Bisher habe ich jedem, der sich ein Veganer nennt, als negativ empfunden, da Doppelmoral + andere Dinge. Kommen euch Veganer auch als ziemliche Heuchler vor?

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24 Antworten

Stimme zu, weil...

Hi.

Den Vergleich zur Religion finde ich hervorragend. Es gab mal nen sehr guten Artikel im Spiegel, in dem die Autorin berichtete, wie ihr einmonatiges Experiment des veganen Lebens von Statten ging. Die Quintessenz ihres Artikels war, dass sie selber veganes Verhalten gezeigt hatte (Ignoranz, Missionierungsdrang, Absolutismus, Dominanz des Themas 'Veganismus', ...) obwohl sie ja nur "Probeveganerin" war und dieses Verhalten darauf zurückgeführt hat, dass sie anders die extremen Verzichte nicht hätte durchziehen können. Als unterbewusste Konditionierung für sich selbst. Klar, sie hat das für ihren Job gemacht, aber psychologisch gesehen müssen echte Veganer sehr viel investieren (Zeit, Mühe, Verzicht, Selbstüberzeugung) um das zu machen. Außerdem treten sie ggü Anderen so auf, als wäre das das Gelbe vom Ei und alles Andere falsch. Knüpfen ihre Identität daran. Und je mehr der Mensch investiert, umso wertvoller deucht ihm das dann und umso mehr kämpft er darum. Unterbewusst. Deswegen genießt dieser Attila, der die "Vegan for ..."-Bücher geschrieben hat meinen höchsten Respekt, dass er sich wieder zum Omnivoren geoutet hat. Ich denke das Gros der Veganercommunity sieht ihn als "vom wahren Glauben abgefallen", der "Luzifer der Gemüsefraktion"^^.

Wenn jetzt aber eine solche Person nach starkem Investment mit Fakten konfrontiert wird, dann muss ihr Unterbewusstsein sie erst mal von dem "Selbstbild- und Identitätserschütterer" ablenken. Ich denke deswegen das quasireligiöse "contra intellectum"-Verhalten. Hatte z.B. vor ner Weile ne lustige Diskussion mit ner Veganerin, warum Honig eben doch nicht vegan ist. Ihr Erstargument: "die Bienen machen doch gerne Honig und sie bekommen immerhin Zucker dafür". Ist ja auch was Anderes als bei Kühen, die geben nämlich nicht gerne Milch und bekommen dazu nur Heu (und Cellulose ist ja was völlig Anderes als Zucker, ist immerhin nicht süß^^) ;-).

Ich denke ein weiteres Problem ist, dass eigentlich fast niemand Ahnung von Ernährung und von Ernährungsphysiologie hat und man deswegen irgend was nachmacht, was jemand in nem Buch behauptet hat. Woher will man es auch (z.B. als junger Mensch auf Identitätsfindung) wissen, die Schule behandelt ja so was nicht.

JanfoxDE 02.08.2017, 11:59

Ich selber muss/te momentan in der Schule Kochen als Fach haben (obwohl ich es sehr hasse), da man dort eher ungesündere Sachen kocht und dann kommt die Veganer mit "Aber ich will Tofu dazu haben..." und wir müssen als Gruppe dann mehr bezahlen... 

Das einzige was da geschaut wird ist was drinne ist z.B. in einem Orangensaft, aber nicht wirklich zu was es führt oder so. Man teufelt nur "Zucker ist schlecht", etc. 

Und das ich am Religionsunterricht teilnehmen muss und es keine Alternativen gibt, lässt mich jeden Tag in der Schule jedes mal mir einen Fremdfacepalm geben, da dort einfach die schönsten Sachen besprochen werden, aber verschwiegen wird was schlechtes in der Bibel auch geschiehen ist, z.B. das im ersten Buch Inzucht betrieben wird und deshalb schon die weitere Geschichte beinahe unglaubbar ist, da eine 50% Wahrscheinlichkeit auf Komplikationen gibt, beim Gebären. 

Ich bin ja hier schon länger hier unterwegs auf Gutefrage.net. Selbst hier erkennt man Leute, die einfach nur Ignorant sind. Sie suchen sich die schönsten Stellen und nehmen sie gar aus dem Kontext heraus. Besonders kritisch wird es, wenn man dann noch missioniert oder Textstellen als "Rat" abgibt, wenn z.B. ein Jugendlicher Familienprobleme hat und nach Rat fragt.

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BaalAkharaz 02.08.2017, 12:13
@JanfoxDE

Hatte zwar selber kein Kochen in der Schule (ich musste Gorthe lesen, ist ja so viel sinnvoller^^), aber das mit der Extrawurst, für die die Allgemeinheit büßen muss kenne ich gut. Mit ner guten Gruppe passiert das aber nicht, weil die Einzelnen dann die Differenz ihrer Sonderwünsche selbst begleichen müssten statt die Kosten fair zu teilen. Das mit dem Orangensaft ist lustig, weil der süß ist, weil da Zucker drin ist. OK, Traubenzucker, aber Industriezucker sind auch nur zwei Traubenzucker aneinander, die im Magen sofort und ohne Energieaufwandt getrennt werden...

