Bitte helft mir, bin verzweifelt und habe keine Ahnung ob ich im Recht bin?

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7 Antworten

Hallo Frankfurter,

ich bin etwas irritiert, gehört die Wohnung der Mutter Deiner Freundin oder hat die Mutter sie von einer anderen Person selbst gemietet und dann an Deine Freundin und Dich untervermietet?

Bist Du alleine aus dieser Wohnung wieder ausgezogen oder habt ihr Euch gemeinsam eine andere Wohnung gesucht, in der Ihr jetzt beide lebt? 

Scheinbar habt ihr beide noch wenig Erfahrung mit Verträgen. 

Einen Anspruch auf Rückzahlung des von Dir bezahlen Geldes hast Du nicht. Eine kostengünstige Möglichkeit, Dich beraten zu lassen, hat Du als Mitglied eines Mietervereins.

Wichtig ist in meinen Augen auch, daß Du und Deine Freundin klären, unter welchen Bedingungen ihr zusammen leben wollt, wenn ihr beide Euch einig seid, wird vieles leichter. 

Andernfalls macht es für mich Sinn, wenn jeder von Euch künftig noch in einer eigenen Wohnung lebt, bis ihr beide die nötige Reife für eine Beziehung habt. 

Solange Deine Freundin sich so von ihrer Mutter hineinreden läßt, obwohl Ihr beide nicht mal mit dieser Frau gemeinsam unter einem Dach gelebt habt, ist dies nicht der Fall. 

Und wenn Du nicht schon zum vertraglich vereinbarten Termin in die Wohnung eingezogen ist, sondern später, ist das grundsätzlich Dein Problem und nicht das des Vermieters, wenn Dir die Wohnung ab Vertragsbeginn zur Verfügung steht.

Ich wünsche Dir, daß Du gemeinsam mit Deiner Freundin eine gute Lösung findest.

Viel Erfolg,

Giwalato 

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Kommentar von Frankfurter1899
24.10.2016, 15:36

Die Wohnung wurde 20 Jahre von ihrer Mutter und meiner Freundin bewohnt.  Die Mutter zog zu ihrem Freund.  Ich zog bei meiner Freundin ein. 

Ihre Mutter mischte sich ab da ein  und verteufelte mich. Wenn meine Freundin und ich stritten nutzte ihre Mutter das um gegen mich zu wettern. Sie leidet darunter das sie nichts mehr bei ihrer Mutter erzählen kann.  Inzwischen läuft es super bei uns. Aber ihre Mutter nervt höllisch.  Ich wohne wieder Zuhause und sie allein in der Wohnung ist jedoch mehr bei mir. 

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Was Du in die Wohnung investiert hast, zählt nicht. Da wirst Du nichts dafür bekommen.

Das Untermietverhältnis ist wie ein ganz normaler Mietvertrag mit dreimonatiger Kündigungsfrist. Du musst jetzt noch den Mietvertrag kündigen und dann noch für November bis Januar Deine Miete bezahlen.

Ob die Mutter Deiner Freundin überhaupt untervermieten durfte, geht Dich allerdings nichts an.

Ist Deine Freundin noch Deine Freundin und soll sie das auf Dauer bleiben? Dann würde ich versuchen, eine gütliche Regelung zu finden.

jedes Mal sollte ich ihre Mutter fragen ob wir in unserer Wohnung feiern dürfen

Wenn in Wohnungen gefeiert wird, kann es immer zu Problemen mit Nachbarn kommen. Zum Feiern geht man deshalb besser in Kneipen oder andere Locations und stört nicht den Hausfrieden. Die Mutter Deiner Freundin wird wissen, warum sie so darauf achtet, dass da nicht jedes Wochenende die Post abgeht.

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Kommentar von Frankfurter1899
24.10.2016, 11:21

"Feiern" ich hatte 3 Freunde zu Besuch und wird haben abends uns auf dem Balkon unterhalten und ein bisschen was getrunken, sind um 22 Uhr ins Haus und waren auch dort leise!

