Bleiben Mutationen ohne Wirkung, wenn sie rezessive Allele betreffen?

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2 Antworten

Jain ... Wenn man dazu ein dominantes, "gesundes" Allel hat, dann bleiben die Mutationen im rezessiven Allel oft ohne Folgen. Es gibt aber auch bestimmte Mutationen (z.B. in p53) da wird das Allel dann "stark genug" um Probleme zu bereiten.

Und wenn man dieses Allel weiter vererbt und das Kind auch vom anderen Elternteil eine ungünstige Variante bekommt, dann ist das widerum alles andere als folgenlos.

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Biofrage123 21.03.2016, 21:37

Vielen Dank für deine Antwort!

Können also rezessive Allele trotz ihrer rezessiven Eigenschaften dennoch "irgendwie" zur Ausprägung kommen (von der Vererbung wie du sie genannt hast einmal abgesehen)?

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Pramidenzelle 21.03.2016, 21:44
@Biofrage123

Gesunde, rezessive Allele nicht.
Bei Mutationen ist das so eine Sache - in den meisten Fällen nicht, aber es gibt eben Ausnahmen. Nur dass man dann durch die Mutation natürlich nicht die "normale, rezessive Eigenschaft" bekommt, sondern eben die Auswirkung der Mutation - z.B. ein erhöhtes Krebsrisiko bei p53.

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Zwischen dominant und rezessiv gibt es fließende Übergänge. Ausserdem verhalten sich  Allele  gegenüber anderen Allelen unterschiedlich in ihrer phänotypischen Ausbildung. In wie weit ein Allel dominant oder rezessiv ist, kann man nur im Vergleich mit einem bestimmten anderen Allel messen. Das "dominant-rezssiv" Schema ist nur eine Orientierungshilfe.

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