Bk- Abrechnung und Jobcenter! Betrug?

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5 Antworten

Willst du auf Nummer sicher gehen, teil dem Jobcenter mit, dass du das Gefühl hast, die Abrechnung wäre nicht in Ordnung.
Dann sollte dein Sachbearbeiter genauer hinschauen und dich bei Zweifeln z.B. zum Mieterbund schicken, wobei das Jobcenter die "Gutachterkosten" zu tragen hätte.
Natürlich muss das Jobcenter nur die rechtlich zulässigen Nebenkosten übernehmen, aknn andererseits von dir als Laien aber nicht erwarten, dass du die Rechtmäßigkeit der Abrechnungen voll durchschaust.

In deiner Situation - wenn schon Drohungen kommen - solltest du ohnehin überlegen, einem Mieterbund/Mieterverein beizutreten.

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Kommentar von ivonne82
07.10.2011, 22:49

DAs ganze läuft bereits über einen Anwalt, bei dem habe ich aber das Gefühl, dass er die Sache so schnell wie möglich erledigt haben will. Soweit ich Informiert bin Arbeitet er gerade mal kostendecken bei Beratungskostenbeihilfe. Da er meist für Vermieter arbeitet, wusste der das warscheinlch beim ersten Gespräch noch nicht und machte den Eindruck als würde er alles möglich versuchen um eine korekte Abrechnung zu erreichen und jetzt scheint es Ihm egal zu sein.

Die Gutachterkosten würden warscheinlich die Einsparung überschreiten... es handelt sich um einen betrag von ca. 80 Euro und selbst ohne diese 80 Euro ist ein Guthaben entstanden.deswegen habe ich ich Angst, dass das Jobcenter die Abrechnung akzeptieren wird. aber ich möchte nicht, dass der Mann der mich 2 Jahre lang gemobbt hat auch nur 1 Cent bekommt.Zumal ich selbst das Jobcenter nich beschei...en würde und für ihn erst recht nicht. Nur muss ich zu meinem eigenen Schutz (Dem Mann traue ich alles zu) dem Jobcenter die Schuld dafür "in die Schuhe schieben können... Denn einem Amt bzw. den Beamten würde er das Leben nicht so schwer machen können wie mir.

Ein Betrag in der Abrechnung ist für ein ganzes Jahr berechnet, obwohl die Abrechnung nur für ein halbes Jahr ist. (WEiß ich aus der ersten abrechnung). Zudem ist die Abrechnung schon aus formalen Gründen unwirksam und Centbeträge gibt es auch nicht... wurde alles Aufgerundet. Meinst du, dass mein Sachbearbeiter das bemerkt und er mich Auffordert die Richtigkeit der Abrechnung anhand von Nachweisen vom Anwalt (der ja eh schon eingeschaltet ist) überprüfen zu lassen?

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Ja, das wäre Betrug. Und zwar von demjenigen, der die BK-Abrechnung einreicht und damit dem Jobcenter vorgaukelt, daß diese Kosten tatsächlich angefallen sind und bezahlt werden müssen.

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Schwierig zu beantworten. Du kannst natürlich schriftlich Widerspruch gegen die Abrechnung einlegen. Den zuviel bezahlten Betrag kannst du mit der Miete verrechnen (bei einer Rückzahlung), oder du kürzt einfach den Nachzahlungsbetrag. Teile es dem JobCenter mit, dann zahlen sie dir entsprechend weniger. Wenn dein Vermieter das Geld trotzdem haben will, muss er dich verklagen, und da wird er sich wohl hüten, wenn er keine Aussicht auf Erfolg hat. Wenn nicht das JobCenter, sondern du selbst für die Nachzahlung aufkommen müsstest bzw. die Rückzahlung zu niedrig ausgefallen wäre, würdest du es sicher genauso machen. Sollte das JobCenter direkt an den Vermieter überweisen, dann übersende eine Kopie deines Widerspruchs. Dann liegt es am Sachbearbeiter, ob zu viel überweist oder nicht.

Andererseits kannst du die Rechnung vom JobCenter bezahlen lassen und hast deine Ruhe. Das JobCenter kann nun wirklich nicht verlangen, dass du die Abrechnung im einzelnen nachprüfst. Im Endeffekt ist dein Vermieter der Betrüger, nicht du.

Es würde mich jedoch auch ärgern, wenn ich sehen würde, wie jemand so unverfroren mit falschen Angaben das JobCenter betrügt. Zumal der Vermieter offenbar mit Variante 2 rechnet. Es liegt also an dir, wie du vorgehst.

Ich denke aber nicht, dass du dich strafbar gemacht hast. Das hat wohl eher der Vermieter getan.

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Es kommt darauf an...

Wenn der Vermieter Kosten geltend macht, die überhaupt nicht entstanden sind - Luftbuchungen also - dann begeht er einen strafbaren Betrug, weil er den Irrtum dahingehend erregt, daß er nicht vorhandene Ausgaben präsentiert.

Wenn allerdings der Vermieter Kosten in Rechnung stellt, die ihm zwar tatsächlich entstanden sind, die er aber selbst tragen müsste und nur zu Unrecht in der Abrechnung aufführt, so ist dies ein rein zivilrechtliches Problem umd nicht strafbar.

Entsprechend macht sich der Hilfeempfänger im ersteren Fall auch wegen Betruges strafbar - sofern das Jobcenter das Geld direkt an den Vermieter überweist. Anderenfalls wäre es immerhin noch eine Beihilfe.

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Eine Erschleichung? Was gewinnst u Den dabei? Ist es nicht allein der Vermieter, der hier einen Gewinn hat?

Du kannst dem JC mitteilen, welche Positionen Du für unberechtigt hältst. Musst aber auch damit rechnen, dass es dann den Zahlbetrag entsprechend kürzt. Und dann ist es an Dir, ob Du aus eigener Tasche zuzahlst oder den Kampf gegen den Vermieter aufnimmst.

Also einen Kampf, um Mutti Angela Ausgaben zu ersparen, die sie sonst den bedürftigen Banken zukommen lassen könnte.

Must Du wissen.

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