Bleibt ein Kind bei der alten GKV versichert wenn die Mutter die Versicherung kündigt?

4 Antworten

sobald die Mitgliedschaft der Hauptversicherten endet (hier also der Mutter), dann endet damit auch die Familienversicherung für das Kind.

eine eigenständige Versicherung bei der bisherigen Krankenkasse erfolgt nicht, wenn die Mitgliedschaft gekündigt wurde und ein Wechsel zu einer anderen Kasse erfolgt ist. die Mutter muss bei der neuen Kasse den entsprechenden Bogen zur Familienversicherung ausfüllen und dann wird das Kind dort mitversichert. automatisch geht dies aber natürlich nicht. da müssen die Eltern schon selbst tätig werden. viele Kassen akzeptieren bei Kindern, die 16 oder älter sind, es aber auch, wenn das Kind den Antrag dort selbst stellt.

mal angenommen das Kind wöllte aber in der alten Kasse bleiben, dann müsste das Kind einen Mitgliedsantrag stellen und die Beiträge selbst zahlen. das wären ca. 170 Euro pro Monat. ich glaube kaum, dass Mutter oder Vater dieses Geld zahlen wöllten, wo doch die Familienversicherung kostenfrei ist.

also worauf willst du mit deiner Frage hinaus?

Davon ausgehend, dass der alten Kasse die Weiterversicherung angezeigt wurde und sie weiterhin gesetzlich versichert ist, kann bei der neuen GKV ein Antrag auf Familienversicherung gestellt werden. Diesem ist stattzugeben.

Die Familienversicherung muss immer bei der gleichen Kasse durchgeführt werden bei der auch das Mitglied versichert ist, von dem sich der Anspruch ableitet.

§ 10 Abs. 2 SGB V.

Das "Kind" ist dann, soweit es sich noch in einer Ausbildung ohne eigenes Einkommen befindet, zukünftig bei der neuen Versicherung der Mutter über deren Versicherung wieder familienversichert. Allerdings muß dies dort entsprechend beantragt werden.

Und gemäß dem Fall das es nicht beantragt wurde?

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@InsanitY1337

Dann hat "Junior" keine Krankenversicherung. Weigert sich die Mutter die kostenlose Familienversicherung zu beantragen? Wie ist der Vater versichert?

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@wilees

Keine Versicherung ist ein Deutschland nicht möglicher Rechtszustand (faktisch existiert es teilweise, juristisch aber nicht).

Da Familienversicherung vorrangig ist vor allem außer eigener Pflichtmitgliedschaft, sollten hier keine Probleme entstehen.

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@wilees

Weigern nicht, nein.
Es ist so, Ende letzten Jahres hat die Mutter die Versicherung gekündigt um zu einer anderen zu wecheln. Da sie vom Jobcenter abhängig waren, hat sie es auch dem Jobcenter mitgeteilt. Somit sind dann nun beide zur anderen Versicherung gewechselt, das Kind hat auch eine Versichertenkarte usw von der neuen Versicherung bekommen - jedoch bekommt das Kind nun ständig Post der vorherigen Versicherung mit dem groben Inhalt, dass das Kind dort versichert sei. Da nun das Kind im August eine Ausbildung begann fielen sie aus dem Leistungsbezug raus und nun kam vor kurzem die alte Versicherung und fordert Beiträge für die letzten paar Monate.

Alles in einem anscheinend sehr verstrickt das Ganze

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@InsanitY1337

Da liegt also der Haken - Bezug von Leistungen nach SGB II - seit Anfang des Jahres fallen Kinder aus der Familienversicherung heraus. Es wird ein eigener Beitrag für sie geleistet. Da die Kündigung Ende vergangenen Jahres stattfand, wurde die Mutter nicht darüber informiert, dass hier wohl ohne seperate Kündigung für das Kind, der Vertrag einfach weiterlaufen würde / sollte.

Da es die Möglichkeit einer Doppelversicherung sowieso nicht gibt, sollten dies die Krankenkassen unter sich klären. Sprecht die neue Versicherung darauf an, wie dies nun ablaufen soll.


SGB II: Eigene Pflichtversicherung statt Familienversicherung ab 2016 ...

https://www.anwalt.de/.../sgb-ii-eigene-pflichtversicherung-statt-familienversicherung-...

Keine Familienversicherung mehr bei AlG II - was bedeutet das?

tacheles-sozialhilfe.de/startseite/aktuelles/d/n/1877/
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@wilees

Das ist ja dann ziemlich unglücklich, danke dir vielmals - ich werde diese Info weitergeben :-)

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