Bitte um ernsthaftes Feedback zu meinem Bewerbungsschreiben?

7 Antworten

Gefällt mir generell sehr gut, vor allem der erste Absatz. Den ersten Satz würde ich allerdings weglassen da es ein Standart-Satz ist. So fangen die meisten Bewerbungsschreiben an. Du kannst aber im zweiten oder letzten Satz des ersten Absatzes einbringen, dass du dich auf die Stelle der Sachbearbeiterin bewirbst.

"Weibliche Intuition" find ich persönlich witzig - wenn man damit aber an den Falschen gerät, kann der Schuss schnell nach hinten losgehen. Nimm das lieber raus.

2. Absatz, letzter Satz: Wie wäre es mit "...mein Können in Ihrem  Unternehmen unter Beweis stellen"?

Ansonsten schön selbstsicher geschrieben!

Klingt für mich allgemein ansprechend. Zwei Punkte fallen mir spontan auf.

Während meiner über vierjährigen Tätigkeit in der Kundenbetreuung konnte ich mir nahezu alle Fähigkeiten aneignen, welche mich heute auszeichnen und zu einer geschätzten Mitarbeiterin machen. 

Dieser Satz klingt mir etwas komisch. Als ob du diese Tätigkeit mit null Fähigkeiten begonnen hättest und über darüber hinaus auch keine Fähigkeiten besitzt.

Außerdem würde ich nicht direkt meine Gehaltsvorstellung in das Bewerungsschreiben packen. Das ist am Ende eines Vorstellungsgespräches besser platziert, evtl wirst du dann sogar danach gefragt.

Viele Firmen verlangen in der Bewerbung explizit die Angabe der Gehaltsvorstellung. War bei meiner jetzigen Firma auch so. 

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Es tut mir leid, aber das Bewerbungsschreiben spricht mich überhaupt nicht an.

Einerseits ein wenig zu viel "Eigenlob" (geschätzte Mitarbeiterin), andererseits zu wenig Konkretes.

Was denke ich als (männlicher) Chef wohl über weibliche Intuition?

Zwei Dinge "priorisieren" ist rein sprachlich auch irgendwie falsch, bedeutet das Wort doch Vorrang einräumen.

Ich würde es noch mal komplett überarbeiten.

Danke für das Feedback. Ich habe die Bewerbung komplett überarbeitet. Eine Frage trotzdem - wieso finden Sie, ich verwende zu viel Eigenlob, wenn der Ausdruck "geschätzte Mitarbeitern" doch im meinem Arbeitszeugnis steht? Darf ich das dann selbst von mir nicht behaupten?

Und was denken Sie denn als männlicher Chef über weibliche Intuition? Sie würden es also nicht mit Humor aufnehmen sondern eher abschätzend?

Ich finde, dass es heutzutage wirklich nicht einfach ist, eine nahezu perfekte Bewerbung abzuliefern. Vielleicht können Sie das nächste Mal mit ein paar Verbesserungsvorschlägen den Fragensteller positiv unterstützen bzw. bestärken :)

Liebe Grüße

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@Nyrah

Hallo Nyrah,

in der Tat halte ich es für ungünstig, sich selbst als "geschätzte Mitarbeiterin" zu bezeichnen. Wenn es im Arbeitszeugnis steht, um so besser, dann kommt es ja an.

Eine Bewerbung muss auch keineswegs "perfekt" sein, was immer das auch ist.

Sie muss Begeisterung, Leistungsbereitschaft und Natürlichkeit vermitteln.

Und die "weibliche Intuition" würde ich in der Tat nicht mit Humor aufnehmen. Aber auch nicht abschätzend. Ich bin halt der Meinung, das gehört nicht in eine solche Bewerbung. Sieht aber möglicherweise mancher auch anders.

Alles Gute für den neuen Job! Klappt bestimmt. :)

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