur- und Luftfeuchteänderung brechen die mechanisch bedingt einfach ab)und schweben in der Atemluft. (Sie kennen das bestimmt vom Wäschetrockner, selbst wenn die Wäsche nach dem Waschgang keine Flusen mehr hat, bildet sich immer ein "Filz" im Flusensieb). Fortsetzung Teil 2--->

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Natürlich zerstört Antibiotika die Darmflora und das Immunsystem und wenn man nichts wärend der Einnahme oder danach bezüglich der Nebenwirkungen unternimmt in diesem Fall meine ich die Nebenwirkung das Imunsystem zu zerstören, zerstört es sich besonders nach regelmäßiger einnahme... Man bekommt irgendwann nur noch Entzündungen die man damit nicht in Verbindung bringt und wird wenn der Arzt ein vollidiot ist zu einem HIV test geschickt weil das Immunsystem ja im Eimer ist... jaja diese Tests ... an allem sind die Tabletten schuld dagegen helfen keine Tabletten sondern nur eine Kur die das Immunsystem und die Darmflora stärken, so dass sich diese auch irgendwann mal von diesem TablettenWAHNSINN erholen können und ihre alte Stärke zurückbekommen. Falls man regelmäßig Antibiotika einnimmt und nicht dem ORIGINAL entsprechen sondern eine Kopie des Wirkstoffs darstellen, wie von ich will keine Namen nennen... Ratio. hat man ein erhöhtes Risiko an Nebenwirkungen zu erkranken, wie und jetzt aufpassen DURCHFALL ja sobald man NEBENWIRKUNGEN bemerkt sollte man mit der Einnahme aufhören und nicht wie die Kollegen hier meinten schön weitermachen. Einfach zum Arzt gehen und auf die Nebenwirkungen aufmerksam machen, so dass du ein anderen wirkstoff oder wenn der Arzt gut ist ein ECHTES Antibiotika bekommst, naürlich ist es im vergleich zu den Nachahmern viel teurer aber wenn man sich die Nebenwirkungen anschaut bemerkt man das diese nicht mal ne halbe seite füllen wobei es bei Nachahmern meist eine Seite ist... aufgrund dessen werden diese z.B. Kindern nicht verschrieben, aber die Erwachsenen können das ja ab... :D

"Antibiotika sind bekannt dafür, dass sie unterschiedliche lebenswichtige Prozesse in den Bakterien angreifen. Aber eine in Cell (1) veröffentlichte Studie zeigt, dass drei Hauptgruppen unterschiedlicher Antibiotika dieselbe ultimative Waffe im Kampf gegen die Krankmacher einsetzen. Sie alle zwingen die Bakterien, tödliche Ausstöße von sauerstoffhaltigen Molekülen zu produzieren, den so genannten Freien Radikalen.

Hochreaktive Freie Radikale, die in der Vergangenheit mit der Entstehung von Krebs und dem Alterungsprozess in Verbindung gebracht wurden, können schwere und dauerhafte Schäden an der DNA, an Proteinen und Fetten anrichten."

Den ganzen Artikel findest du hier: http://www.tagesspiegel.de/wissen/antibiotika-radikale-einen-antibiotika/1051614.html

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