Bitte helft mir :( Was ist los mit mir?

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4 Antworten

Wow, etwas viel auf einmal und nicht ganz so einfach zu verstehen. 

Du bist ein Angstpatient, oder? Ich lese sehr oft das Wort Angst in deinem Text.

Ich kenne das. Ich hatte und habe auch Angst. Früher war es schlimmer als heute.

Wie fit bist Du denn jetzt nach Deiner OP? Bist Du noch länger krank geschrieben oder ist ein Ende in Sicht?

Hattest Du diese Angstphasen vor der OP auch? Ich meine damit im normalen Alltag mit Beruf / Schule? 

Ich bin kein Arzt und erst recht kein Psychologe.

Mein Rat an Dich wäre, sprich darüber. Was sagt Deine Mutter und Deine Freundin denn zu Deinen Ängsten? Reden hilft immer.

Buddy771122 02.04.2017, 23:52

Danke für die Antwort 

Also ich verstehe das es schwer zu verstehen ist denn das ganze ist der komplex und ich wusste nicht wie ich es Möglichste kurz fassen sollte und schrieb so frei heraus

Also bewusst angstpatient warbich nicht ich war immerhin anfällig dafür aber es war mehr eine neben Erscheinung.

Erst die letzten Monate in denen ich zu Hause war fing es Ann mich "verrückt" zu machen vor allem wegen der Angst verrückt zu sein das ist ja das aktuellste Thema da sein in meinem Kopf herrscht

Momentan gehts mir köperlich gut unser ich war wieder mal Basketball spielen und mit Freunden draußen 

Allerdings danach wenn ich zur Ruhe komme alleine fange ich automatisch wieder an an alles mögliche zu denken 

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Kati111980 03.04.2017, 00:00
@Buddy771122

Das Grübeln hilft Dir aber nicht! Im Gegenteil. 

Versuche Dich abzulenken. Auch wenn Du alleine bist. Ich weiß das ist schwer.

Hör auf Dir über die Vergangenheit wie z.B. das Kiffen Gedanken zu machen. Du kannst es nicht rückgängig machen. 

Versuche im Hier und Jetzt zu leben.

Du kannst Dir ja mal einen Wochenplan machen solange Du noch krank geschrieben bist. Nimm Dir jeden Tag etwas anderes vor. Geh raus. Unter Leute. 

Und wenn Du doch mal daheim bleiben möchtest , dann such Dir ein Buch nach Deinem Geschmack und lies das.

Was Du auch machen kannst, schreib all Deine negativen Gedanken und Ängste auf. Schreib es Dir von der Seele und schließ mit der Vergangenheit ab.

Wenn nichts mehr hilft, wenn Du das Gefühl hast, es geht nicht mehr, dann wende Dich bitte an einen Arzt.

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Buddy771122 03.04.2017, 00:12
@Kati111980

Danke für die Tipps ich werde mich denen mal annehmen 

Es belastest mich am meisten momentan die Angst vor einer psychischen Krankheiten weil ich Mir zu Schizophrenie und anderen alles mögliche durchgelesen habe und alles was ich mache denke usw unter diesem Hintergrund hinterfrage 

Ich weiß das ihr keine Ärzte oder Therapeuten seit aber denkt ihr bzw du sofern ihr das beurteilen könnt das ich einfach nur zu viel denke und Angst habe und das das Problem ist ? 

Und nicht etwa das Problem eine der Krankheiten vor denen ich Angst habe ?

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Kati111980 03.04.2017, 00:16
@Buddy771122

Hör auf zu grübeln. Du liest darüber zuviel.

Du hast keine Krankheit und Du bist auch nicht schizophren. Soweit ich das beurteilen kann. 

Ich persönlich denke, Du hast momentan einfach zuviel Zeit 😉 

Hör auf, Dir über irgendwelche Krankheiten Gedanken zu machen. Das hilft Dir nicht, im Gegenteil. 

Hinterfrage auch nicht alles was Du machst. Lenke Dich ab und sprich darüber oder schreib es auf.


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Diese Gedanken hatte ich auch, aber als ich unter Leute gegangen bin und mich immer beschäftigt habe und somit keine Zeit habe mich zu "haten" für ehemalige schon vergangene Entscheidugung die nicht revidierbar sind, habe ich das Problem nicht mehr.

Falls du aber wirklich einen Nachteil spürst diese Gedanken zu haben, würde ich zum Psychologen hingehen. 

Buddy771122 02.04.2017, 23:43

Danke für die Antwort .

Also meinst das die Angst gerade aktuell vor psychischen Problemen nur eine Phase Ist und dann die nächste kommt ? 

Habe zB momentan auch das Gefühl von wortfindungsstörungen oder stottere aufeinander ab und zu und beziehe das dann wieder auf eine schizophren oder so das macht mir einfach angst

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kevin1981 02.04.2017, 23:48
@Buddy771122

Das kann ich nicht beurteilen. Kann aber sagen das ich manchmal rede und merke mitten im Satz Oh! der macht ja keinen Sinn ich kann ihn eventuell retten! und dann scheitere, und alles wiederholen muss. Ich denke mir dann einfach, dass ich es beim nächsten Mal es mir schon in Gedanken vorstrukturieren lasse und dann ich es wieder packe ohne Gedankenpause zu reden.

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Ich versteh nicht was das ganze mit Depression und vor allem mit PTBS zu tun haben soll.

Vielleicht hast Du eine "postoperative Depression"? Den Begriff gibt es in Deutschland so noch nicht, in Amerika aber wird dazu bereits geforscht --> https://www.dr-gumpert.de/html/postoperative_depression.html

Du solltest Deine Gefühle und Wahrnehmungen ernst nehmen und ihnen auf den Grund gehen! Auch in Deutschland gibt es Anlaufstellen, vielleicht fragst Du hier mal nach Hilfe?! -->

https://www.charite.de/service/pressemitteilung/artikel/detail/chronische_psychische_beschwerden_bei_operativen_patienten/

Gute Besserung!

Kati111980 03.04.2017, 00:07

Ich kenne das. Ich wurde schon sehr oft operiert und hatte nach jeder OP Probleme. Nicht nur körperliche sondern auch psychische. 

Dieser Zustand dauerte meist ein paar Wochen. 

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Beutelkind 03.04.2017, 00:08
@Kati111980

Und hast Du Hilfe erhalten, durch das Krankenhaus oder an einem anderen Ort?

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Kati111980 03.04.2017, 00:23
@Beutelkind

Ich hab immer mit meinem Hausarzt darüber gesprochen. Ich habe immer meine Ängste geschildert und fühlte mich danach etwas besser. Antidepressiva wollte ich keine nehmen. Diese depressiven Verstimmungen gingen meist nach ein paar Wochen vorbei. 

Mittlerweile hab Ich zwei Kinder. Die letzte OP ist zwei Jahre her. Da hatte ich lange nicht solche Schwierigkeiten nach der OP. Meine Kids hatten mir viel Kraft gegeben und mich abgelenkt. 

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