Bitte um Antwort . İch weiss nicht mehr was ich machen soll?

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10 Antworten

Als Schwangere hast Du die Möglichkeit Dich erst einmal vom Jugendamt beraten zu lassen und anschließend Leistungen nach SGB II zu beantragen. Da hast aber wahrscheinlich auch die Möglichkeit in eine Mutter-Kind-Einrichtung zu gehen und so Deine Ausbildung zu vollenden.

Vor Vollendung des 18. Lebensjahres kannst Du noch keine Mietvertrag rechtsverbindlich unterzeichnen.

Solange du noch keine 18 Jahre alt bist kannst du selber keinen Mietvertrag unterschreiben bzw.könntest du schon,nur hätte dieser dann keine Gültigkeit,da müsste schon noch dein Vater oder Mutter unterschreiben,weil sie noch die Sorgepflicht haben !

Entweder wartest du bis 18 oder du wendest dich an dein zuständiges Jugendamt,dann würdest du ggf.erst mal in ein Betreutes Wohnen kommen und wenn du 18 bist kannst du beim Jobcenter eine eigene Wohnung für dich und das Kind beantragen.

Einen Antrag auf ALG - 2 ( Hartz - lV ) kannst du auch jetzt schon beim Jobcenter stellen.

Geh zum Jugendamt und lass dich dort Beraten. Eigentlich müsste dein Vater dich bis du 25 bist unterstützen (finanziell usw). So lange bekommt er ja auch noch für dich (wenn du jetzt Arbeitssuchen gemeldet bist) noch Kindergeld. 

Nach 18 Jahren aber nur, wenn sie sich in einer Ausbildung befindet.

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@TestBunny

Sorry - Unsinn - das Jugendamt ist auch noch für junge Erwachsene da.

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@TestBunny

auch wenn sie Arbeitssuchend bzw. ausbildungssuchend gemeldet ist (weiß ich von meinem Bruder der nach der Ausbildung nicht übernommen wurde, noch keine 25 Jahre alt war und dann arbeitssuchend gemeldet war.... meine Mutter hat trotzdem bis er 25 geworden ist noch Kindergeld für ihn bekommen). Und bis sie 25 Jahre alt ist MÜSSEN die Eltern für die Kinder aufkommen (egal ob Kindergeld noch gezahlt wird oder nicht). Ansonsten hätte meine Mutter meinen Bruder auch vor seinem 25 Geburtstag raus werfen können aber das ging nicht weil sie ihm dann die Wohnung etc. hätte zahlen müssen da er es nicht konnte

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@HikoKuraiko

Die Arbeit suchend Meldung wegen dem Kindergeld kann man nur von 18 - 21 machen,ab 21 - 25 muss man dann Ausbildung suchend gemeldet sein !

Eine Unterhaltspflicht bis 25 gibt es im BGB - ( Bürgerliches Gesetzbuch ) nicht,dies gilt nur im SGB - ll ( ALG - 2 oder auch Hartz - lV ) Bezug,wenn die Kinder noch bei den Eltern leben.

Eltern sind ihren Kindern nur bis zum Abschluss einer ersten Ausbildung zum Unterhalt verpflichtet und die kann z.B. schon mit 19 Jahren enden.

Wenn das Kind dann nicht mehr bei den Eltern wohnt,dann sind sie auch nicht mehr zum Unterhalt verpflichtet,sollte das Kind arbeitslos werden.

Dann hätte es erst mal Anspruch auf Arbeitslosengeld ( ALG - 1 ) und wenn das nicht zum Leben reicht ggf. vorrangig Wohngeld oder dann zur Aufstockung ALG - 2 vom Jobcenter.

Selbst wenn die Eltern das Kind mit 18 aus der Wohnung werfen, müssten sie nur Unterhalt zahlen,wenn sie auch leistungsfähig wären,da kann das Kind auch erst mal ALG - 2 beantragen und dazu die Kostenübernahme von eigenen angemessenen Wohnraum.