Mit Reli hatte ich Glück, da haben wir später größtenteils Ethik gemacht. Und das finde ich ganz nützlich. Außerdem ist es doch egal, ob mal Gedichte, indische Städte oder religiöse Feiertage auswendig lernen muss, und ums Auswendig-lernen geht es ja bei den "gesellschaftswissenschaftlichen Fächern" hauptsächlich.

Ja, die Ignoranten kenne ich. Es ist halt aber auch echt gemein, wenn das Hirn nur schwarz-weiß denken kann, und das in ner Gesellschaft, wo einen hauptsächlich Intelligenz weiter bringt. Hab aber manchmal auch das Gefühl, dass dieser absolute "so und nicht anders"-Anspruch n Merkmal für n gewisses (bildungsfernes) Milieu ist, dass die Leute also gar nix dafür können, sondern einfach nur ihre Vorbilder nachmachen.

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Betterhose 02.08.2017, 12:47
@BaalAkharaz

Manchmal zeigt sich aber auch ein Verhalten, bei dem der eigene Veganismus als vermeintliches Indiz der Intelligenz und des Wohlstands herhalten muss.

Dann heißt es, dass der Fleisch verzehrende Mitmensch zu ungebildet sei um die gesundheitlichen und ökologischen Konsequenzen seines Handelns zu begreifen. Und natürlich ist es auch kosten- und zeitaufwändiger sich vegan zu ernähren, weshalb es natürlich nicht jeder Durchschnittsbürger leisten könne.

Diesen Ernährungs-Elitarismus sieht man aber auch an der Grenze zwischen Bio und Konventionell. Am Eingang zum Dorf hat ein biologisch wirtschaftender Berufsgenosse die Zufahrt zu seinem Hofladen. Als ich vor Kurzem in dem Ort wollte ein ein elektrischer BMW i3 200m vor der Einfahrt den Blinker zum Hofladen gesetzt. Düsseldorfer Kennzeichen. Wir kennen uns also nicht und trotzdem meint er mir demonstrieren zu müssen, dass er Bio kauft.

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BaalAkharaz 02.08.2017, 13:20
@Betterhose

Ernährungs-Elitarismus ist n echt schönes Wort^^! Aber das stimmt total, was Du sagst. Und es kann sich ja auch nicht nur nicht jeder leisten, manche sind einfach schlicht zu dumm, die vielen Regeln zu befolgen :-D

Das mit Bio verstehe ich nicht. Wir haben uns im Studium im Fach Zertifizierung mal die Regularien von Bio & Co angeschaut. Und das Einzige, was meinem Verständnis von "Bio" noch halbwegs nahe kommt ist Demeter, Standartbiosiegel sicher nicht. Für mich ist Umweltversträglichkeit aus die Kombination aus Ökonomie (ich kann auch so bio produzieren, dass die Weltanbaufläche nicht mehr für die Weltbevölkerung reicht), Ökologie (ich mag z.B. kein DDT oder Genexperimente) und dem Sozialen (das also der dritte-Welt-Land-Gemüsebauer genug bekommt, um zu leben und nicht so wenig, dass mehr Leute sich Veganismus leisten können. Oder dass der Aldi/Lidl-Produzent nicht zuerst durch Investitionsdruck in Abhängigkeit gebracht wird und dann als Quasisklave schuften muss - aber der Tofu ist dann billig).

Allerdings soll das Biosiegel derzeit (oder zumindest vor n paar Jahren) für den Kleinbauern n ziemlicher Segen gewesen sein, wegen der besseren Absetzbarkeit (hat zumindest mein Onkel, Bauer, so empfunden).

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JanfoxDE 03.08.2017, 11:10

Hey,

Ich habe diesen Kommentar ein Stern gegeben weil er am längsten war und deshalb am meisten Aufwand brauchte.

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Ich kenne Veganer, die sind total normal, machen einfach ihren Kram und sind glücklich damit. Ich selber nehme darauf Rücksicht, koche eben einfach was veganes wenn sie da sind, aber das erwarten sie auch nicht. Zur Not bringen sie was mit oder essen einfach nichts.

Ich kenne aber auch eine andere. Sie will nichts tierisches essen um die Umwelt und Tiere zu schützen, ist aber totaler wegwerf Mensch, raucht usw. Wenn irgendwas nur einen kleinen Kratzer hat, kommt es weg und wird neu gekauft. Dass das aber auch die Umwelt belastet interessiert sie nicht. Aber wehe man isst etwas nicht veganes neben ihr, dass reißt sie einem aus der Hand und wirft es weg! Das hilft den Viehchern noch weniger, wenn ich es mir dann neu kaufe... Sie war lange meine Freundin, jetzt nicht mehr...

