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2 Antworten

Es wäre schon gut, die entsprechende Stelle bei Freud zu zitieren, wenn man was will. Da heißt es:

"Er (der Mensch) hatte sich seit langen Zeiten eine Idealvorstellung von Allmacht und Allwissenheit gebildet, die er in seinen Göttern verkörperte. Ihnen schrieb er alles zu, was seinen Wünschen unerreichbar schien — oder ihm verboten war. Man darf also sagen, diese Götter waren Kulturideale. Nun hat er sich der Erreichung dieses Ideals sehr angenähert, ist beinahe selbst ein Gott geworden. Freilich nur so, wie man nach allgemein menschlichem Urteil Ideale zu erreichen pflegt. Nicht vollkommen, in einigen Stücken gar nicht, in anderen nur so halbwegs. Der Mensch ist sozusagen eine Art Prothesengott geworden, recht großartig, wenn er alle seine Hilfsorgane anlegt, aber sie sind nicht mit ihm verwachsen und machen ihm gelegentlich noch viel zu schaffen."

aus http://www.textlog.de/freud-psychoanalyse-wesen-kultur.html

Nun es gibt Visionen eines Prothesengott in Büchern, Filmen, die alle jedoch extrem negativ ausfallen. "Frankenstein" ist eine solche Kreatur. In MATRIX oder METHROPOLIS werden andere Varianten sichtbar. Wie darstellen? Ich könnte mir vorstellen, ein über die Welt mit Natursymbolen schreitender überdimensionaler Maschinenmensch, der alles in Schutt und Asche legt, statt zu befreien.

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