Bitte nochmals: Ewige, das heißt zeitlich unbegrenzte Verdammnis für ein einziges Leben ohne Gott?

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6 Antworten

Also um deine Frage mal mit kurzen Worten wiederzugeben: Warum wird man mit der ewigen Verdammnis "belohnt", wenn man nur 70 Jahre ungehorsam war?

Folgende Bibelstelle kann dir weiterhelfen:

"Oder verachtest du den Reichtum seiner Gütigkeit (in deinen 70 Jahren), nicht wissend, dass die Güte Gottes dich zur Buße leitet? Nach deiner Störrigkeit und nach deinem unbußfertigen Herzen aber häufst  d u  d i r s e l b s t Zorn auf am Tage des Zorns und der Offenbarung des gerechten Gerichts Gottes, welcher einem jeden vergelten wird nach seinen Werken.  ....

denen aber, die streitsüchtig und der Wahrheit ungehorsam sind, der Ungerechtigkeit aber gehorsam, Zorn und Grimm, Drangsal und Angst..." Römer 2,4.5.8

"Nicht ein Mensch ist Gott, dass er lüge, noch ein Menschensohn, dass er bereue. Sollte er gesprochen haben, und es nicht tun, und geredet haben und es nicht aufrecht halten?" 4. Mose 23,19

lg

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Herzenslogiker 25.01.2016, 19:24

Liebe(r) Netie, Deine Antwort betrifft aber nicht meine Frage. Die war: würdest Du persönlich auch so unverhältnismäßig reagieren? Wenn ja: Wie steht es um Dein Gerechtigskeitgefühl? Wenn nein: Warum trauen wir Gott so etwas zu?

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Netie 25.01.2016, 21:01
@Herzenslogiker

Gott handelt so, weil seine Worte an uns Menschen in der Bibel stehen. Was er sagt, führt er auch aus.

Wenn mein Sohn mich nicht lieben würde, wäre er ein Spiegel meiner selbst. Da er mich aber liebt, werde ich nie in die Verlegenheit kommen ihn "neu annehmen" zu müssen.

'Was wäre wenn' sind in meinen Augen sinnlose Fragen.

Was ist denn der Sinn und Zweck deiner Frage? Ich hoffe nicht, dass du uns vielleicht damit verklikkern willst, dass Gott ungerecht ist? Doch das, hatte ich dir ja mit der Römerstelle versucht zu erklären.

lg

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Herzenslogiker 27.01.2016, 10:26
@Netie

Hallo Netie, schade, daß die Antwort leider nicht meine Frage trifft, denn ich wollte eigentlich nur wissen, ob Du/Ihr die Unverhältnismäßigkeit (1 Leben : 1 Ewigkeit) als gerecht empfindet? Würdest Du so von Deinem Vater behandeln werden, oder würdest Du so Dein Kind behandeln, und dies gleichzeitig auch noch als gerecht empfinden? Wenn ja: In Ordnung für Dich. Wenn nein: Wenn man aber selbst nicht so behandelt werden möchte oder so handeln würde: Warum traut man dann einem Gott, den man gleichzeitig auch noch die Liebe nennt, so etwas zu?
Ich für mich habe mir die Freiheit genommen und entschieden: Dann ist die kirchliche Lehre in diesem Punkt falsch.

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Netie 27.01.2016, 10:42
@Herzenslogiker

Du willst diskutieren, da mache ich nicht mit. Entweder man akzeptiert, dass Gott Gott ist, der weiß, was gerecht ist oder man akzeptiert ihn nicht, wie du es tust.

Bis dahin und alles Gute (du bist für dein Leben vor Gott verantwortlich, nicht ich)

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Gemäß der Bibel ist der Lohn der Sünde der Tod. Aber auch, daß die Toten nichts wissen steht in der Bibel... Da ist kein handeln oder was auch immer mehr möglich. Also faktisch gesehen auch kein leiden...

Bist Du mal gestorben sind all Deine Sünden rückstandslos getilgt.