Mich nerven einfach Veganer, die meinen einen immer bekehren zu müssen. Offen darüber reden, auch mal über gute Rezepte mache ich ja, da bin ich total offen. Zudem nehme ich auch Rücksicht und esse in der Nähe der einen Bekannten kein Fleisch (Milch, Honig usw. ist ok, sie sieht nur nicht so gerne tote Tiere). Aber wenn die versuchen mich exzessiv zu bekehren oder mir mein Essen klauen und wegwerfen, dann ist der Spaß vorbei...

JanfoxDE 02.08.2017, 10:42

Ja, genau diese habe ich gemeint die du negativ angesprochen hast. Ich habe leider bisher nicht die andere hälfte antreffen können.

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BaalAkharaz 02.08.2017, 11:47

Schade, dass ich erstere Veganer selber noch nicht kennen lernen durfte, kenne nur die Zweiteren...

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testwiegehtdas 02.08.2017, 11:50
@BaalAkharaz

bei denen merkt man es einfach nicht so schnell, wenn man sie nicht näher kennt. Die essen nämlich einfach nichts und kommentieren das nicht groß...

Bzw. wir gehen mit denen auch meist einfach nicht unterwegs was essen.

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Sonstiges

Wenn sich jemand Veganer nennt, aber Tierisches isst, Klamotten aus tierischen Materialien - beispielsweise Lederschuhe - trägt, auf einem Sofa sitzt, welches mit Wollstoff bezogen ist und das Laptop in einer gefilzten Tasche aufbewahrt, hast Du allen Grund, dies negativ zu sehen. Es wäre einfach inkonsequent.

Gruß Matti

Stimme nicht zu, weil...

..., weil sie in der Regel nicht heimlich Bratwürste essen. Sie haben eine Überzeugung und leben danach.Wenn ich ihre Überzeugung hinterfragen und mit ihnen diskutieren wollte, könnte ich ihnen vielleicht eine gewisse Bigotterie nachweisen. Will ich aber nicht.

Eine vegane Lebensweise ist allerdings ein Ausschlusskriterium für meine WG. Geht nicht. Die beanspruchen zu viel Platz und Zeit in unserer Küche. Schon Vegetarier machen im direkten Zusammenleben Probleme. Man kann sie eben nicht einfach mal zum Essen einladen. Sie brauchen immer eine Extrawurst. Sollen sie unter sich bleiben. Da fühlen sie sich auch am wohlsten.

BaalAkharaz 02.08.2017, 11:48

Eine vegane Lebensweise ist allerdings ein Ausschlusskriterium für meine WG. Geht nicht.

...made my day ;-)

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JanfoxDE 02.08.2017, 12:01

Das Problem mit der Küche habe ich in der Schule - und da kann man die Leute nicht vermeiden. Wenn man pech hat, muss man mehr bezahlen... Diese negative Erfahrungen hat mich mehr mitgenommen als 4x negative Erfahrungen mit Leute mit Migrationshintergrund.

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Das sollte man nicht so verallgemeinern. Im Grunde ist es ja durchaus sinnvoll und gut für die Umwelt, vegan zu leben. Es gibt sicher auch Veganer, gerade jüngere Menschen oder welche, die neu angefangen haben, die es dann allen unter die Nase reiben und alle verteufeln, die keine Veganer sind, aber solche Leute findet man überall, nicht nur unter Veganern. Desshalb würde ich da nicht zustimmen.

Stimme teilweise zu, weil ...

ich schon Veganer kennengelernt habe, die total drauf aus wären mich auch zur veganen Ernährung zu bekehren. Aber eben auch solche, die sich vegan ernährt haben, wir über Vor- und Nachteile etwaiger Ernährungsstile sachlich diskutiert haben und sie auch akzeptiert haben, dass ich halt nicht ohne Fleisch in meiner Ernährung leben kann. 

FranziiCookiie 03.08.2017, 16:54

dass ich halt nicht ohne Fleisch in meiner Ernährung leben kann. 

Die meisten können, du willst wahrscheinlich nur nicht.

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sango2000 03.08.2017, 18:52
@FranziiCookiie

Können auch. Ich muss krankheitsbedingt auf Gluten verzichten und damit ich nicht in etwaige Nährstoffmängel komme, ist mir nahegelegt worden weiter Fleisch in Maßen zu essen. Da ich Agrarwissenschaften studiere, weiß ich natürlich auch wie Tierhaltung funktioniert und kann es nicht gutheißen. Meine Lösung ist Fleisch aus Bio- und Ökobetrieben zu kaufen.