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kein vermieter wird einen mietvertrag mit minderjährigen machen. da will jeder vermeiter schon jemand haben der auf haftet wenn die miete nicht kommt.

keine ausbildung und  schwanger ist doch genau das was in deutschland gebraucht wird

was für gründe gibt es denn das dein freund nicht nach deutschland kann? hier kann doch ziemlich jeder her der hier nicht gerade mit haftbefehl gesucht wird

Was hast du denn für eine Familie, die sollten sich schämen?

Du könntest dich für volljährig erklären lassen, aber bis das durch ist, kannst du auch 2 Monate warten denke ich.

Du kannst den Vertrag schon unterschreiben, wenn dein Vater zustimmt, aber du musst auch erst mal eine Wohnung finden in deiner Lage.

Ich würde dir raten, diese 2 Monate noch zu warten, alle Anträge zu stellen wie Arbeitslosengeld, Unterstützung etc. und deiner "Familie" soweit es geht aus dem Weg zu gehen.

Wenn es meine Tochter wäre, würde ich genauso reagieren.

Überleg mal. 17, kein Geld, keine Ausbildung, kein Job, schwanger, und dann noch vom Kanaken...... 

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@marsl123

der "freund" gehört doch sicher zu den dringend benötigten fachkräften die aus der gegend kommen. es ist nur unverständlkich warum er da nicht nach deutschland kann

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@marsl123

Ein Türke ist kein Kanacke und ein Mensch wie du und ich. Auch trotz dieser Umstände würde ich meine Tochter NIE von mir weisen oder verleugnen. Sie hat dann eben ein Kind und erst später eine Ausbildung na und?

Es gibt Menschen die studieren bis 23 und brechen ab, weil sie es nicht packen. Die stehen dann auch ohne irgendwas da, wo ist der Unterschied?

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@TestBunny

na wenn er ein mensch wie du und ich ist dann wird er sicher erst mal arbeiten um da alle versorgen zu können

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@martinzuhause

Hier wird doch auch nichts anderes behauptet. Ihr Freund kommt doch nächstes Jahr zu ihr. Ich habe nichts gelesen von "er lässt mich im Stich" etc.

Interpretiere da nichts rein, was da nicht steht, nur weil du außländerfeindlich bist.

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@TestBunny

Wenn du jemanden kennst, dann kennst du jemanden der jemanden kennt...... der jemanden kennt.

Ich kann dir Geschichten erzählen........ von Frauen die zu früh Mutter geworden sind.

Bei der einen war es so, daß der Sohn seinen Vater nicht kennt. Er ist mit 15 von zuhause weg. Einfach weg. Es weiß keiner wo der hin ist. Seine Mutter hat ihren kummer mit Alkohol bekämpft, und hat 8 Jahre gebraucht um sich zu tode zu saufen.

Eine andere war nur für ihre Kinder da. nach 20 Jahren Ehe hat sie sich von ihrem Mann scheiden lassen. Sie findet keinen Job. Keiner will sie einstellen, weil sie zulange nicht arbeiten war. Sie hat nur von dem Geld ihres Mannes gelebt und jetzt von Stütze. Ihre Kinder sind auch zuhause und leben vom Staat.

Ich kann noch mehr schreiben. Aber es sind Geschichten von gescheiterten Existenzen.

Ich kenne keine die alles geschafft hat. Nicht eine.

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Ich würde nochmal das offene Gespräch mit deiner Familie suchen... vielleicht lassen sich die wogen nochmal glätten.... sonst musst du ausziehen aber das bedeutet viel Stress für dich und dein baby...:( ich wünsche dir  viel  Glück ...

VG Basti

Du musst zum Jugendamt gehen, dort bekommst du Unterstützung, du bist noch minderjährig

Der minderjährige Mieter

Die geschäftsfähigkeit von natürlichen Personen ist im deutschen Recht wie folgt gereget:

– Kinder bis zur Vollendung des 7. Lebensjahres sind geschäftsunfähig, sie sind also nicht dazu in der lange selbstständig Verträge abzuschließen. Ein mit einem Minderjährigen geschäftsunfühigen Jugendlichen abgeschlossener Mietvertrag wäre nichtig.

– Jugendliche ab dem 8. Lebensjahr bis zum 18. Lebensjahr sind beschränkt geschäftsfähig.

