Der Mensch besteht aus Zellen (Biologie) und aus Atomen (Chemie), woraus besteht eine einzelne Zelle, aus Atomen?

2 Antworten

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EIne einzelne Zelle besteht aus ganz verschiedenen Atomen. Vom Zellkern hast Du sicher schon mal gelesen/gehört, der zB besteht aus der DNA, und DIE wiederum aus Zuckern, Phosphorsäure und verschiedenen Basen .

Die Zell"hülle" besteht aus mehreren Schichten von Molekülen, die eine sogenannte "Membran" bilden, meistens ganz grob aus zwei Schichten "Fett" (chemisch gesehen, Lipide also)

Und die Organellen einer Zelle (die kleinen Teilchen darin) bestehen zum Teil aus Eiweißen (und die wieder aus Aminosäuren, und DIE wieder aus Kohlenstoff, Wasserstorff und Stickstoff).

Also praktisch gaaaaaaaanz von anfang geguckt:

Atome >> Moleküle >> Zell-Einzelteile >> (verschiedene) Zellen >> Lebewesen

super-danke... ich hab schon ne gute Allgemeinbildung, aber mich interessiert eben das Zusammenspiel von Chemie, Biologie, evtl Physik... und wie bestimmte Veränderungen z.B. in der Luft auf die Zellen des Menschen wirken könnten und so u.a. Krankheiten entstehen können. Hab ja leider nie studiert, aber ich find das Thema spannend. DH & dankeschön für die Antwort

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@HappySpider

Wenn Du es ganz genau betrachtest, kannst Du die ganze Biologie in Chemie zerlegen, und die ganze Chemie wieder in Physik. Und was DANN überbleibt, das macht das "Leben" aus, und keiner weiß, wie es geht ;-)

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@ pecudis Nachdem ich etwas gegoogelt habe und auf diesen Beitrag und deinen Kommentar-welche wohlgemerkt mittlerweile schon 3 Jahre alt ist, gestoßen bin, soll meine "Berichtigung" (eher Vervollständigung) keineswegs als Provokation verstanden werden. Ich möchte lediglich darauf hinweisen, dass Biologen mehrere Ebenen berücksichtigen (im Vergleich zur Chemie zum Beispiel -> Biologie komplexer), als hier genannt werden. Während Chemiker die Molekülebene betrachten- die Atomebene somit eingeschlossen; umfasst das biologische Spektrum folgende Komplexitätsebenen:

Atome --> Moleküle (DNA) --> Zellorganellen (Mitochondrien) --> Zelle (Drüsenzelle) --> Gewebe, Zusammenschluss mehrerer Zellen (ja, BLUT ist ein Gewebe (!) ) --> Organ --> Organsystem (Lungentrakt) --> Organismus.

Ich denke mal, dass dieser Beitrag zur Expansion deiner, "Happy Spider", Allgemeinbildung beiträgt :-)

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@Nogger94

Ja, schon ok, ich wollt's bloß nicht zu kompliziert machen. Die Chemiker haben aber auch "mehrere Ebenen" (Stoffklassen und Stoffgruppen zB, oder Naturstoffe vs Kunststoffe), und die Physiker ebenfalls (klassische Mechanik vs Quantenmechanik etc).

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Wenn Dich die Antwort wirklich auch tiefergehend interessiert,empfehle ich Dir ein Biologiebuch. etwa den Campbell: Biologie . Da das Buch knappe 100 Euro kostet solltest Du es Dir aus der Stadtbücherei ausleihen, oder Dir dort alternativen empfehlen lassen.

Zellen sind nichts anderes als Kompartimente, also abgeteilte "Räume" im Gewebe mit einer mehr oder weniger spezifischen Funktion. Die Abtrennung erfolgt durch eine Membran. Wenn Du Dir diese Membran, besser diese Lipiddoppelschicht genauer anschaust, verstehst Du sehr bald das Geheimnis, das dich interessiert: Diese Lipiddoppelschicht besteht nähmlich aus großen Molekülen und sind so aufgebaut, das sie einen Wasserliebenden und einen Fettliebenden Teil haben. Nimm dir ein paar Streichölzer und leg Sie so vor dich, daß sie eine Reihe bilden mit dem Kopf nach oben und unten dran, Kopf an Kopf legst Du eine Reihe die den Kopf nach unten hat. So sieht ungefähr die Zellmembran aus.

Die Streichholzenden sind das Wasserliebende Ende, die das innere und das äußere der Zelle bilden. Die Köpfe sind das fettliebende Teil, die die Grenzschicht zwischen innen und aussen, bzw zwischen zwei Zellen bilden.

Wenn Du dir nun das einzelne Molekül (Streicholz) anschaust, so besteht es aus zwei Atomketten aus Kohlenstoffatomen und einem Phosphatkopf.

Auf ähnliche Art und weise kannst Du dir alle Zellbestandteile anschauen und so verstehen was aus welchen Atomen besteht und wie die Eigenschaften der Atome sich auf das Organell, die Zelle, das Gewebe, den Organismus, seinen Lebensraum, seine Umwelt auswirken.

Biologie als Wissenschaft befasst sich heute vor allem damit, diese Ebenen zu verknüpfen.

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