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Ich finde es schade das Veganer so einen Ruf haben :( aber ich muss euch zu stimmen, viele verhalten sich so und das ist nervig. Ich bin auch veganerin aber Leute die mich neu kennenlernen erfahren das meistens erst Monate später und sagen dann erstaunt: warum wusste ich das nicht?? Naja weil es eigentlich nichts ist was man sofort rum erzählen muss :D Und mein Freund mit dem ich schon lange zusammen bin kommt aus einer jägersfamilie d.h. es gibt immer viel Fleisch bei ihm zuhause. Ich koche/brate auch gerne Fleisch für ihn usw und akzeptiere das. Doch ich finde es auch schön wenn er mal meinen Veganen Käse Toast klaut 😁 man sollte immer locker bleiben

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Viele sind so wie beschrieben. Ich kenn aber auch welche, die sind ganz normal und auch nicht so sektenmäßig unterwegs. Ich ess Fleisch, er nicht, kein Drama.

Stimme zu, weil...

Den Eindruck habe ich auch. Die Mehrzahl der Veganer/Vegetarier geht nur bedingt auf meine Argumentation ein, sondern begründet ihre Essgewohnheiten ideologisch.

Und egal wo man sie trifft (zumindest online) tun sie sich zusammen und bestärken sich gegenseitig in ihrem Glauben. Das ist dann auch so eine Art "Filterbubbel" in der einen nur die Informationen erreichen die man hören möchte weil man sich nur mit gleichgesinnten abgibt und andere Informationen aus der Filterblase ausgeschlossen werden. https://de.wikipedia.org/wiki/Filterblase

Und wenn es dann rein ideologische Vegetarier sind, die kein Fleisch essen weil sie keine "Tiere töten" wollen, dann wird es richtig haarig. Ohne Argumente die man durch rationelle Gegenargumente widerlegen (Umwelt, Gesundheit ) kann ist die vegane Esskultur mit einer Religion gleichbedeutend. Denn es kann einem nun mal keiner einen anderen Glauben aufzwingen.

Stimme nicht zu, weil...

...weil es wie bei allen Gruppierungen ist: einige wenige militante und nervige versauen das Image von allen! Egal ob es jetzt um Religion, Politik oder eine Ernährungsform geht.

Stimme nicht zu, weil...

Seeehr verallgemeinert. Ich kenne Veganer die total nett und mega freundlich sind und halt einfach ihr Ding durchziehen ohne jeden Nicht-Veganer zu verfluchen und bekehren zu wollen.

Außerdem kann man mit manchen dieser Leute super über solche Themen reden und philosophieren. Sie sind auch nur Menschen und sollten nicht in eine Gruppe gesteckt werden so wie es bei keinem getan werden sollte.

JanfoxDE 02.08.2017, 12:58

Seeehr verallgemeinert.


Ich habe dies selbst als Kenntnis genommen, weshalb ich "teilweise nein/ja" und "Sonstiges" als Feld dazu genommen habe. Ich selber wählte "teilweise ja".

In jeder Gruppierung gibt es Ausnahmen, wie du erzählst. So ist nicht jeder Pervers der Anime anschaut, es gibt auch Leute die erzählen nicht das sie Anime schauen und sie sehen und handeln wie jeder anderer Mensch.


Außerdem kann man mit manchen dieser Leute super über solche Themen reden und philosophieren. 

Ja, aber das sind größtenteils die Leute die vor dem Hype Veganer geworden sind. Sie haben selber nachgedacht und dann muss es schon einen großen Grund haben, weshalb. Aber manche springen einfach nur drauf, machen dann aber woanders Verschwendung und sind somit Heuchlerisch. Z.B. jedes Jahr das neuste Handy haben. Ich besitze z.B. kein Handy und habe momentan ein Gamer-Pc der von einer Generation weiter gegeben wurde. Er funktioniert noch super für die Spiele die ich spielen möchte.

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Da auch ich eine Meinung hab; 

Ich finde, dass die Menschen, die aus eigenen Wille Veganer geworden sind ganz korrekte Eigenschaften haben, dann gibt es aber tausende Nachahmer nach dem Veganer-Hype, die oft dann eine gemeinsame Eigenschaft besitzen, da sie davor ja gar nicht drauf gekommen sind so zu leben wie sie ja wollten. 

Die nennen sich dann Veganer, machen aber woanders verschwenden, sei es z.B. nur jedes Jahr ein neues Handy.

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...du das sehr verallgemeinerst. Das kommt ganz auf die Person darauf an. Das ist traurig das du nur schlechte Erfahrungen und in deinem Fall besonders in derr Schule gemacht hast. 

Kommen euch Veganer auch als ziemliche Heuchler vor ?

Nein.

Stimme zu, weil...

Ich habe die Erfahrung gemacht das viele Gespräche mit Veganern tatsächlich in einer art Missionierungsversuch münden. Oft werden Argumente sogar mit Beleidigungen gegen Fleischkonsumenten untermauert wenn alles andere keine Wirkung zeigt.

Sicher, man sollte das Leben als solches schützen aber genau da fängt auch die Doppelmoral und Heuchelei an.