Mietverträge mit minderjährigen Personen

Der Mietvertrag kann nur mit Einwilligung der gesetzlichen Vertreter abgeschlossen werden. Die Einwillung kann vor Abschluß des Mietvertrages durch Zustimmung oder nachträglich durch Genehmigung erfolgen.

Ohne Einwilligung des gesetzlichen Vertreters ist der Mietvertrag unwirksam.

Die Einwilligung der Eltern kann auch „konkludent“ d.h. stillschweigend erfolgen. Die Einwilligung kann aber nicht daraus gefolgert werden, dass die Eltern beim Einzug anwesend waren, oder der Hochzeit des Minderjährigen zugestimmt haben ( AG Köln MDR 72, 953 ; Weimar MDR 77, 197).
Liegt die Einwilligung vor, so ist aber in aller Regel davon auszugehen, dass sich diese auch auf alle im engen Zusammenhang mit dem Mietvertrag stehenden Folgegeschäfte und im Rahmen des Mietverhältnisses abzugebender rechtsgeschäftlicher Erklärungen bezieht.
Ausnahme: Ist der Jugendliche ermächtigt worden, ein Arbeitsverhältnis außerhalb seines Wohnortes einzugehen, so ist er nach § 113 Abs. 1 BGB auch dazu ermächtigt, selbständig eine Wohnung am Arbeitsort anzumieten. Diese Ermächtigung gestattet dem Minderjährigen aber lediglich die Anmietung einer kleinen einfachen Wohnung entsprechend seinen Einkommensverhältnissen.

Kein Schutz des Vermieters

Der Vermieter, der in gutem Glauben annimmt, sein Mieter sei bereits volljährig, wird vom Gesetz nicht geschützt. Hier gilt: Unwissenheit schützt nicht vor den Folgen (= Mietvertrag unwirksam, kein Anspruch auf Mietzahlungen usw siehe „Rechts-folgen“ unten). Der Vermieter sollte sich also in jedem Fall bei Abschluß des Mietvertrages den Ausweis des Mieters vorlegen lassen (ggf. Kopie anfertigen) um sich über das Alter des Mieters zu vergewissern. Der Vermieter kann die gesetzlichen Vertreter auch nachträglich zur Erteilung der Genehmigung auffordern ( § 108 Abs. 2 BGB).
Soll ein längerfristiger Mietvertrag abgeschlossen werden, d.h. der Vertrag dauert länger als ein Jahr nach Vollendung des 18. Lebensjahres, reicht die Einwilligung der gesetzlichen Vertreter nicht aus ! Hier ist zusätzlich die Genehmigung des Vor-mundschaftsgerichtes erforderlich ( § 1822 Ziff 5 BGB).

Sonderfall: Ein Elternteil unterschreibt den Vertrag gemeinsam mit dem Minderjähigen
Unterschreibt ein Elternteil gemeinsam mit dem Minderjährigen den Vertrag, so muss unterschieden werden:

(1) Bei intakter Ehe vertreten die Eltern das minderjährige Kind gemeinsam ( § 1629 Abs. 1 BGB). Das bedeutet, dass entweder beide Elternteile den Mietvertrag mit unterschreiben müssen, oder der eine Elternteil den anderen dazu ermächtigt in diesem Falle alleine zu entscheiden. Für den Vermieter bedeutet dies, dass er prinzipiell immer die Unterschrift beider Elternteile unter den Mietvertrag verlangen sollte. Hat nur ein Elternteil den Vertrag mit unterschrieben, so hängt die Wirksamkeit des Vertrages mithin davon ab, ob der unterzeichnete Elternteil vom anderen Elternteil ermächtigt war, zugleich in dessen Namen zu handeln. Dadurch, dass die gesetzlichen Vertreter einen Vertrag mitunterzeichnen erteilen sie zugleich ihre Einwilligung zur gemeinschaftlichen Miete mit dem minderjährigen Kind. Der Mietvertrag ist wirksam und verpflichtet auch den Minderjährigen.

(2) Bei geschiedener Ehe oder getrenntlebenden Partnern kommt es für die Wirksamkeit des Mietvertrages darauf an, ob dem mitunterzeichneten Elternteil die elterliche Sorge durch das Familiengericht übertragen ist.