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Der Vertrag stand ab dem 01.06.2016, eingezogen bin ich jedoch erst am 01.09.2016. Habe also auch erst ab dann Miete bezahlt.

 

Merkwürdige Argumentation. Die Miete ist mit Vertragsbeginn/Schlüsselübergabe fällig und nicht erst mit dem Einzug.

Kann ich dieses Geld zurückfordern oder habe ich Pech gehabt wegen diesem Untermietvertrag (Im Hauptmietvertrag wurde nie erwähnt das die Mieterin untervermieten darf)?

 

Nein, kannst Du nicht. Was im Hauptmietvertrag steht, ist unerheblich. Es geht nur darum, was in deinem Untermietvertrag steht.

Grundsätzlich könnte der Untervermieter sogar noch die Mieten für Juni bis August fordern.

Einfach ausziehen geht auch nicht. Der Vertrag muss gekündigt werden.

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Kommentar von PolluxHH
24.10.2016, 13:19

Nach Aussage des Fragenden besteht nur ein gemeinsamer Vertrag mit der Mutter (als Vermieterin), in dem seine Freundin und er stehen. Da die Mutter nicht in der Wohnung wohnt, es aber die "Wohnung der Freundin" sei, kann nicht die Mutter die Hauptmieterin sein. Damit bleibt nur, daß seine Freundin und er gleichberechtigte (Haupt)Mieter sind, entsprechend ist die ganze Angelegenheit wohl noch weit verzwickter, als wenn es ein echter Untermietvertrag wäre.

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Mit welcher Begründung möchtest Du die Miete zurück fordern?

Dass Du das Wohnzimmer neu gestrichen und die Toilette erneuert hast, hast Du auf eigenen Wunsch und aus freien Stücken gemacht. Dafür kannst Du kein Geld fordern.

Genau genommen müsstest Du sogar eine Kündigungsfrist einhalten und noch weiter bis zu deren Ablauf Miete zahlen. Es ist also schon nett wenn die Mutter Deiner Freundin als Vermieterin keine weiteren Forderungen an Dich stellt und Dich so ziehen lässt.

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Auch wenn es die Tochter deiner Vermieterin ist bei der du wohnst, hast du eine 3 monate Kündigungsfrist einzuhalten.

Du hättest auch lt. Vertrag schon ab 01.06. die Miete zahlen müssen und es geht aus deiner Frage ganz eindeutig hervor, du hast ab 01.09. erst Miete gezahlt!

Lt. meinem Verständnis müßtest du 6 x 200 € zahlen! Wiegt die Summe Anstrich des Wohnzimmers, Erneuerung der Toilette und Anfertigung der Schlüssel dem auf?

Wenn ich da etwas in die verkehrte Kehle bekommen habe, korrigiere mich bitte!


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Kommentar von Frankfurter1899
24.10.2016, 11:27

Wahrscheinlich stimmt das. :/ Die Frau macht mich krank! Gut dann seh ich zu das sie das fallen lässt und es gut ist.

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puh, das ist recht verzwickt. Also meine erste Frage die ich beim Lesen hatte war warum du es zurückforderst (ob es einen sachbezug dazu darstellt; also jetzt nicht warum du das möchtest..sondern ob es dazu einen Sachlichen Bezug auf die Situation gibt; wäre wichtig um die rechtliche Relevanz zu klären)

Denn grundsätzlich ist bezahlt ist bezahlt.

Was nun im Hauptvertrag konkret steht ist immer auch eine Form des Mietvertrages. Da gibt es ja die verschiedensten, und erlaubt ist es idr eine Wohnung unterzuvermieten, ob nun schriftlich oder anderweitig dem Vermieter mitgeteilt. Der Erlaubnis bedarf es dabei glaube ich nicht, es sollte lediglich mitgeteilt werden, ua auch wegen der Nebenkostenabrechnung.

