Bitcoins (gut/schlecht?)

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7 Antworten

Hey erstmal!

also, ich liste dir mal ein paar Pros und Kontras auf :)
Pro:

  • keine Bankgebühren, Kontogebühren etc.
  • du musst deine Bitcoins nicht versteuern, da das Konto vollkommen anonym ist
  • relativ inflationssicher, da es nur eine begrenzte Anzahl an Bitcoins gibt und der Wert deshalb nicht so schnell fallen kann
  • Internettransaktionen sind weltweit möglich und sehr einfach
  • das System an sich ist hacking geschützt

Kontra:

  • wenn keine Nachfrage besteht, haben Bitcoins so gut wie gar keinen Wert
  • nur wenige Geschäfte nehmen Bitcoins an (dafür sind sie im Internet umso gefragter)
  • wenn dein privater PC gehackt wird, kann über deine Bitcoins verfügt werden
  • wenn du dein Passwort zu deinem Bitcoin-Account vergisst, hast du keinen Zugriff mehr auf dein Konto
  • eine falsche Überweisung ist nicht rückbuchbar (es sei denn der Empfänger der Coins schickt sie von sich aus zurück)
  • du brauchst einen Leistungsstarken Rechner, damit dein PC überhaupt mit dem System klarkommt

Jetzt noch ein paar allgemeinere Fakten:

  • Bitcoins werden hauptsächlich bei Online-Transaktionen verwendet
  • Spenden werden leicht gemacht, d.h. auch ein paar cent sind überweisbar
  • Bitcoins können eine Geldanlage sein, jedoch ist sie nicht besonders ertragreich

Also ist es wohl jedermann selbst überlassen, ob er sich Bitcoins anlegt, oder nicht. Ich persönlich bin der Meinung, es ist etwas zu spät, sich jetzt noch ein Konto anzulegen, aber vielleicht habe ich ja unrecht. Ich denke das war's, falls du noch fragen hast meld dich einfach bei mir.

Liebe Grüße!

Vielen Dank für die ausfürliche Antwort. Ich denke ich werde mir ein Konto anlegen und einfach ein bisschen aus langeweile ein paar µBTC sammeln. ich meine ich kann eig. nichts verlieren dadurch, oder? höchstens Zeit und Rechenenergie meines PC's

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@Paul1407

Naja, so kann man es sehen, trotzdem kann es sein, dass der Kurs irgendwann sinkt. Oder du dein Bitcoins irgendwann nicht mehr los wirst. Aber solange du den Kurs im Auge behälst, ist alles gut :)

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Nur weil keine automatische Versteuerung stattfindet, heißt das noch lange nicht, dass es steuerfrei ist.

Es ist wohl so, dass Gewinne aus dem Bitcoinhandel genauso steuerplfichtig sind, wie das Zocken mit Aktien.

Wer nicht deklariert und erwischt wird, ist ein Straftäter - zurecht.

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@FrageSchlumpf

es ist ja auch irrelevant, ob etwas Steuerrelevantentes mit Hilfe von Bitcoins abgewickelt wird. Der steuerliche Sachverhalt dürfte  dadurch in den meisten Fällen nicht beeinträchtigt sein, wohlgemerkt in den meisten Fällen.

Allerdings sind Bitcoins vom Antwortgeber oben aus einer pessimistischen Sichtweise heraus betrachtet worden, ohne das Alleinstellungsmerkmal einer Cryptowährung zu betrachten. Hier gibt es mittlerweile sicherlich Konkurrenz, dennoch ist das Prinzip einer Cryptowährung entscheidend für den Erfolg. Das hat der Antwortgeber offenbar nicht begriffen und reitet daher abstrus auf einen "Wert" bzw. sinkenden Wert herum. Genau das zeigt auf, wie wenig der Begriff "Währung" an sich verstanden wurde. JEDE Währung hat im Vergleich zu einer anderen einen gewissen Kurs, der am Forex-Markt (Foreign-Exchange) gehandelt werden kann. Das sind dann immer Währungspaare, die man als Kurs verfolgen und handeln kann. Auch wenn Bitcoin keine Währung im herkömmlichen Sinn ist, gilt hier genau das gleiche. Und die Schwankungen sind analog zu anderen Währungspaaren auch beim Bitcoin - Dollar (als Beispiel) Paar vorhanden. Genau das muss man wissen, wenn man mit Währungen agiert und hier hat Bitcoin eben kein Alleinstellungsmerkmal. Daher ist es absolut unsinnig einen sinkenden Wert als negativen Punkt eines Währungspaares zu sehen, wo Bitcoin Teil dieses Paares ist.

Den wichtigsten Punkt und das wurde in obiger Antwort leider gar nicht angesprochen ist die fehlende Akzeptanz seiten Banken und Staat. Die Begründung liegt auf der Hand aber das würde hier zu weit führen. Jedenfalls kann diese fehlende Akzeptanz schnell dazu führen, dass es beim Handling mit Bitcoins rechtliche Probleme gibt. Der steuerliche Aspekt ist da nur eines von vielen potentiellen Problemen.

