Blackbox-flugzeugabsturz-zerstört

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1 Antwort

Hallo, die Blackbox, die übrigens orange ist, besteht aus verschiedenen Materialien.

Innen, um die Daten (auf dem Tape oder den Memory Boards) zu schützen, liegt eine Aluminiumhülle. Dann folgt ein gut 2,5 cm (1 Zoll) dicker Hitzeschutzschild aus Silica (Feuerstein, Siliziumoxid) und eine äußere Hülle aus Edelstahl oder Titan.

Beide Geräte werden beim Starten der Triebwerke eingeschaltet.

Die Box (FDR) - und ebenso der Cockpit Voice Recorder (CVR) halten folgende Belastung aus:

  • 1.100° C, bis zu 30 Minuten, heute aber auch bis zu einer Stunde (in der Digitalversion)
  • 6.000 m Wassertiefe
  • 3000 g, also die 3000fache Erdbeschleunigung
  • Salzwasser, Kraftstoff, Hydrauliköl, Schmieröl oder Feuerlöschschaum können den Boxen nichts anhaben

Moderne digitale Recorder zeichnen ca. 700 Flugparameter über 25 Stunden auf. Gefordert sind mindestens 88 Parameter für alle Recorder mit Baujahr ab 2002. Cockpit Voice Recorder zeichneten früher 30 min. auf, heutzutage eine Stunde (digital).

Bei dem Anschlag entstanden aber Temperaturen, die über die 1.100° C hinausgingen. Bei einer "normalen" Crashlandung fliegen die Boxen ja aus dem Flieger weg; hier aber war ein geschlossener Raum. Kein Mensch hat das jemals bei einer Konstruktion berücksichtigt. Und beim Zusammenbruch der Gebäude wurden die Recorder einfach zermalmt. Außerdem hatte man zu dem Zeitpunkt andere Sorgen, als nach den Boxen zu suchen. Es kamen, wie immer bei einem Crash, mehrere Faktoren zusammen.

Und dann sind da ja noch die US-Regierung, die Illuminati, die Freimaurer und der Ku-Klux-Klan, die gemeinsam einen Bergungstrupp ins WTC geschickt haben, um alle 4 Boxen zu beseitigen ;-)

Und als Beispiel für den Absturz des Airbus A330 der Air France: Airbus fing sofort an, einen Recorder zu entwickeln, der alle Parameter per Telemetrie überträgt.

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