Aber um auferstehen zu können/ dürfen musst Du Dich freiwillig dem Gesetz Gottes unterstellen. 

Und das, bevor Du stirbst... Und das natürlich auch aufrichtig. Weil, wie bereits erwähnt, nach Deinem Tod von Dir nichts mehr bewirkt werden kann. Also Du kannst mit Gott keinen "Kuhhandel" treiben. Er lässt sich nicht täuschen. Und verspotten erst recht nicht.

Hast Du Dein Leben lang Gott die kalte Schulter gezeigt wird er sich Dir nach Deinem Tod aus Liebe zu Dir nicht bis in alle Ewigkeit aufdrängen.

Das wäre doch auch wirklich die reinste Hölle für jemanden, der Gott partout nicht in seinem Leben haben will, oder? ;)

Und ja, wenn eines meiner Kinder mit mir nix zu tun haben will lasse ich es in Ruhe, bis es von selber wieder angekrochen kommt. 

Was es natürlich auch nur tun kann, solange es lebt.

Tut es das nicht zu Lebzeiten kann ich ja nix dran ändern. Ich hab es trotzdem lieb. :)

warehouse14

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Herzenslogiker 27.01.2016, 10:20

Hallo warehouse14, schade, daß die Antwort leider nicht meine Frage trifft, denn ich wollte eigentlich nur wissen, ob Du/Ihr die Unverhältnismäßigkeit (1 Leben : 1 Ewigkeit) als gerecht empfindet? Würdest Du so von Deinem Vater behandeln werden, oder würdest Du so Dein Kind behandeln, und dies gleichzeitig auch noch als gerecht empfinden? Wenn ja: In Ordnung für Dich. Wenn nein: Wenn man aber selbst nicht so behandelt werden möchte oder so handeln würde: Warum traut man dann einem Gott, den man gleichzeitig auch noch die Liebe nennt, so etwas zu?
Ich für mich habe mir die Freiheit genommen und entschieden: Dann ist die kirchliche Lehre in diesem Punkt falsch.

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warehouse14 27.01.2016, 10:43
@Herzenslogiker

@Herzenslogiker: Ich habe nicht die kirchliche Lehre dargelegt, sondern die biblische.

Schade, daß Dir das entgangen ist.

Das mit der ewigen Höllenqual ist nunmal unbiblischer Blödsinn. Kein Wunder, daß Dich sowas verwirrt. 

Und inwiefern habe ich Deine Frage bezüglich meiner Sichtweise nicht beantwortet? Hast meine ganze Antwort gelesen? Oder nur den ersten Absatz? o.O

Würdest Du es noch Liebe nennen, wenn Gott Dich zu einer Existenz zwingt, die Du aus vollstem Herzen ablehnst? Also wenn Du Dein jetziges Leben schon so absolut gottlos leben möchtest wäre es doch wohl wenig erstrebenswert für Dich, nach dem Tod Gott nicht mehr aus dem Weg gehen zu dürfen, oder?

Also was ist grausamer für einen Atheisten: ewiger Tod oder ewiges Leben mit Gott?

warehouse14

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Ich denke eine Lebenszeit jeden Tag eine neue Change umzukehren und Busse zu tun sollte reichen.
Jeder Mensch kriegt die Gelegenheit sich zu entscheiden Gott bestraft niemanden, der keine Change hatte umzukehren.
Ich verlasse mich einfach auf das versprechen, das Gott uns gegeben hat. Er sagt: Jeder der an ihn glaubt geht nicht verloren, sondern hat das ewige leben. Johannes 3.16

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Herzenslogiker 27.01.2016, 10:18

Hallo RandyLadholz, schade, daß die Antwort leider nicht meine Frage trifft, denn ich wollte eigentlich nur wissen, ob Du/Ihr die Unverhältnismäßigkeit (1 Leben : 1 Ewigkeit) als gerecht empfindet? Würdest Du so von Deinem Vater behandeln werden, oder würdest Du so Dein Kind behandeln, und dies gleichzeitig auch noch als gerecht empfinden? Wenn ja: In Ordnung für Dich. Wenn nein: Wenn man aber selbst nicht so behandelt werden möchte oder so handeln würde: Warum traut man dann einem Gott, den man gleichzeitig auch noch die Liebe nennt, so etwas zu?
Ich für mich habe mir die Freiheit genommen und entschieden: Dann ist die kirchliche Lehre in diesem Punkt falsch.

