Blasentumor beim Ultraschall entdeckt

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2 Antworten

Urethrocystoskopie

Das wichtigste Diagnostikum ist die Urethrocystoskopie (Spiegelung von Harnröhre und Harnblase), die heutzutage unter Einsatz von Schleimhautlokalanästhetika und flexiblen Gerät völlig schmerzfrei durchgeführt werden kann.

Bei Makrohämaturie erlaubt diese endoskopische Untersuchung die Lokalisation der Blutungsquelle in Harnröhre, Harnblase, Harnleiter- und oberen Harntrakt. Bei dieser Untersuchung ergeben sich erste Hinweise auf die Oberflächenstruktur des Gewebes und die Tumorausdehnung. Weitere Untersuchungen

Die Ultraschalluntersuchung (Bildgebendesverfahren mit Schallwellen) von Abdomen (Bauchraum) und Becken sowie die Röntgenuntersuchung (Bildgebendesverfahren durch Röntgenstrahlen) der ableitenden Harnwege mit einem Ausscheidungsurogramm ergeben weitere Hinweise auf Tumorlokalisation und -ausdehnung. Bei 5% der Fälle zeigt sich ein Mitbefall des oberen Harntraktes. Zur weiterführenden Diagnostik kann auch eine CT-Untersuchung des Abdomen und Becken, des Thorax (Brustraum), sowie ein Skelettszintigramm (Knochenstoffwechseluntersuchung) notwendig sein.http://missioklinik.de/urologie/schwerpunkte/blasentumor/diagnostik/

Zunächst mal Ruhe bewahren. Es wurde beim Ultraschall etwas entdeckt was da nicht hin gehört, mehr nicht. Ausser einem Tumor kann das auch noch andere Ursachen haben. Es wird nun vermutlich eine Blasenspiegelung gemacht bei der eine Gewebeprobe entnommen wird. Erst nach der anschließenden Laboruntersuchung der Probe kann definitiv gesagt werden ob oder ob nicht.

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