Bitte um Hilfe! Neue Arbeitsstelle & Altersvorsorge

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7 Antworten

Hallo, bezahlt dein AG was dazu? Dann ist die Sache doch ok. Wenn nicht, Finger weg! Welcher Anbieter ist das? Es soll vorkommen, das Versicherungen dem AG "Kopfprämie" geben. Lass dir Zeit und betrachte das alles in Ruhe. Grundsätzlich sollte die Anlage deines Geldes in dem Vertrag auch Rendite erwirtschaften können. Die Anlage in verzinst oder ein Bausparvertrag ist hier der falsche Weg. Lass dich von einem unabhängigen Berater, sollte ein Versicherungsmakler sein, beraten. Erkenne die Vorteile und Nachteile des Produktes und nur wenn du es verstanden hast und die Vorteile für dich größer sind abschließen. Eine moderne private Altersvorsorge halte ich für wesendlich besser. Nur wenn der AG richtig was mit einzahlt, dann ist das ok. Viel Glück! constein

Meine Firma arbeitet mit einer Versicherung zusammen, diese hat mir ein Angebot gemacht.

Das an sich ist nichts ungewöhnliches. Den Durchfürhungsweg und den Anbieter wählt der Arbeitgeber. Du hast da kein Mitspracherecht. Kannst es versuchen selbst einen Makler hinzu zu ziehen der sich mit dem Chef unterhält und vielleicht etwas besseres im Angebot hat.

Interessant wäre auch wie die bAV gestaltet werden soll.

  • Durchführungsweg (Pensionskasse, Pensionsfonds, Direktversicherung, unwahrscheinlicher wäre die Direktzusage oder die Unterstützungskasse)?
  • Anbieter?
  • Rechtsform? Zusätzliche Arbeitgeberleistung, Entgeltumwandlung oder beides?
  • Wenn zus. ArbG-Leistung wie ist die Frist zur Unverfallbarkeit?
  • Welche Zusatzversicherungen werden angeboten (Unfalltod, Hinterbliebenen, Berufsunfähigkeit)?
Da ich ihn bereits am Telefon hatte, habe ich ihn gleich bzgl. eines Bausparvertrages angesprochen.

Wenn du Geld vernichten willst verbrenn es einfach. Ein Bausparer kann ein sinnvoller Teil einer Immobilienfinanzierung sein, aber auch das ist nicht allgemeinverbindlich auszusagen. Allerdings sind Bausparer beinahe durch die Bank weg ungeeignet als Vermögensanlage.

Seit wann ist es falsch zu sparen?????????

Es ist nicht falsch zu sparen aber viele Leute sparen falsch.

Der Rat war schon richtig. Bei Laufzeit 15 Jahre oder mehr gibt es keinen logischen Grund sich der desolaten Verzingsung festverzinslicher Anlagen auszusetzen, die oft nicht einmal mehr die Inflation ausgleichen. Hier gibt es Aktienfonds, Mischfonds, Immobilienfonds, ETF's die alle weit attraktiver sind und vernünftige Nettorenditen bei überschaubarem Risiko erbringen.

Und ganz ehrlich: Nach meinen Rechnungen bezahle ich da mehr ein als ich ausbezahlt bekomme.

Wie alt bist du?

Eine Kapitallebensversicherung ist auch so ein sinnfreies Relikt vergangener Tage. Ein Vertrag der zwei völlig konträre Risiken gleichzeitig absichern soll. Einmal den Todesfall und gleichzeitig auch das lange Leben, höherer Risikokostenanteil geht zu Lasten des Sparanteils und damit der Rendite.

Wenn Versicherungslösung dann eine Rentenversicherung mit Fonds.

Hatte schon jemand so eine Erfahrung?

Ich mache im Schnitt 1-2 bAV-Beratungen im Monat, Arbeitgeber- sowie Arbeitnehmer optimiert.

wenn ich das nicht möchte und das er irgendeinen Grund findet mich während der Probezeit zu kündigen, weil ich nicht seiner Meinung bin.

Dazu muss er keinen Grund finden. Während der Probezeit kann er dich grundlos entlassen.

Candlejack 07.09.2014, 13:11
Allerdings sind Bausparer beinahe durch die Bank weg ungeeignet als Vermögensanlage.

Sie bringen immernoch mehr als Sparbücher und Tagesgelder und können gefördert werden. Und solange Deutsche krampfhaft auf Sicherheit gehen, werden auch im nächsten Jahr wieder Billionen auf Sparbüchern und Milliarden auf Bausparverträgen liegen.

