Bleibt einem der Himmel verwehrt wenn man selten in die Kirche geht?

14 Antworten

Die Frage nach dem Himmel, oder ob er dir verwehrt wird oder nicht, überlass einfach mal vertrauensvoll Jesus. Der regelt das schon richtig, wenn es mal soweit ist.

Es gibt im Neuen Testament dazu eine schöne Erzählung: Im Tempel stand ein frommer und sehr religiöser Mann ganz vorne und betete. Er zählte alle seine guten Taten auf und die Erfüllung seiner religiösen Verpflichtungen. Am Ende seines Gebets dankte er Gott, dass er nicht so ist, wie der da hinten im Tempel. — Nun, wer war da hinten im Tempel? Da stand ein anderer Mann, einer der sehr aufs Geld achtete und wusste, dass er — vermutlich nicht nur ab und zu — immer wieder mal die Leute betrog oder abzockte, in dem er seine berufliche Stellung sehr zu seinem Vorteil ausnutzte. Er wusste, dass er so gegen die meisten religiösen Gebote verstoß. Zudem nahm er sich kaum Zeit zum Gebet und ging seltener als die meisten anderen in den Tempel. Außerdem konnten ihn viele nicht so recht leiden. Genaugenommen war er ein richtiges A.....loch. Da stand er nun ganz hinten, wusste nicht mal genau, was er im Gebet so sagen sollte. Aber dieses kurze Gebet kam dann doch über seine Lippen: "Gott, verzeih mir meinen ganzen Mist, meine Sünden. Bitte sei gut mit mir, sei barmherzig mit mir."

Jesus hatte dazu eine ganz klare Meinung: Die arme Sau da hinten ging gerecht nach Hause, der fromme Mann vorne nicht!

Wenn du zuerst mit dem Vertrauen zu Jesus kommst, dass er für deinen Platz im Himmel sorgt und nicht du selbst, dann kommt die christliche Lebensweise mit der Zeit wie die Früchte an einem Baum. Es ist wie mit dem Fahrradfahren: Du vertraust darauf, dass du nicht mitsamt dem Fahrrad umfällst, wenn du in die Pedale trittst und losfährst. Aber in die Pedale musst du treten...... So ist das auch mit dem Gebet, Gottesdienst, Bibel lesen, katholische Moral 😊, usw. Tu es, und überlasse die notwendigen Ergebnisse fürs ewige Leben allein Gottes Wirken.

bin zwar nicht mehr religiös, aber es ist ja so wer nicht Glaubt kommt nicht im Himmel, die Kirche ist ein Ort wo man zusammen beten kann, also ich würde ja und nein sagen Als beispiel man will einen Beruf erlernen z.B bei aldi klar gymi ist gut aber hauptschule reicht aus hauptsache man ist fähig, aber wer wirklich aufgenommen wird entscheidet nur der Chef wie beim Himmel Gott und naja dass ist der Grund warum ich nicht glaube

Gehst Du an Weihnachten aus Überzeugung in die Kirche; aus Glauben? Dann ist das doch schonmal was gutes.

Oder gehst Du an Weihnachten nur aus Tradition halt einmal im Jahr in die Kirche? Das wäre eher schlecht.

Aber warum traust Du dich denn nicht alleine in die Kirche? Mit 16 Jahren kannst Du auf jeden Fall über Deinen Glauben entscheiden. Es ist zwar momentan durch Corona alles etwas kompliziert, aber ist auf jeden Fall nichts gefährliches daran, wenn Du in die Kirche gehst. Wir haben zum Glück Religionsfreiheit in unserem Land.

Aber ich kann verstehen, wenn man sich etwas unwohl fühlt, weil vielleicht die anderen Gottesdienstbesucher eher älter sind. Es gibt aber auch spezielle Angebote für Jugendliche.

Über Dein Seelenheil kann ich nicht urteilen.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Ich studiere Theologie.

Ich mag es eben meinen Glauben alleine (nicht in der Öffentlichkeit) zu praktizieren. Finde mich eben unwohl und kann mich nicht auf die Religion fokussieren. Denke dann immer das ich vlt was falsch machen könnte oder mir schwindlig wird wegen der Belüftung in einer Kirche.

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@Andi339

Wenn wir jetzt schon beim Thema sind, ist aber eigentlich das Heilige Sakrament der Eucharistie der Höhepunkt des katholischen Lebens. Wenn Du nur zu Hause bist, kannst Du die Kommunion doch überhaupt nicht empfangen. Es gibt übrigens auch Gottesdienste draußen.

Wenn es wirklich Angst ist, warum Du nicht zum Gottesdienst gehst, ist es nicht schlimm. Wenn Du aber aus Bequemlichkeit und Gewohnheit nicht hingehst, ist das bestimmt nicht gut.

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@Hessen001

War schon bei der Kommunion und Firmung

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@Andi339

Ja, aber ich rede vom wöchentlichen Empfang der Eucharistie.

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Laut der Offenbarung 20,12f zählen die Taten, nicht der Glaube. Auch laut Matthäus 25,31-46 sind die Taten aus der Nächstenliebe heraus wesentlich wichtiger und Glaube wird da ebenso wenig erwähnt wie in Matthäus 18,23-35 wonach nur der Vergebung findet, der selbst anderen vergibt. Und schließlich ist laut Jakobusbrief 2,14-26 der Glaube ohne Werke tot und laut 1. Korintherbrief 13,1-3 auch die besten Taten ohne die Liebe nutzlos. Daher sehe ich das auch so, wie es auch in Offenbarung 22,11f steht, dass jeder das erhalten wird, was jedem Einzelnen selbst entspricht.

Der "Himmel" bleibt uns allen verwehrt, denn dort kommen wir nicht hin (Joh.3,13).

Aber wenn du unserem ewigen Schöpfer "glaubst" (Jes.45,22),

wirst du Leben (Joh.14,6).

Die "Weltkirche" (Offb.17,1-6) möchte natürlich "deine Besuche" (Joh.8,44),

aber das ist irrrelevant (2.Kor.11,14; Offb.12,9).

Woher ich das weiß:Recherche

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