Bleiben nach einer Trunkenheitsfahrt die Kosten des Unfallschadens auch nach einer Privatinsolvenz bestehen?

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4 Antworten

Gem. § 302 Nr. 1 InsO bleiben Forderungen aus vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlungen bei der Restschuldbefreiung unberücksichtigt.

Daher bringt Dir auch die Privatinsolvenz nichts.

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Forderungen aus vorsätzlich begangener unerlaubter Handlungen sind von der Restschuldbefreiun ausgenommen. Dazu muss die Forderung im Insolvenzverfahren aber auch aus diesem Rechtsgrund angemeldet werden und das im besten Fall mit einem Titel, der diesen Rechtsgrund ausweist. Hier könnte auch Fahrlässigkeit vorliegen (bei Trunkenheitsdelikten immer schwierig abzugrenzen), daher kann man das nicht abschließend beurteilen.

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Da wirst du nicht rauskommen. Wie du schon sagtest, DU hast dich mit drei Promille hinters Lenkrad gesetzt und diesen Schaden angerichtet. Vielleicht tröstet dich ja die Gewissheit, dass du, falls du es nicht schaffst, die Schulden in diesem Leben abzuzahlen, du sie deinen Kindern vererben kannst. Die werden sicher dankbar und stolz auf dich sein.

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Meines Erachtens bleiben diese Forderungen gemäß § 302 der InsO tatsächlich von der Restschuldbefreiung unberührt.

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