black metal stimme lernen

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Also die meisten "Profis" haben das in den USA bei Melinda Cross gelernt. Das ist eine Gesangslehrerin, die sich auf "gutturalen Gesang" (so heißt der Spaß offiziell) spezialisiert hat.

Es gibt aber auch ein paar Leute, die es sich "selbst beigebracht" haben oder besser gesagt es "selbst entdeckt" haben, denn das schwierige ist eigentlich, herauszufinden, wie es geht. Das kann Dir auch kaum ein anderer sagen, Du musst es selbst herausfinden. Das Geheimnis des "gutturalen Gesangs" liegt darin, dass nicht die Stimmbänder, sondern die so genannten Taschenfalten in Schwingung versetzt werden. Das sind Muskelstränge, die ähnlich wie die Stimmbänder angeordnet sind, aber etwas tiefer im Hals sitzen.

Jeder Mensch kann seine Taschenfalten im Prinzip bewegen. Das sind nämlich die Muskeln, die "zu machen", wenn Du zum Beispiel die Luft anhältst. Aber kaum jemand kann diese Strukturen in Schwingung versetzen, wie es zur Klangerzeugung vonnöten ist. Die willentliche Kontrolle geht einfach nicht so weit. Gutturalen Gesang zu erlernen hat damit etwas damit zu tun, Muskeln bewegen zu lernen, die man bislang nicht bewegen konnte. Das ist nicht einfach und kann man schon gar nicht "erklären".

Viel Erfolg. Ich hab's übrigens selbst schon oft probiert, aber nie geschafft. Wichtig ist, dass Du den "gutturalen Gesang" wirklich nur mit den Taschenfalten erzeugst, nie mit den "normalen" Stimmbändern, weil das die Stimme kaputt macht. Wenn Du es falsch machst, merkst Du das aber ziemlich schnell, weil es ziemlich schmerzt bzw. reizt im Hals. Dann sofort aufhören und eine andere Technik probieren. Wenn Du wirklich die Taschenfalten benutzt, sollte es überhaupt nicht unangenehm sein. Es soll aber sehr schwer sein, sie zu kontrollieren. Wie gesagt, ich hab's auch nie geschafft.

Gutturaler Gesang hat übrigens nichts mit Schreien zu tun. Er ist nicht sonderlich laut, die Lautstärke kommt nur durch die Verstärkung.

wie finde ich die mistdinger ^^

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@buzzer1

Genau, das "Finden" ist die erste Schwierigkeit. So ziemlich alle "Growler", die ich kenne sagen, sie sein "durch Zufall" darauf gestoßen und könnten es daher nicht erklären. Wie gesagt, ich kann nicht growlen, aber ich versuche trotzdem mal, zumindest das "Auffinden" der entsprechenden Muskelgruppen ein wenig zu systematisieren. Vielleicht findest Du dann zufällig den Rest raus und kannst ihn mir erklären. ;-)

Also ...

Hol mal tief Luft und atme langsam durch den Mund aus. Und dann versuche, die Luft anzuhalten, aber nicht indem Du aufhörst auszuatmen, sondern indem Du "den Hals zu machst". Du musst also das Gefühl haben, weiterhin gegen einen Widerstand ausatmen zu wollen, aber es kommt einfach nix mehr durch. Die Luftröhre kannst Du dann gewissermaßen "auf und zu machen" wie mit einem Ventil. Die Muskeln, die Du dabei bewegst, das sollten eigentlich die Taschenbänder sein. Wenn Du die Dinger halbwegs schnell auf und zu machst, sollte es sich ein bisschen wie ein leichtes Räuspern anhören und -fühlen.

Die Teile zu bewegen ist eine Sache, sie tatsächlich in derartige Schwingung zu versetzen, dass man damit sprechen und "singen" kann ist allerdings wieder etwas ganz anderes. Bei mir klappt es am ehesten, wenn ich versuche ein tiefes "nü" (von der Aussprache her zwischen dem griechischen Buchstaben "Ny" und dem deutschen Wort "nie") oder "wuoi" ("deutsch ausgesprochen") oder aber ein ein englisch ausgesprochenes "bree" hervorzubringen. Dabei musst Du aber nicht versuchen, die Muskeln zu "öffnen" und zu "schließen", sondern es ist eine andere Bewegung. Ich weiß leider nicht wirklich, wie ich die Bewegung beschreiben soll. Es fühlt sich ein bisschen so an, als würdest Du versuchen, sie "nach oben zu ziehen", auch wenn das anatomisch betrachtet vermutlich keinen Sinn macht. Insbesondere das "e" am Ende von "bree" lässt sich so richtig schön "lang ziehen". Vielleicht findet ja ein anderer passendere Worte, aber die meisten können es schlicht überhaupt nicht beschreiben. ;-)

Wenn Du es geschafft hast, so etwas wie einen Growl zu erzeugen, ergibt sich das Problem, dass das, was subjektiv für Dich schon halbwegs nach Growl klingt, objektiv für einen Zuhörer oder aufgezeichnet mittels Mikrofon immernoch total besch...en klingt. Das liegt daran, dass bei der Wahrnehmung Deiner Stimme durch Dich selbst die Schallübertragung nicht nur durch die Luft, sondern auch durch die Schädelknochen erfolgt und die haben ein vollkommen anderes Übertragungsverhalten.

Nur warum klingt es noch überhaupt nicht nach Growl? Nunja, sicher weiß ich es leider nicht. Meine Vermutung ist jedoch, dass die Amplitude der Schwingung der Taschenbänder noch viel zu gering ist, das heißt die Auslenkung muss noch viel größer werden. Ich könnte mir vorstellen, dass sie durch den vorbeiströmenden Luftstrom regelrecht "flattern" müssen, damit der Klang entsteht, den man vom Black Metal her kennt. Wie man das schafft weiß ich leider nicht, aus dem Grund kann ich auch nicht growlen. ;-)

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@buzzer1

Ja, ich glaube ohne Gesangsausbildung ist das reine "Glückssache" wenn man es kann. Die Frage ist eben, ob Dir das den zeitlichen und finanziellen Aufwand wert ist. Wenn Du es nur "mal ausprobieren willst", ist es das vermutlich nicht wert. Wenn Du ernsthaft vorhast, in einer Band die Vocals zu machen, ist es das vermutlich schon wert.

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Guck mal auf Youtube nach videos. Da gibt es leute die sowas zeigen bzw erklären wie das geht. (:

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