Warum versuchst du es nicht auf freundliche Art wenn du es als nicht gerechtfertigt ansiehst? Gibt es denn Gründe die dich verärgern und damit zu tun haben?

Ich würde einen Besuch mit der Freundin und deren Mutter vereinbaren und das Gespräch ganz normal suchen.Das wäre mein Hauptsächlicher Rat


Viel Glück


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Kommentar von Frankfurter1899
24.10.2016, 11:23

Per Whatsapp hat sie mir geschrieben sie bezahlt mir Farbe, Toilette und Schlüssel.

Ihre Mutter hat ein tierisches Problem mit mir, da ihre Tochter nicht mehr mit ihr unter einem Dach wohnt, flippt sie komplett aus und erzählt Lügen ohne Ende über mich und nutzt die Nachbarn aus um rauszubekommen, wann wir uns streiten oder wie wir wann zuhause sind. Die Frau ist der Teufel! Ich bin einiges gewohnt jedoch ist das der Oberhammer!!!

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Kommentar von Katie27
24.10.2016, 11:24

ich muss nochmal ergänzen: oder meintest du dass du die volle Summe seither auch für Oktober gezahlt hast?

Dann hättest du im Prinzip das Recht es zurückzuverlangen, weil die Vorauszahlung auf eigenen Ermessen erfolgt ist, ABER auch hier musst du schauen ob ihr eine Kündigungsfrist vereinbart habt.

die ist ja als Sicherheit für beide Seiten gedacht und auf seiten des Vermieters eben zum Schutz vor ausfallenden Forderungen und die Zeit wo man sich um neue Mieter / Untermieter bemühen muss.

Also wenn ihr da eine Frist vereinbart habt, dann müsstest du unter Umständen glücklich sein dass sie nicht noch eine dritte Miete einfordern.

Ich glaube auch nicht dass es da Sonderregelungen gibt wenn es kurz nach dem Einzug wieder zum Auszug kommt; die Ausnahme wären denke ich nur unzumutbare Umstände und selbst die enden oft in einem Streitfall und letztlich vor Gericht. Da macht das ganze drumherum für diesen Fall natürlich keinen Sinn


Die nächste Frage wäre natürlich auch ob es das wert ist, da ihr ja trotzdem befreundet seid, unabhängig wie euer Zusammenleben verlief. Vielleicht suchst du einfach mal das Gespräch mit deiner Freundin

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Vertrag ab 01.06., eingezogen 01.09. auf Basis dieses Vertrages ... hier war man Dir gegenüber äußerst kulant, denn eigentlich schuldest Du 3 Monate "Unter"miete, denn egal ob Miete oder Untermiete: es zählt nicht der Tag des Einzugs, sondern der Tag, ab dem der Vertrag gilt. Dazu aber gleich mehr, denn gezahl wurde die Miete ja (oder eine niedrigere Zahlung akzeptiert), so daß es ein Anspruch deiner Freundin gegen Dich ist.

DU hattest einen UNTERmietvertrag mit der VERmieterin, nicht mit der Mieterin???? Kurios, denn einen Untermietvertrag könntest Du nur mit der Mieterin haben. Da aber deine Freundin und DU im Mietvertrag stehen gemäß deiner Aussagen, bist Du nicht Untermieter, sondern anteiliger Mieter. Nach BGH (BGH NJW 2005, 1715) kann dabei ein gemeinsamer Mietvertrag nicht einseitig gekündigt werden und da Ihr beide im Mietvertrag steht, kann jeder von euch gesamtschuldnerisch herangezogen werden. Hier hättest Du die Option auf Klage zur Zustimmung zur Kündigung, doch ich denke, daß eine interne Einigung der bessere Weg wäre.

Ich würde einmal sagen, daß Du hier deiner Freundin ziemlich übel mitgespielt haben dürftest, aber einen Anspruch auf Rückzahlung hast Du keinesfalls, weit eher könnte Deine Freundin einen Anspruch gegen Dich geltend machen.

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