(a) Wenn dies der Fall ist, so kann er das minderjährige Kind alleine vertreten. Der Mietvertrag wäre in diesem Fall wirksam, denn dadurch, dass der sorgeberechtigte Elternteil mitunterzeichnet, erteilt er zugleich seine Zustimmung bzw. Einwilligung zur gemeinschaftlichen Miete mit dem Kind (wie vorstehend Ziff (1) ). Der Minderjährige ist also auch zur Erbringung aller Zahlungsverpflichtungen und sonstigen Pflichten aus dem Vertrag verpflichtet.

(b) Wenn dies nicht der Fall ist, so war der mitunterzeichnende Elterteil zur Vertretung des Kindes nicht bzw. nicht alleine befugt. Die Einwilligung des gesetzlichen Vertreters zum gemeinschaftlichen Mietvertrag liegt deshalb nicht vor. Der Mietvertrag ist – soweit er die Verpflichtung des Minderjährigen betrifft – unwirksam. Der Vermieter wird auch hier nicht vom Gesetz geschützt. Der Schutz Minderjähriger hat Vorrang.

Die Rechtsfolgen

Ist der Mietvertrag wegen Minderjährigkeit des Mieters unwirksam, so steht dem Vermieter kein Anspruch auf die vereinbarte Miete zu. Der Vermieter hat aber eventuell einen Bereicherungsanspruch wegen der Nutzung gegen den Minderjährigen, soweit dieser noch bereichert ist. Eine genaue Beurteilung hängt aber vom jeweiligen Einzelfall ab. Hat der Minderjährige gemeinsam mit einem Elterteil den Vertrag unterzeichnet und ist der Vertrag insoweit (= bezüglich des Minderjährigen) unwirksam (siehe oben Sonderfall), so werden dem Vermieter in aller Regel keine Ansprüche gegen den Minderjährigen zustehen. Etwas anderes kann sich dann ergeben, wenn der Minderjährige die Wohnung noch eine Zeitlang alleine benutzt hat.

Der Vermieter hat einen weitergehenden Schadensersatzanspruch, sofern der Minderjährige in betrügerischer Absicht den Abschluss des Mietvertrages erschlichen hat. Beispiel: falsche Angaben zum Alter, Vorlage gefälschter Dokumente, Vorlage einer gefälschten Genehmigung der gesetzlichen Vertreter usw..

Nach Feststellung der Minderjährigkeit und/oder wenn die gesetzlichen Vertreter die Einwilligung nach Aufforderung verweigert, hat der Vermieter das Recht, die sofortige Räumung der Wohnung ( – ohne wenn und aber – ) zu verlangen ( § 985 BGB) .

Wohngeld: Wer erhält es für welche Wohnung?

Die Mieten und Belastungen für die eigene Wohnung steigen unaufhörlich – im Gegensatz zum Einkommen. Um trotz dieser Entwicklung den Wohnraum bezahlen zu können, gibt es das Wohngeld als Zuschuß zu der Miete oder den Belastungen. Dabei ist das Wohngeld kein Almosen und auch keine Art der Sozialhilfe, sondern eine Leistung, auf die jeder Bürger einen Rechtsanspruch hat – sofern er die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt. Im Folgenden werden wir diese Voraussetzungen näher beleuchten. In Teil I geht es um die Art des Wohnraumes und den Kreis der Berechtigten.

Die Art des Wohnraumes

Grundsätzlich kann Wohngeld nur für Räume oder Wohnungen gezahlt werden, die
– zum Wohnen auch tatsächlich geeignet sind
– auch wirklich bewohnt werden und
– vom Vermieter auch zum Wohnen freigegeben wurden.

Zum Wohnen nicht geeignet sind zum Beispiel Kellerwohnungen oder Campinganhänger, aber auch Asyl- und Übergangsheime.

Wird eine Wohnung ausschließlich gewerblich genutzt, besteht ebenfalls kein Wohngeldanspruch. Wird eine Wohnung gemischt genutzt (also teils zum Wohnen, teils für gewerbliche Zwecke) wird Wohngeld nur für den zum Wohnen genutzten Teil gewährt.