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RandyLadholz 27.01.2016, 19:06

Durch den Sündenfall gehören alle Menschen dem Teufel. Ausser denen, die die Gnade Gottes annehmen. Ich glaube Gott ist traurig, wenn er sieht, dass jemand für immer in die Hölle muss. Aber wenn der Mensch nicht umkehrt hat der Teufel Macht über sein Leben. Und ich glaube, das es Gerecht ist. Gott ist ein Gerechter Gott. Daran glaube ich.

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Gegenfrage: Warum sollte Gott Menschen zwingen, in den Himmel zu kommen, die ihn bewusst ablehnen und gar nichts mit ihm zu tun haben wollen?

Gott gibt uns die Freiheit der Entscheidung, die aber auch mit Konsequenzen verbunden ist...

Deine Frage kann ich schon gut verstehen. Vielleicht können wir diese Thematik auch gar nicht umfassend und vollständig begreifen. Wenn man aber davon ausgeht, dass Gott ein gerechter, heiliger und reiner Gott ist, kann man durchaus nur gerecht, heilig und rein zu ihm kommen. Da wir von uns aus und aus eigener Kraft niemals gerecht, heilig und rein sein können, brauchen wir das stellvertretende Opfer von Jesus am Kreuz zur Vergebung unserer Sünden. Gott vergibt gerne (1Joh 1,9) und freut sich über jeden, der zu ihm umkehrt. Er zwingt aber auch niemanden.

"Gott hat sich selbst nicht unbezeugt gelassen, hat viel Gutes getan und euch vom Himmel Regen und fruchtbare Zeiten gegeben, hat euch ernährt und eure Herzen mit Freude erfüllt." Apostelgeschichte 14,17

"Gott ist zwar unsichtbar, doch an seinen Werken, der Schöpfung, haben die Menschen seit jeher seine göttliche Macht und Größe sehen und erfahren können. Deshalb kann sich niemand damit entschuldigen, dass er von Gott nichts gewusst hat. Obwohl die Menschen Gott schon immer kannten, wollten sie ihn nicht anerkennen und ihm nicht danken. Statt dessen beschäftigten sie sich mit belanglosen Dingen und konnten schließlich in ihrer Unvernunft Gottes Willen nicht mehr erkennen." Römer 1,20.21

"Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan." Lukas 11,9

"Gott will, dass allen Menschen geholfen wird und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen." 1. Timotheus 2,4

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Herzenslogiker 25.01.2016, 20:01

Liebe(r) Chrisbyrd, danke für die Antwort. Die Frage war aber nicht nach Bibelstellen, sondern: Wie würdest Du Dich als Mensch verhalten? Hältst Du Dich für einigermaßen gerecht? Würdest Du auch mit einer Ewigkeit antworten? Wenn nein, warum sollte Gott das tun? Gibt es nicht auch andere Möglichkeiten außer einer ewigen Verdammnis?

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chrisbyrd 25.01.2016, 22:00
@Herzenslogiker

Ich denke nicht, dass irgendein Mensch gerecht sein ist, da wir alle in Worten, Taten und Gedanken ständig Fehler begehen.

Ob es noch andere Möglichkeiten außer einer ewigen Verdammnis gibt, ist aus menschlicher Sicht schwierig zu beantworten. In der Bibel kann ich keine andere Möglichkeit finden.

Aber warum sollte Gott Menschen in ein ewiges Leben mit ihm zwingen, die das gar nicht möchten und ihn im Leben abgelehnt haben?