Im Prinzip könnte man sagen das Veganer das tierische dem menschlichen Leben vorziehen.

Keiner will hören das für seine Jeans Menschen an Lungenversagen sterben, das für das neueste Gerät Rohstoffe aus einem Bergwerk von Kindern geholt werden und durchaus bei dieser gefährlichen Arbeit sterben. Ich könnte die Liste noch um Sklaverei, verhungernde Menschen und noch vieles anderes erweitern.......

Erzählt mir jetzt nicht das man diese Dinge nicht miteinander vergleichen kann, immerhin geht es um das Leben!

Greenlander 02.08.2017, 21:49

Deine Beobachtung ist richtig. Veganer sehen ein Kalb wertvoller an als ein kleines Kind. Es ist unglaublich aber das ist so.

Sie tut alles, damit das Kalb genug Kuhmilch kriegt. Aber wenn ein Kleinkind mangels Milch völlig unterentwickelt ist, dann ist das ok.

Die veganische Speerspitze (animal liberation front) mordet sogar für vegane Ziele.

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FranziiCookiie 03.08.2017, 17:06

Aber was hat das mit veganer Lebensweise zutun, dass für ihre Klamotten evtl. Menschen geschadet wurde? Warum gibt es bei vielen Omnivoren nur ganz oder gar nicht? Wenn man sich vegan ernährt, muss man dann in allen anderen Bereichen gleich viel Nächstenliebe, Rücksicht, soziales Engagement und Empathie zeigen, aber von Fleischessern wird das nicht erwartet. Was soll das?

Angenommen Person A ist Veganer und kauft aber Kleidung von Primark, wofür in asiatischen Ländern auch Menschen leiden mussten.
Selbst wenn Person A kein Veganer wäre, würde er dort einkaufen und schlechte Arbeitsbedingungen unterstützen und sobald er Veganer ist untersützt er wenigstens eine Art der Ausbeutung nicht mehr. Bei einer omnivoren Ernährung würde er schließlich beides unterstützen. Warum wird aber jetzt auf Person A rumgehackt, dass er Menschenausbeutung untersützt, nur weil er Veganer ist, während es bei einer omnivoren Ernährung völlig in Ordnung zu sein scheint, bei solchen Läden einzukaufen? Weil sie beide Arten des Lebens (Tier und Mensch) auf die selbe Stufe stellen und gleich ausbeuten? Weil sie beides gleich schlecht behandeln ist es besser? Wow.

Greenlander Es ist ja schon, dass du verallgemeinern kannst und das dann noch alles als Fakten darstellst, nur trifft das, was du schreibst, garantiert nicht auf alle Veganer zu, aber es trifft sogar auf manche Fleischesser zu. Unglaublich oder?

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iqtechno 04.08.2017, 10:57
@FranziiCookiie

Ich sehe, du verstehst die art der Argumentation nicht.

Ich prangere die vegane Lebensweise an sich nicht an. Jeder nach seinem Gutdünken.

Ich nenne die vegane Lebensweise aus gründen wie "rettet die Tiere" heuchelei denn genau diese Veganer haben kein Problem damit den Verlust von Menschenleben in kauf zu nehmen aber Tiere, die muss man retten.

Es sind auch genau diese Veganer die sich wenig dafür interessieren das der Lebensraum eines Tieres zerstört wird, nur um Strom zu produzieren. Hauptsache ist ja die Bude ist abends Hell und das Handy ist geladen.

Mit dieser Einstellung gibt es kein Halbherzig. Oder sind das alles nur Kollateralschäden?

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FranziiCookiie 04.08.2017, 23:14
@iqtechno

Ich habe nie behauptet, dass du vegan an sich anprangerst. Ich glaube du verstehst meine Argumentation nicht. (kann auch sein, dass ich mich undeutlich ausdrücke, aber naja.) Deswegen noch mal:

Eine vegane Person, die aber Strm benutzt, würde auch Strom benutzen, wenn sie nicht vegan wäre. Dadurch, dass sie vegan ist, schützt sie Tiere zumindest in diesem Aspekt.
Omnivor + Strom = 2x schlecht
Vegan + Strom = 1x schlecht

Trotzdem wird hier das Verhalten als Omnivorer positiver gedeutet, weil er ja generell nichts auf Tiere gibt.

Das Ding mit dieser Heuchelei ist einfach, dass es unmöglich ist, zu 100% umweltfreundlich zu leben. Bedeutet, sobald man eine Sache an sich gegenüber der Umwelt verbessert, heißt es: Ja, aber du machst ja das noch und das ist schlecht und bevor du das nicht machst, bist du ein Heuchler.