Die Anspruchsberechtigung

Berechtigt zum Wohngeld sind zwei Personengruppen, die sich nach Art der Wohnung unterscheiden.

Den sogenannten Mietzuschuß erhalten diejenigen, die
– Mieter sind
– in einem einem Mietverhältnis ähnlichen Rechtsverhältnis stehen
– Heimbewohner sind oder
– Eigentümer eines Mehrfamilienhauses sind, in dem sie auch selbst eine eigene Wohnung benutzen.

Der Lastenzuschuß ist wiederum für Personen gedacht, die
– Eigentümer eines Eigenheimes mit maximal 2 Wohnungen sind
– eine Eigentumswohnung besitzen
– Eigentümer einer Kleinsiedlung oder einer landwirtschaftlichen Nebenstelle sind oder
– ein eigentumsähnliches Dauerwohnrecht besitzen.

Der Ausschluß von bestimmten Personen

Auch wenn jemand nach den bisherigen Ausführungen die Voraussetzungen erfüllt, kann er von einem Wohngeldanspruch prinzipiell ausgeschlossen sein, wenn er bestimmte andere Leistungen für die Wohnung bezieht. Dieser Ausschluß betrifft Personen, die Empfänger von

– ALG II (auch „Hartz IV“ genannt)
– Sozialgeld
– Leistungen für die Kosten der Unterkunft nach dem SGB II
– Übergangsgelder in Höhe von ALG II
– Verletztengeld in Höhe von ALG II
– Grundsicherung im Alter oder bei Erwerbsminderung
– Sozialhilfe
– ergänzenden Hilfen zum Lebensunterhalt
– Grundleistungen nach dem Asylbewerbergesetz oder
– Leistungen nach der Kinder- und Jugendpflege in bestimmten Haushaltsarten
sind.

Es gibt jedoch Ausnahmen, insbesondere dann, wenn einer der genannten Leistungen als Darlehen gewährt wurde. Näherer Informationen dazu finden Sie auf der Seite wohngeldantrag.de .

Das Wohngeld bei Auszubildenden

Studenten, Schüler und Azubis haben ebenfalls nicht automatisch einen Anspruch auf Wohngeld. Sie sind solange vom Wohngeld ausgeschlossen, wie grundsätzlich ein Anspruch auf eine Ausbildungsförderung wie BAB oder BaföG besteht und allein oder in einer herkömmlichen WG leben. Wohnen Sie mit einem Partner oder einem Kind zusammen, welche grundsätzlich keinen Anspruch auf eine der Ausbildungsförderungen haben, ist der Wohngeldanspruch wieder vorhanden. Wohngeld wird auch dann gezahlt, wenn grundsätzlich kein Anspruch auf die Ausbildungsförderung besteht. Dies ist zum Beispiel bei Studenten bei einem Fachrichtungswechsel, der Nichterbringung der Zwischenzeugnisse oder dem Erreichen der Förderungshöchstdauer der Fall. Bekommt jedoch ein Auszubildender nur deswegen kein BaföG oder BAB, weil zum Beispiel die Eltern ein zu hohes Einkommen haben, ist dennoch ein grundsätzlicher Anspruch vorhanden und der Auszubildende vom Wohngeld weiterhin ausgeschlossen.

Ausländer

Wohngeld ist nicht an die Staatsbürgerschaft gebunden, auch Ausländer können also Wohngeld beantragen. Voraussetzung ist jedoch, daß der Ausländer auch tatsächlich dauerhaft in Deutschland lebt und

– einen Aufenthaltstitel nach dem Freizügigkeitsgesetz/EU
– einen Aufenthaltstitel oder eine Duldung nach dem Aufenthaltsgesetz
– ein Aufenthaltsrecht nach einem völkerrechtlichen Abkommen
– die Rechtsstellung eines heimatlosen Ausländers hat.