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kevin1905 07.09.2014, 13:47
@Candlejack

Diese Sicherheit ist aber mehr Schein als Sein, wenn die Realrendite aufgrund von Steuern und Inflation negativ ist. Dann ist nur eines sicher der realisierte Verlust.

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Candlejack 08.09.2014, 22:02
@kevin1905

Darüber sind wir uns ja einig, keine Frage. Nur scheint das die Deutschen nicht die Bohne zu interessieren. Die verbrennen lieber Millionen, aber haben ihre Sicherheit ;-)

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Kannst Du mal mit Deinen Eltern darüber reden? Seht Euch mal gemeinsam die Unterlagen an, entscheidet, was Du annehmen willst und was nicht. Je nach Versicherung kannst Du vielleicht auch zu einem örtlichen Berater gehen und diesen fragen, was für Dich sinnvoll ist.

Lass Dich keinesfalls überrumpeln. Vor allem, was ist, wenn Du aus dem Betrieb ausscheidest? Behälst Du die Versicherung zu den gleichen Konditionen oder ändert sich dann was?

Candlejack 07.09.2014, 13:12
Kannst Du mal mit Deinen Eltern darüber reden?

Da kommen dann die nächsten ins Spiel, die keine Fachleute sind und so ein Angebot genauso wenig beurteilen können...

Vor allem, was ist, wenn Du aus dem Betrieb ausscheidest? Behälst Du die Versicherung zu den gleichen Konditionen oder ändert sich dann was?

Dazu gibt es klare Regelungen in den bAV-Gesetzen.

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eine betriebliche Altersvorsorge ist eine feine und seriöse Sache, da sie über die Firma läuft Du zahlst vom Brutto und die gesamte Summe wird gespart. Natürlich muß man dann im Alter Steuern und Versicherung nachzahlen, aber einen geringe Summe. Du musst unbedingt persönlich mit einem Vertreter der Versicherung sprechen. Das geht gar nicht am Telefon!!!Wenn es Dir nicht gefällt, kann Dich niemand zwingen...auch Dein Chef nicht, sag ihm dann einfach es sei zu teuer oder irgendeinen anderen Grund...

Eigentlich ist es ja MEINE ENTSCHEIDUNG, egal zu welchem Schluss ich komme...

Hallo, klar ist es deine Entscheidung, ob du diese bAV machen willst!

Doch der Chef entscheidet, bei welchem Versicherer diese bAV abgeschlossen wird , da in der Regel ein Rahmenvertrag mit einer Versich.gesellschaft besteht!

Gruß siola55

Meine Firma arbeitet mit einer Versicherung zusammen

Das ist vollkommen okay. Eine Firma MUSS zwar eine bAV anbieten, kann sich den Anbieter aber raussuchen. Und wenn dein Chef dort jemanden hat, dann bietet der nicht 5 oder 10 Anbieter an.

sonst MUSS ich DIESE Versicherung bzw. Vertrag übernehmen

wer sagt das ?

mir nochmal gesagt wie wichtig es für einen jungen Menschen wie mich ist

ist doch nett. Er hat ja auch recht.

übrigens erhielt ich kein richtiges "Aufklärungsgespräch"

dann vereinbare eins, das steht Dir zu ! Ich hab früher sowas ständig gemacht. In die Firmen fahren und die Mitarbeiter beraten.

Da ich ihn bereits am Telefon hatte, habe ich ihn gleich bzgl. eines Bausparvertrages angesprochen.

Wieso fragst Du einen Versicherungsvermittler zu einem Bausparvertrag einer völlig anderen Firma, mit dem der überhaupt nichts zu tun hat ? Das ist ja so, als wenn ich einen Roller-Mitarbeiter bitte, mir was über "Billy" zu erzählen !

Seit wann ist es falsch zu sparen?????????

überhaupt nicht. Die frage ist nur, wofür und wie viel. Rücklagen sind eine notwendige Sache und wenn die erfüllt sind, dann kann man vorsorgen.

die Altersvorsorge UND EINE LEBENSVERSICHERUNG DRIN

Eine Altersvorsorge IST idR eine Lebensversicherung. Ein Bausparvertrag hat weder mit Altersvorsorge noch mit der vom Chef angebotenen betrieblichen Variante zu tun. Und eigentlich wolltest Du ja Infos zu deinem bestehenden Bausparer und keinem neuen. Ich glaube ernsthaft, Du soltest Dich mal ordentlich beraten lassen. Da ist einiges im argen !

Nach meinen Rechnungen bezahle ich da mehr ein als ich ausbezahlt bekomme.

