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13 Antworten

Also grundsätzlich kannst du dir nach der Ausbildung den weiteren Arbeitsplatz aussuchen und bist nicht verpflichtet, in deinem Ausbildungsbetrieb zu bleiben, so lange nichts schriftliches vereinbart ist. Aber auch da kannst du dagegen angehen. Du kannst deinem Chef mündlich versprechen was du willst, einhalten musst du gar nichts. Ich würde ihn in dem Glauben lassen dass du bleibst sonst hast du die "Arschkarte" in den nächsten Jahren.

Dein Ausbildungsvertrag endet mit der bestandenen Prüfung. Wenn du keinen Arbeitsvertrag für die Zeit danach unterschreibst bist du zu nichts verpflichtet. Es reicht wenn du das dem Chef kurz vor der Prüfung sagst.

Du solltest Dich zunächst grundsätzlich freuen, daß Du bereits im 1. Ausbildungsjahr eine Festanstellung angeboten bekommst - das ist durchaus nicht üblich. Das zeigt, daß der Ausbildende mit Dir sehr zufrieden ist.

Eine mündliche Zusage zu einer Einstellung entspricht bereits einem mündlich vereinbarten Arbeitsvertrag, denn grundsätzlich bedürfen Arbeitsverträge nicht der Schriftform (Ausnahme befristete Arbeitsverträge).

Wenn die Zusage gegeben wird, muß man den Vertrag grundsätzlich auch einhalten (insbesondere wenn Zeugen zugegen waren kann der Arbeitgeber auf Vertragseinhaltung bestehen - wenn keine Zeugen vorhanden sind läßt sich die Zusage nicht nachweisen); man kann natürlich das aabgschlossene Arbeitsverhältnis auch kündigen (auch schon während der Ausbildung - das Ausbildungsverhältnis wäre davon aber dann nicht betroffen).

Also: Wenn man nicht sicher ist, daß man dort weiter tätig sein möchte, sollte man auch keine offensichtliche mündliche Zusage geben.

Ach woher, diese Zusage ist in keinster Weise verpflichtend.

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Muss ich dann mach der ausbildung kündigen?

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@chiquita97

Wenn kein mündlicher oder schriftlicher Arbeitsvertrag geschlossen wurde, brauchst Du nicht kündigen, da das Ausbildungsverhältnis mit dem Zeitpunkt der bestandenen Prüfung automatisch endet (also nicht erst mit dem Datum, das als Ende im Ausbildungsvertrag steht).

Solltest Du nach dem Tag der bestandenen Prüfung weiter beschäftigt werden, dann wäre automatisch ein unbefristetes Arbeitsverhältnis zustande gekommen.

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Ein mündlicher Vertrag ist ebenso bindend, egal was die Anderen behaupten.

Aber ehrlich währt am längsten, deshalb würde ich an deiner telle mit dem Chef darüber reden.

Erklär ihm ruhig, dass du vorschnell zugesagt hast, zum einen aus Un sicherheit- du bist doch noch ziemlich jung, oder?- und zum anderen auch, weil du dich doch ziemlich geschmeichelt gefühlt hast.

Allerdings kannst du auf Grund deiner Jungend noch garnicht sicher sein, was in 2 Jahren sein wird, und du jetzt langsam anfängst, dich unter inneren Druck zu setzen, eben wegen dieser leichtfertig geäußerten Zusage. Und jetzt befürchtest du, dass dir genau deswegen dein Beruf immer weniger Spaß machen könnte, weil du ständig nur noch über diese Sache nachgrübelst. Ob ohr dieses Gespräch nicht einfach als nicht geführt betrachten könntet und er dich, wenn er dann noch Interesse hat, kurz vor Abschluss deiner Gesellenprüfung noch mal fragen könnte.

Ich denke mal, dass er dafür Verständnis aufbringen wird, und ihr euer Arbeitsverhältnis unbeschwert weiterführen könnt.

Jetzt ist es doch noch viel zu früh um eine solche Frage zu stellen- vor allem um sie bindend zu beantworten-, und vielleicht stellst du ja während der Ausbildung doch noch fest, dass du dich weiterbilden, oder sogar noch ein Studium dranhängen willst.

Wenn Du nichts unterschrieben hast, musst Du auch nicht dort arbeiten. Du hast noch zwei Jahre bis zum Abschluß, da finde ich diese Frage des Chefs eh etwas verfrüht. Wenn Du nach der Ausbildung nicht bleiben möchtest, dann brauchst Du das auch nicht.

Falls Du nach der Ausbildung dennoch erst mal dort bleiben möchtest, gibt es ja immer noch die Möglichkeit der Kündigung.

Natürlich ist es besser, ihn erst mal in dem Glauben zu lassen - für das Arbeitsklima.

Dein Chef hat Dich zu nichts verpflichtet. Lass ihn in dem Glauben, dass Du nach der Ausbildung bei ihm bleibst. Moralisch stellt er das ja auch recht schlau an, Dir ein schlechtes Gewissen zu machen.

Für den Verlauf Deiner Ausbildung und für seine Unterstützung, rede ihm nach den Mund. Nach Deiner Ausbildung kannst Du Dich immernoch orientieren. Und wenn Du es bereits jetzut tun möchtest, lass es ihn nicht wissen.

Wahrscheinlich brauchst du da nach der Ausbildung nich weiter da zu arbeiten, da nichts schriftliches da ist und wahrscheinlich keine Zeugen da sind. Wie oft haben mir Chefs was mündliches versprochen, was sie nicht eingehalten haben. Dass du es nicht einhältst, wäre jetzt der umgekehrte Fall.

ABER: Wenn du aufgrund der Aussage schon was bekommen hast, wäre es deinem Chef gegenüber nur fair, das gegebene zurückzugeben.

nein muss man nicht,für den weiteren verlauf deiner ausbildung ist es aber sicher besser ihn in dem glauben zu lassen

Hallo chiquita97,

ich denke, dass Dein Chef evtl. nur sehen wollte, ob bei Dir Interesse vorliegt.

Du bist zu nichts verpflichtet. An Deiner Stelle würde ich mich aber freuen.

Liebe Grüsse Lea

Was meinst du denn mit: nebenbei ein Angebot macht damit diese Person bleibt, man sich das überlegen will ???

Ich meine damit dass der chef zb sagt dass man dann bei ihm nach der ausbildung mehr verdienen wird als normalerweise in diesem beruf :)

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@chiquita97

Das muss er nach Deiner Ausbildung mit einem konkreten Angebot ja erst mal beweisen...

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Solang du nicht unterschreibst musst du GAR NICHTS machen.

Nein musst du nicht. In 2 Jahren siehts vielleicht schon ganz anders aus.

Nein, das muss man nicht.

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