Und noch etwas je nachdem in welchem Bundesland du lebst 

Die Berufsschulpflicht beginnt für Minderjährige mit dem Verlassen einer weiterführenden allgemeinbildenden Schule oder einer Sonderschule nach Erfüllung der Vollzeitschulpflicht und dauert
1. bis zum Abschluß eines bestehenden Ausbildungsverhältnisses oder,
2. wenn kein Ausbildungsverhältnis besteht, bis zum Beginn des Schulhalbjahres, in dem die Schülerin oder der Schüler volljährig wird.
(2) Als Erfüllung der Berufsschulpflicht kann auch anerkannt werden, wenn eine Behinderte oder ein Behinderter nach Erfüllung der Vollzeitschulpflicht wegen der Behinderung in eine andere Einrichtung übertritt, sofern diese über ein entsprechendes Angebot verfügt.
(3) Abweichend von Absatz 1 Satz 1 Nr. 2 ist die Berufsschulpflicht auch erfüllt, wenn die oder der Schulpflichtige eine Einrichtung des berufsbildenden Schulwesens mit Vollzeitunterricht mit einer Dauer von mindestens einem Schuljahr oder eine andere Einrichtung mit vergleichbarem Bildungsauftrag besucht hat oder nach Feststellung der Schulaufsichtsbehörde anderweitig hinreichend ausgebildet ist.
(4) Die Berufsschulpflicht ruht, wenn die oder der Berufsschulpflichtige
1. mit mindestens 30 Wochenstunden am Unterricht einer Berufsfachschule
in freier Trägerschaft teilnimmt, die Ergänzungsschule ist und von der Schulaufsichtsbehörde als ausreichender Ersatz für den Berufsschulunterricht anerkannt ist,
2. in einem Ausbildungsverhältnis für einen nichtärztlichen Heilberuf steht und die Ausbildung auch den Unterrichtsstoff der Berufsschule umfaßt,
3. sich im Vorbereitungsdienst für eine Beamtenlaufbahn befindet,
4. eine Berufsschule außerhalb des Landes Schleswig-Holstein besucht.
(5) Tritt eine Volljährige oder ein Volljähriger in ein Ausbildungsverhältnis für einen anerkannten Ausbildungsberuf ein, wird sie oder er bis zum Ende des Ausbildungsverhältnisses berufsschulpflichtig.
(6) Mit dem Eintritt in ein Umschulungsverhältnis für einen anerkannten Ausbildungsberuf mit mindestens zweijähriger Dauer wird die Umschülerin oder der Umschüler nicht erneut berufsschulpflichtig. Sie oder er kann in die Berufsschule einschließlich Bezirksfachklasse oder Landesberufsschule aufgenommen werden, wenn der Träger der Umschulungsmaßnahme oder der Umschulungsbetrieb sich bereit erklärt, für die Umschülerin oder den Umschüler abweichend von § 32 Abs. 1 einen Beitrag zu zahlen. Die Höhe des zu zahlenden Beitrages, der sich an den durchschnittlichen laufenden Kosten (Sachkosten, § 53 Abs. 1 Satz 2) der Berufsschulen oder der Bezirksfachklassen oder der Landesberufsschulen zuzüglich der durchschnittlichen Kosten der Lehrkräfte (Personalkosten § 85 Abs. 3 2) ausrichtet, wird durch die oberste Schulaufsichtsbehörde für jedes Schuljahr im voraus festgesetzt; bei Landesberufsschulen, die mit einem Schülerwohnheim verbunden sind (§ 120 Abs. 5), sind die Kosten der Unterhaltung und Bewirtschaftung des Heimes angemessen zu berücksichtigen.
(7) Die nach Maßgabe von Absatz 6 Satz 3 festgesetzten durchschnittlichen Kosten der Lehrkräfte werden erstmalig für das Schuljahr 1998/99 erhoben und in Höhe von 50% in den Beitrag nach Absatz 6 einbezogen; vom Schuljahr 1999/2000 an sind die durchschnittlichen Kosten der Lehrkräfte in voller Höhe zu berücksichtigen.
(8) Der Beitrag nach Absatz 6 ist an den Schulträger zu zahlen. Dieser führt für das Schuljahr 1998/99 einen Anteil von 65% und vom Schuljahr 1999/2000 an einen Anteil von 75% an das Land ab.

Du solltest zum Jugendamt gehen....die sind genau für sowas da!

Du gehst zum Jugendamt, die besorgen dir dann einen Platz in einem Mutter-Kind-Heim.

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