Beispiel: Person A entscheidet sich, nicht mehr so verschwenderisch zu sein, was Lebensmittel angeht und weniger zu kaufen um weniger wegschmeißen zu müssen. Sofort kämen irgendwelche Leute, die sagen: "Trotzdem kaufst du bei H&M ein und unterstützt schlechte Arbeitsbedingungen", "Du hast 10 Hosen, das sind viel zu viele, das ist alles verschwenderisch, du Heuchler", "Bei Rewe einzukaufen ist sowieso unmoralisch, geh lieber in den Biomarkt", "Du musst den Müll trennen" und das steigert sich dann bis "Um nicht mehr verschwenderisch zu sein, musst du im Wald leben außerhalb dieser Gesellschaft" (übertrieben dargestellt).

Was ich sagen will ist also: Es gibt kein Ende. Wenn man deine Argumentation nimmt, dann ist man sowieso IMMER ein Heuchler, sobald man versucht, eine Sache zum Guten zu verändern, weil eine andere Sache gleich bleibt.

Ich nenne die vegane Lebensweise aus gründen wie "rettet die Tiere" heuchelei denn genau diese Veganer haben kein Problem damit den Verlust von Menschenleben in kauf zu nehmen aber Tiere, die muss man retten.

Das würde ich auch nicht Heuchelei nennen, vor allem keine, die den Veganern vorbehalten ist. Es gibt schließlich genug omnivore Menschen, die Tiere aus irgendeinem Grund höher sehen als den Menschen und kein Problem damit haben, Kinderarbeit zu unterstützen. Nur unterstützen die ebenfalls die Massentierhaltung (nicht alle), was damit eigentlich 2x schlecht ist.

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Ich kann das nicht begründen. Ich habe einfach nicht die Erfahrung gemacht.

Schon mal darüber nachgedacht (ich bin kein Veganer), dass nicht alle gleich sind und dass es schon Veganer gab, bevor es den Hype gab? ;-)

JanfoxDE 02.08.2017, 10:44

Ja, die spreche ich auch nicht an - diese haben aus eigener Logik gehandelt - aber dann gibt es die tausende Trettbrittfahrer die plötzlich (((Veganer))) geworden sind die dann z.B. woanders etwas verschwenden.

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Stimme zu, weil...

Bisher habe ich jedem, der sich ein Veganer nennt, als negativ empfunden, da Doppelmoral

Richtig. Angeblich wollen sie sich für Tiere einsetzen, tun aber aktiv NICHTS dafür. Im Gegenteil: Sie unterstützen durch den höheren Konsum von Obst und Gemüse den Tod von viel mehr Tieren (Feldbewohner, Wild, Schädlinge)

Kommen euch Veganer auch als ziemliche Heuchler vor?

Auf jeden Fall. Den grund darf ich aber leider nicht schreiben, da man hier nicht seine freie Meinung als Fleischesser äußern darf.

Was habt ihr für Erfahrungen gehabt? 

Ach noch viel mehr:

Viele tun so, als wären sie die Mega-Experten in Sachen Medizin, Biologie, Landwirtschaft/Viehzucht, usw. Wenn man ihnen aber zuhört, dann erfährt man eher wie ungebildet sie sind. Zu 99% kommt nur 1:1 abgeschriebener Quark, den sich die Veganerlobby ausgedacht hat.

Weiterhin haben sie von Landwirtschaft und Viehzucht nicht den geringsten Schimmer. Viel schlimmer: Sie verleumden noch pauschal (fast) alle Viehzüchter als Tierquäler, Medikamentenmissbraucher und reinen Geldscheffler.

Mit Veganern macht man - nach meiner Erfahrung - keine guten Erfahrungen.

Gruß
Omni

(BG)

FranziiCookiie 04.08.2017, 23:16

Du bist ja so, wie die Rechten "Das darf man ja gar nicht mehr sagen!!!!!"

Oh man

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Omnivore14 05.08.2017, 18:59
@FranziiCookiie

Lustig. Denn Menschenhass, Rassismus und "ich bin besser als du, weil vegan..." ist wohl eher in dieser ethisch abzulehnenden Ideologie des Veganismus immer häufiger zu finden.

So viel zum Thema "oh man"

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FranziiCookiie 06.08.2017, 23:35
@Omnivore14

Und woher hast du das? Erfahrungen? Oh komm, bitte.
"ich bin besser als du, weil vegan..." -> Ich würde als Nichtveganer jedem Veganer zustimmen. Sie sind besser im Bereich Tierwohl.

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Omnivore14 06.08.2017, 23:46
@FranziiCookiie

Und woher hast du das? Erfahrungen? 

Ja!

Ich würde als Nichtveganer jedem Veganer zustimmen. Sie sind besser im Bereich Tierwohl.

Ganz sicher nicht! Veganer tun NICHTS für Tierwohl, sondern u.a. die die sich täglich um das Tierwohl kümmern: Landwirte!

Und die werden ja von Veganern immer wieder verleumdet.

Daher sind Veganer alles andere als besser!

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FranziiCookiie 08.08.2017, 00:44
@Omnivore14

Deine Erfahrungen scheinen sehr zu hinken...

