Bleibt man wirklich 5 Jahre Vorsteuer pflichtig?

2 Antworten

Bisher laufe ich als Kleingewerbe

Es gibt keine Kleingewerbe.

Nun ist meine Frage bleibe ich 5 Jahre wirklich gebunden an diese Regelung

Man schaue in § 19 Abs. 2 UStG:

(2) 1Der Unternehmer kann dem Finanzamt bis zur Unanfechtbarkeit der Steuerfestsetzung (§ 18 Abs. 3 und 4) erklären, dass er auf die Anwendung des Absatzes 1 verzichtet. 2Nach Eintritt der Unanfechtbarkeit der Steuerfestsetzung bindet die Erklärung den Unternehmer mindestens für fünf Kalenderjahre. 3Sie kann nur mit Wirkung vom Beginn eines Kalenderjahres an widerrufen werden. 4Der Widerruf ist spätestens bis zur Unanfechtbarkeit der Steuerfestsetzung des Kalenderjahres, für das er gelten soll, zu erklären.

" Nun ist meine Frage bleibe ich 5 Jahre wirklich gebunden an diese Regelung, egal ob ich dann evtl. wieder zurück in mein Homestudio gehe und auch evtl. dann nicht alle Kunden mit gehen würden, ich somit wieder weniger verdiene?!"

Du bleibst gebunden (§19 Abs. 2 Satz 2 UStG).

danke für die Antwort, wäre es dann besser nicht zu optieren?

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@kevin1905

genau das ist ja meine Frage,mir rät der Steuerberater davon ab. 

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KFZ-Handel - Kleinunternehmerregelung/ Besteuerung?

Hallo Community,

ich befinde mich gerade in der Gründung meines nebengewerblichen Auto- und Teilehandels.

Allerdings bin ich mir nicht ganz sicher ob ich die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen soll oder nicht. Das Ganze ist ein Nebengewerbe, ich will meinen Vollzeitjob behalten - ich mache quasi mein Hobby zum Zweitberuf.

Ich tendiere an sich stark zur Kleinunternehmerregelung, alleine schon aufgrund der vereinfachten Buchhaltung ( keine Vorsteueranmeldungen, etc.) . Allerdings ist es ja sehr wahrscheinlich im Autohandel, dass man selbst bei geringen Stückzahlen relativ schnell die Umsatzgrenze von 17.500 Euro erreicht.

Was ist wenn ich jetzt mit der Kleinunternehmerregelung starte, aber bereits Mitte 2016 über 17.500 EUR Umsatz liege? Bedeutet das für mich lediglich das ich im Folgejahr zur regulären Besteuerung übergehen muss oder auch das ich vielleicht für 2016 nachzahlen muss?

Ausserdem, wie werden bei der regulären Besteuerung Reparaturen, etc. verbucht? Gebrauchtfahrzeuge unterliegen ja der Differenzbesteuerung, sprich die Differenz zwischen EK & VK. Was aber wenn ich ein Fahrzeug gebraucht einkaufe, aber zb. 200 Euro in Reparaturen stecken muss? Wie wird das ganze steuerlich behandelt?

Gibt es vielleicht hier Leute aus der Branche, die mir ein paar hilfreiche Tipps zur Entscheidungsfindung geben können?

Besten Dank im voraus und einen schönen Sonntag.

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Wann wird private Vermietung (bei Selbstständigen) umsatzsteuerpflichtig?

Hallo,

die Formulierungen, die ich zu dieser Frage in verschiedenen Artikeln gelesen habe sagen alle nicht mehr, und nichts konkreteres aus als z.B. dieses Zitat:

"Umsatzsteuer wird erst ab einem Umsatz von über (A) 17.500,- € im Vorjahr und voraussichtlich bis zu (B) 50.000,- € im laufenden Jahr fällig. ... Die 17.500,- € sind eine Jahresgrenze, die pro Unternehmer gilt. Wenn Sie also neben der Untervermietung noch anderweitig selbstständig oder gewerblich tätig sind, werden alle diese Einnahmen zusammengerechnet."

Dabei wird nicht klar, ob der voraussichtliche Umsatz von 50.000 im laufenden Jahr auch zusammengerechnet wird und erfüllt sein muss bevor es zwangsläufig zur UST Veranlagung kommt, oder ob nur die Überschreitung der 17.500 im vergangenen Jahr schon zwangsläufig zur UST Veranlagung bei der Vermietung führt, ungeachtet des zu erwartenden Umsatzes im aktuellen Jahr.

Beispiel: Ein selbstständiger und umsatzsteuerpflichtiger Musiker hat 2016 einen Jahresumsatz von 30.000 Euro, und einen Gewinn von 15.000 Euro. Mit privater Vermietung (AirBnB) macht er nebenbei einen Umsatz von 10.000 Euro, und erzielt daraus einen Gewinn von 5000 Euro. Im laufenden Jahr, 2017, sind die selben Umsätze zu erwarten. Beispiel Ende.