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Bitocin ist genau genommen keine Währung ( und wird es auch nie sein ).

Ein "Markenzeichen" von Währung ist für mich, dass sie irgendwo "gesetzliches Zahlungsmittel" ist. Das wird Bitcoin wohl nie werden.

Es gibt ja auch schon viele Nachfolgeprojekte, die

  1. viel leichter zu "minen" sind ( wobei minen nichts anderes ist, als Geld für nichts bzw. Geld für Rechnerleistung... , alleine schon das würde mir zu Denken geben )

  2. Und in ihrer Stückzahl nicht so limitiert sind wie Bitcoins ( aber selbst da ranken sich ja Gerüchte, dass das mit der Sicherheit - hauptsächlich vor "Raubkopien" zumindest anfangs nicht so war ).

Fazit : Es würde mich nicht überraschen, wenn die ganzen coin-Blasen irgendwann platzen und plötzlich rauskommt, dass sich eine verhältnismäßig kleine Gruppe damit überverhältnismäßig bereichert hat.

Bitcoins sind momentan noch eine höchst spekulative Währung. In der breiten Masse ist diese Währung noch nicht angekommen obwohl es die 'Währung schon einige Zeit gibt. Die Geschäfte und Shops, die diese Währung schon akzeptieren, sind doch recht überschaubar.

Richtig gelohnt hätte es sich vor 2-3 Jahren als der Wechselkurs noch im Keller war. Selbst letztes Jahr gab es gewaltige Kursschwankungen. So lag der Wechsel Kurs am Anfang des Jahres bei ~ 120 € und zum Herbst hin bei über 800 €. Mittlerweile ist er wieder extrem eingebrochen und liegt bei rund 350 €

oh, doch so teuer :O weißt du vlt. auch, ob man bitcoins irgendwo/irgendwie direkt in euro umtauschen kann? :S

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@Paul1407

Du kannst sie auch einfacher gegen Dollar umtauschen und den Dollar dann wieder in Euro. (musst dann allerdings Abschläge hinnehmen.)

Auf der folgenden Seite kannst du auch Personen in deiner Nähe finden, die dir Bitcoins verkaufen würden. Es ist auch nicht erforderlich ganze Bitcoins zu kaufen, Teile sind auch möglich.

https://localbitcoins.com/de/buy_bitcoins

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Noch eine gute kurzfristige Geldanlage für die welch sich diese Dinger leisten können.

Hast aber früh davon gehört... Mittlerweile steigt der Preis der Bitcoins ziemlich langsam, daher wäre es jetzt wohl nicht unbedingt noch erforderlich in diese zu investieren.

Ich persönlich nehme an, dass die Leute schnell merken werden, dass diese Währung eigentlich absolut gar nichts bringt und nur eine Trenderscheinung ist, daher auch der hohe Preis. Angebot und Nachfrage halt. Da es nicht unendlich Bitcoins gibt, aber viele Leute, die hoffen auf den Zug aufspringen zu können, um Geld zu "verdienen", steigt der Wert zur Zeit, sobald die Nachfrage allerdings sinkt war es das.

Mittlerweile steigt der Preis der Bitcoins ziemlich langsam

Das würde ich nicht sagen. Sicherlich steigt er nicht mehr so schnell, wie zu Beginn letzten Jahres, aber die Währung gewinnt zunehmend an Bedeutung, da die Währung immer öfter im Internet in großen internationalen Onlineshops zum Bezahlen akzeptiert wird. Zudem werden nun die ersten Bankautomaten für diese Währung in grrößeren Städten aufgestellt.

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Ist gestern bei RTL 2 gelaufen,habe ich auch gesehen;).Also man muss bedenken,dass die Währung noch fast nirgends akzeptiert wird.(außer in wenigen Shops in Großstädten) Als Geldanlage ist es sicher ganz gut.(glaube ich mal;) )

haha, ja genau, daher habe ich das auch ;)

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So jetzt gebe ich meinen Semf auch nochmal dazu! Ich trade mitlerweile schon länger und habe Live Konten bei verschiedenen Brokern (u. A. XM u. CMC). Eine Eigenschaft die hier nicht aufgezählt worden ist, ist die derzeit sehr hohe Volatilität! 

Ich habe noch nie eine Währung geshenen, die so schnell und brutal fällt und steigt. Wenn man Daytrading macht kann das durchaus von Vorteil sein und wäre damit als Pro Punkt aufzufassen. Was die Sicherheit als Zahlungsmittel angeht ist das jedoch ein eindeutiger Kontra Punkt. 

Wie wollt ihr einen Preis für euer Produkt oder euere Dienstleistung berechnen, wenn der Bitcoin Wert von Tag zu Tag um über 10% schwanken kann. Damit lassen sich keine vernünftigen Preise kalkulieren wodurch eine Bitcoin Zahlung eine reine Spekulationssache ist. 

Ob sich dieses Zahlungsmittel noch langfrisitig durchsetzen kann ist damit mehr als fragwürdig. 

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