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Herzenslogiker 27.01.2016, 10:24

Hallo chrisbyrd, schade, daß die Antwort leider nicht meine Frage trifft, denn ich wollte eigentlich nur wissen, ob Du/Ihr die Unverhältnismäßigkeit (1 Leben : 1 Ewigkeit) als gerecht empfindet? Würdest Du so von Deinem Vater behandeln werden, oder würdest Du so Dein Kind behandeln, und dies gleichzeitig auch noch als gerecht empfinden? Wenn ja: In Ordnung für Dich. Wenn nein: Wenn man aber selbst nicht so behandelt werden möchte oder so handeln würde: Warum traut man dann einem Gott, den man gleichzeitig auch noch die Liebe nennt, so etwas zu?
Ich für mich habe mir die Freiheit genommen und entschieden: Dann ist die kirchliche Lehre in diesem Punkt falsch.

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Die Strafe ist nicht a priori ewig, sondern durch die Schuld begrenzt. Das Problem ist aber, das man während der Strafe neue Schuld auf sich laden kann. Und es ist extrem schwer und hart das nicht zu tun.

Wenn es ein gütiger Gott ist verzeiht er.

Vergebung setzt voraus, das der den vergeben werden soll dies auch will und bereit ist auch selbst zu vergeben und die Gerechtigkeit in Gottes Hand zu legen.


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Herzenslogiker 27.01.2016, 10:21

Hallo ichweissnix, schade, daß die Antwort leider nicht meine Frage trifft, denn ich wollte eigentlich nur wissen, ob Du/Ihr die Unverhältnismäßigkeit (1 Leben : 1 Ewigkeit) als gerecht empfindet? Würdest Du so von Deinem Vater behandeln werden, oder würdest Du so Dein Kind behandeln, und dies gleichzeitig auch noch als gerecht empfinden? Wenn ja: In Ordnung für Dich. Wenn nein: Wenn man aber selbst nicht so behandelt werden möchte oder so handeln würde: Warum traut man dann einem Gott, den man gleichzeitig auch noch die Liebe nennt, so etwas zu?
Ich für mich habe mir die Freiheit genommen und entschieden: Dann ist die kirchliche Lehre in diesem Punkt falsch.

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Wenn es ein gütiger Gott ist verzeiht er. Wenn nicht will ich auch so nichts mit ihm zu schaffen haben

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Herzenslogiker 25.01.2016, 19:27

Liebe(r) FooBar1, danke für Deine Antwort. Aber ist es nun ein gütiger Gott? Oder nicht? Ich bin dafür, daß es ein gütiger ist, aber dann muß es doch auch irgendeinen Mechanismus geben, das möglicherweise angerichtete Unheil, das Böse usw. wiedergutzumachen, wenn die nötige Reue da ist. In einem neuen Leben? Ist das so unvorstellbar? Warum nur einmal inkarnieren, und nicht zweimal oder mehrmals?

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FooBar1 25.01.2016, 21:02

Wenn er ein gütiger Gott ist verzeiht er alles. Egal was du tust.

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Herzenslogiker 27.01.2016, 10:27
@FooBar1

Hallo FooBar1, schade, daß die Antwort leider nicht meine Frage trifft, denn ich wollte eigentlich nur wissen, ob Du/Ihr die Unverhältnismäßigkeit (1 Leben : 1 Ewigkeit) als gerecht empfindet? Würdest Du so von Deinem Vater behandeln werden, oder würdest Du so Dein Kind behandeln, und dies gleichzeitig auch noch als gerecht empfinden? Wenn ja: In Ordnung für Dich. Wenn nein: Wenn man aber selbst nicht so behandelt werden möchte oder so handeln würde: Warum traut man dann einem Gott, den man gleichzeitig auch noch die Liebe nennt, so etwas zu?
Ich für mich habe mir die Freiheit genommen und entschieden: Dann ist die kirchliche Lehre in diesem Punkt falsch.

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FooBar1 27.01.2016, 10:28

Die Frage trifft auf mich nicht zu, da ich nicht an ein Leben nach dem Tod glaube

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