Er hat im vergangenen Jahr also aus beiden Einnahmequellen zusammen einen Umsatz von 40.000 Euro erzielt. Im laufenden Jahr erwartet er ebenfalls einen Umsatz von 40.000 Euro. D.h. Bedingung (A) für das vergangene Jahr ist erfüllt, aber Bedingung (B) für das laufende Jahr ist nicht erfüllt.

Nach der Formulierung: "Die 17.500,- € sind eine Jahresgrenze, die pro Unternehmer gilt. Wenn Sie also neben der Untervermietung noch anderweitig selbstständig oder gewerblich tätig sind, werden alle diese Einnahmen zusammengerechnet." wäre die Privatvermietung somit also umsatzsteuerpflichtig, denn von der zusammengelegten 50.000 Euro Grenze ist hier keine Rede mehr. Ich kann mir aber nicht erklären, wieso die 50.000 Euro Grenze dabei keine Rolle mehr spielt.

Daher meine Frage: Wird die private Vermietung im genannten Beispiel nun Umsatzsteuerpflichtig, oder nicht? Oder ist es gar so, dass ein umsatzbesteuerter selbstständiger Unternehmer generell nur umsatzbesteuert vermieten kann?

Thanx für Infos, Foh

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Grenze der Kleinunternehmerrregelung überschritten?

Hallo, ich habe eine Frage zur Kleinunternehmerregelung. Ich bin seit Mai 2016 selbständig und berechne keine UmSt., es gilt also die Kleinunternehmerrregelung. Es sieht nun so aus, dass ich diese Grenze von 17.500 € überschreiten werde. Soweit ich das verstanden habe, muss man keine MwSt. berechnen, wenn der Umsatz darunter liegt und kann im nächsten Jahr sogar bis max 50.000 € umsetzen. Allerdings gibt es die Ausnahme des Rumpfjahres. Soweit ich das verstanden habe, fällt ab dem 2. Jahr UmSt. an, wenn man dieses 17.500 € überschritten und mitten im Jahr angefangen hat. Ich will das eigentlich vermeiden, weil soviel kann ich eh nicht arbeiten und ich will mir diese lästige Umsatzsteuervoraqnmeldung plus Steuerberaterkosten ersparen. Hat jemand damit Erfahrung? Muss ich dann ab 1.1.17 wikrlich sofort Umsatzteuer berechnen?

Vielen Dank!

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Kleinunternehmer Umsatz überschritten, was jetzt?

Moin, bin seit sechs Jahren als Kleinunternehmer nebentätig selbstständig. Dieses Jahr komme ich vermutlich über 17.500€ Umsatz Ich weiß, was im nächsten Jahr auf mich zukommt mit Vorsteuer vierteljährlich etc. Aber was ist, wenn ich im Jahr 2017 dann wieder unter 17.500€ komme? Rutsche ich dann automatisch zurück in die ohne Ust. Regelung? Gruß

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Kleingewerbe und steuern?

Hallo zusammen, die ganzen steuergeschichten bringen mich durcheinander und brauche Hilfe. Ich bin angestellter in einem Unternehmen mit festem Gehalt und habe ein nebengewerbe ( Kleinunternehmer ) . Welche steuern und welche Grenzen muss ich denn nun zahlen bzw. Berücksichtigen? Ich Weiss das ich keine Gewerbesteuer sowie umsatzsteuer zahlen muss wenn ich im ersten Jahr nicht mehr wie 17.500 Umsatz mache. Was ist aber mit der Einkommensteuer? Ich hab ja noch ein festen Job ca.2500 brutto/monat. Mit meinem nebengewerbe bin ich im Jahr knapp unter 17.500 umsatz der Gewinn wäre ca. 8000-9000€ wie weiß ich jetzt was und wieviel steuern ich evtl nachzahlen muss? Jede Einnahme bzw. Ausgabe ist in einer Excel Datei dokumentiert. Hoffe ihr könnt mir helfen

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Ich habe ein Klein-Gewerbe (Umsatz weniger als 17.500) mache aber nicht von der Kleinunternehmer-Regelung gebrauch.

Wenn ich einem Kunden die Fahrtkosten in Rechnung stellen möchte (30 cent/km), muss ich dann auf den Betrag die 19% Ust. draufrechnen?

Wenn ich z.B. 500 Km fahre sind es 150 EUR, für Sprit gebe ich davon aber 70 EUR für 500 km aus d.h. ich habe einen Gewinn von 80 EUR. Wird davon Steuer noch abgezogen obwohl ich sie nicht ausgewiesen habe?

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