Oh die armen, armen Landwirte. Bist du etwa selbst einer, der sich schlecht behandelt fühlt von den Veganern, die dir rein gar nichts tun?

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Omnivore14 08.08.2017, 03:45
@FranziiCookiie

Bist du etwa selbst einer, der sich schlecht behandelt fühlt von den Veganern, die dir rein gar nichts tun?

Nein. Aber ich HASSE es wenn meine Fleischerzeuger als Tierquäler dargestellt werden! Stell dir vor ich würde das mit deinen Freunden und Verwandten machen!

Alles klar?

Oder bist du etwa dafür, dass man pauschal alle Landwirte als Tierquäler honstellen darf?

Meine Meinung ist, dass all diese Verleumder vor Gericht gehören!!! (Auch auf der Hinsicht hin, dass ich für meine MEINUNGEN schon karten kassiert habe). Aber ich lasse es mir nicht nehmen meine Meinung zu äußern!

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FranziiCookiie 08.08.2017, 18:01
@Omnivore14

Du pauschalisierst die Veganer doch ständig, ununterbrochen, aber merkst es anscheinend gar nicht mehr.

Landwirte streicheln ihre Tiere auch nicht in den Tod, die kommen auch oft einfach zum Schlachter und müssen am CO2 ersticken. Alleine das ist schon Quälerei. 

Ich habe keine Ahnung, wie du so stur da drauf blicken kannst.

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Omnivore14 08.08.2017, 20:54
@FranziiCookiie

Alleine das ist schon Quälerei. 

Alleine DU hast keine Ahnung!

Und du machst genau das, was DU mir vorwirfst: Du pauschalisierst!

Merkst du anscheinend selber nicht einmal!

Ich habe keine Ahnung

Da stimme ich dir zu!

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Omnivore14 10.08.2017, 12:37
@FranziiCookiie

Und was ist es dann?

Dämliche Verleumdungen von fachfremden Laien, wie z.B. Veganern, welche noch NIE in ihrem Leben ein Nutztier gesehen haben (ausser in ihren PeTA-Bambifilmen)

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FranziiCookiie 11.08.2017, 03:09
@Omnivore14

Was ist an CO2 Betäubungen von Schweinen, wo sie noch paar Sekunden Erstickungsangst haben, Verleumdung? Sag mir was? Du solltest vielleicht mal drüber nachdenken, ob nicht die Veganer alles viel schlimmer darstellen (sicher tun das einige), sondern du einfach alles komplett beschönigst und idealisierst.

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Heuchelei würde ich das nicht nennen.
Wenn jemand aus ethischen Gründen nichts vom Tier essen möchte, muss man das tolerieren. Allerdings glaube ich, dass nur für eine Minderheit unter den Veganern. Die meisten folgen einem Trend.
Da wird Ernährung zur Religion erklärt.
Fakt ist, dass vegane Ernährung eine Mangelernährung ist.
Dass die Industrie sich damit eine goldene Nase verdient.
Das bisher kein Tier weniger geschlachtet wurde.

FranziiCookiie 03.08.2017, 17:08

Ich hätte gerne Belege für deine Behauptungen.

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plohmann 04.08.2017, 13:54
@FranziiCookiie

Zu Mangelernährung: Berichte von seriösen Ernährungswissenschaftlern und nicht von Pseudobuchschreibern.

Die Schlachtzahlen in D sind leicht erhöht.Exporte nicht berücksichtigt.

Industrie hat von Lightprodukten auf Bio und Vegan umgestellt und Ihre Erträge verbessert.

Grunsätzlich vermisse ich bei den meisten Beiträge ein kritische Distanz und damit einhergehend eine Anfälligkeit für Pseudobehauptungen. Es gibt PETA-Studien in welchen keine Kontrollgruppen untersucht wurden: Das ist unwissenschaftlich!
Und das sehe ich so, obwohl ich Tiefreund bin und gegen Massentierhaltung bin. Es ist schade, dass solche Organisationen zu gewaltmässigen Aktionen und unwissenschaftlichen Methoden greifen.

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FranziiCookiie 04.08.2017, 22:58
@plohmann

Solange man weiß, was man wie supplementieren muss und wie man an seine Nährstoffe kommt, ist es keine Mangelernährung. Denn Mangelernährung ist nur so lange eine Mangelernährung, bis man alle Vitamine usw. zu sich nimmt.

Das ist kein Argument. Das ist schließlich keine Kausalität, die du hier anbringst, sonst würde das ja bedeuten: Je mehr Veganer es gibt, desto mehr Fleisch wird gekauft. Du kannst schließlich nicht sagen, woran diese erhöhten Schlachtzahlen liegen und ob sie nicht ohne Veganer noch höher wären. (Das würde nämlich bedeuten, dass weniger Tiere geschlachtet werden.)

Also ich sehe immer noch alles: Bio, Vegan und Light. Das schließt sich doch nicht aus, das Sortiment wurde nur erweitert und daran sehe ich jetzt nicht schlechtes.