Dann rechnest Du falsch. Und wieder ein Grund für ne ordentliche Beratung.

das er irgendeinen Grund findet mich während der Probezeit zu kündigen, weil ich nicht seiner Meinung bin

den kann er immer finden, aber ich habe in 18 Jahren noch keinen erlebt, der wegen der bAV gekündigt wurde ;-)

Urknall 07.09.2014, 16:03
Eine Firma MUSS zwar eine bAV anbieten

Das k vor eine vergessen ?

Seitwann müssen Firmen die BAV anbieten ?

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Candlejack 07.09.2014, 17:17
@Urknall
Das k vor eine vergessen ?

Keineswegs :-)

Seit wann müssen Firmen die BAV anbieten ?

Seit 01.01.2005 ! Kennst Du Dich in der Gesetzgebung bAV aus ;-) ?

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Snegurat4ka 09.09.2014, 20:31

Hallo :-)

Ich weiß das Arbeitgeber den Arbeitnehmern so eine Versicherung anbieten müssen, aber ich glaube die Frage von mir wurde etwas missverstanden, habe sie wohl auch nicht deutlich gestellt. Ich habe nur den Hergang erläutert, die eigentliche Frage war einfach, ob das nicht etwas seltsam ist, das die Versicherung mir keinen richtigen Beratungstermin zu gesendet hat, sondern per Telefon alles machen wollte. Und das ich mich außerdem etwas überrumpelt gefühlt habe und ich nach Rat gesucht habe, wie ich mit meinen Chef nun umgehen soll, da er eher ein Typ ist, der nicht wirklich Diskutieren kann, er immer auf SEINE Meinung beharrt.

Zudem weiß ich sehr wohl, dass Bausparvertrag nichts mit Altersvorsorge zu tun hat. Ich habe ja geschrieben das ich mich einfach erkundigt habe. Es ist ja TROTZDEM eine Versicherung, in der ich auch PRIVAT etwas abschließen könnte, oder? Ich hatte ihn halt nur grad am Telefon.

Ich habe bereits der Versicherung abgesagt und er war ziemlich unfreundlich und hat ohne sich zu verabschieden aufgelegt. Ein Beratungsgespräch ist nur kurz per Telefon erfolgt, er meinte das würde reichen. Sehr vertrauenswürdig ;-)

Ich bin wahrscheinlich einfach nur an einen Versicherungsmenschen gekommen, dem Kunden egal sind und hatte deswegen so ein flaues Gefühl im Magen.

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Candlejack 09.09.2014, 22:29
@Snegurat4ka
das die Versicherung mir keinen richtigen Beratungstermin zu gesendet hat, sondern per Telefon alles machen wollte

Mag sein, dass einige den Job so verstehen. Meine Arbeitsweise war zu meiner aktiven bAV eine andere.

Ich las nur, dass Du eine Versicherung wolltest und er Dir einen bausparer zuschickte. Da muss man schauen, wer wen falsch verstanden hat.

und er war ziemlich unfreundlich und hat ohne sich zu verabschieden aufgelegt.

Das erste ist sehr unprofessionell und das zweite hat mit gewissem Anstand zu tun. Nicht jeder Kunde sagt ja, das Leben ist so. JEDER Kunde wird verabschiedet, egal wie unfreundlich er ist. Das ist Vertrieb. Komm damit klar oder lass es ! Das richtete sich an den Berater !

er meinte das würde reichen.

Der Kunde bestimmt, was reicht, nicht der Berater ! Wenn man einen Abschluß machen möchte, sollte man den Kunden auf seine Weise eine Entscheidung leichter machen.

Das Gefühl kann ich verstehen. Ich würde mich genauso fühlen.

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es ist immer so, dass die arbeitgeber mit einer versicherung zusammen arbeiten ... such doch mal in den gelben seiten einen versicherungsmakler und frage ihn nach ähnlichen verträgen - und dann kannst du vergleichen ...

berufsunfähigkeitsversicherung würde ich wichtiger finden als lebensversicherung ...

Snegurat4ka 06.09.2014, 18:56

oh das habe ich vergessen oben anzugeben. Ich habe mich bereits bei anderen Versicherungen erkundigt, aber mein Chef meinte, damit hätten sie nichts zu tun?

Ja das finde ich allerdings auch.

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cakaep 06.09.2014, 18:58
@Snegurat4ka

der chef hat sogar die pflicht, dir diese vorsorge zu gewähren ... allerdings darf er sie dir auch nicht aufzwingen ... vielleicht bist du die mitarbeiterzahl die seinen vertrag da etwas günstiger macht ... zahlt er denn seine gesparten sozialabgaben bei dir mit ein?

guck doch mal bei ciao.de dort gibt es zu der versicherung bestimmt testberichte

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