Ich weiß nichts von PETA Studien, damit beschäftige ich mich nicht. Was du behauptest, kann sicher so sein. Es ist aber sehr wahrscheinlich nicht nur in dem Bereich, sondern überall so, dass es irgendeine Organisation gibt, die nach ihrem Belieben nicht neutrale Studien verbreitet.

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Omnivore14 05.08.2017, 19:01
@FranziiCookiie

Ich hätte gerne Belege für deine Behauptungen.

Kann vegan B12 in ausreichender Menge liefern? Nein!

Kann vegan D in ausreichender Menge liefern? Nein!

Wieviel Prozent hatten bei der deutschen Vegan Studie (DVS) einen B12 Mangel? 95%! Wie hoch war der Median? 0,00µg

Wieviel hatten b ei der DVS einen D Mangel? 100%! Median? 0,01µg

Wieviele hatten einen Kalziummangel? 76% Median? 455mg!

Wieviele hatten einen Jodmangel? 98%! Median? 78mg!

Die D-A-CH-Referenzwerte sind übrigends:

  • Vitamin B12: 3,00µg
  • Vitamin D: 5,00µg
  • Kalzium: 1000mg
  • Jod: 200mg

Das zeigt deutlich, dass die vegane Ernährung eine hochgradige Mangelernährung ist, welche viele Nährstoffe nun mal nicht decken kann.

Gleichzeitig alle genauso gut über den Dachwerten zu decken ist vegan unmöglich.

Deswegen ist es auch quatsch zu sagen "ausgewogen vegan". Das gibt es nicht! Ausgewogen heißt mit Fleisch, Fisch, Milch und/oder Eier. Wer darauf verzichtet, der ernährt sich eben nicht ausgewogen.

Quelle: Dissertation Annika Waldmann: "Einfluss der veganen Ernährung auf den Gesundheits- und Ernährungsstatus: Ergebnisse der deutschen Vegan-Studie." Seite 84, Anhang A Tabelle A7 Teil I+II, Tabelle A10 Teil I+II

https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/binary/SN5I6PRB6Q3RXTPG7V4W3PMBHJLY5ORS/full/1.pdf#page=97

Ist dir das Beweis genug oder willst du es leugnen?

Im Gegensatz zu euch, kann ich meine Aussagen auch alle beweisen. Dagegen hat es noch NIE ein Veganer geschafft seine These zu beweisen "alles was man in tierischer Nahrung findet, findet man auch in Pflanzen".

Also siehst du es jetzt ein, dass vegan eine Mangelernährung ist?

Wer anhand dieser Datenlage noch behauptet, dass vegan eine supi dupi ausgewogene Ernährung ist, der ignoriert die Faktenlage!

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FranziiCookiie 06.08.2017, 23:32
@Omnivore14

Eine Mangelernährung ist nur solange eine Mangelernährung, bis man alle Nährstoffe bekommt. Also ist vegan ab dem Punkt keine Mangelernährung mehr, sobald man supplementiert. Und da man vegan supplementieren kann, ist es auch keine Mangelernährung, Punkt.

Ernährung ist noch nie ein guter Vitamin D Lieferant gewesen, D-Mangel ist bei verschiedensten Gruppen vorzufinden, weil wir einfach in Deutschland leben.

Kann vegan B12 in ausreichender Menge liefern? Nein!

Kann vegan D in ausreichender Menge liefern? Nein!

Hierzu also eindeutig "Ja!", denn auch Supplemente können vegan sein (und somit kann vegan es liefern) und Sonnenlicht ist sowieso das veganste auf diesem Planeten.

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Omnivore14 08.08.2017, 20:59
@FranziiCookiie

Also ist vegan ab dem Punkt keine Mangelernährung mehr, sobald man supplementiert. 

Es IST eine Mangelernährung, weil man dringend supplementieren MUSS. Und selbst das ist noch keine Garantie. Erst recht nicht für Kinder und Schwangere.

Und da man vegan supplementieren kann, ist es auch keine Mangelernährung, Punkt. 

Falsch! Punkt!

und Sonnenlicht ist sowieso das veganste auf diesem Planeten.

1) Sonnenlicht ist keine Ideologie und deshalb auch nicht "vegan"

2) Dein Sonnenlicht kannst du im Winter vergessen. Siehe DVS, wieviele einen D-Mangel hatten

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FranziiCookiie 10.08.2017, 01:22
@Omnivore14

"Die qualitative Mangelernährung (auch Fehlernährung) bedeutet eine Unterversorgung mit Vitaminen- und Mineralstoffen."

Wikipedia zu "Mangelernährung". Da bei Supplementen keine Unterversorgung mehr besteht, ist es keine Mangelernährung. :-)

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Stimme nicht zu, weil...

... dahinter Menschen sind, welche nicht zwingend bekehren wollen. Das ist Abhängig von individuellen Charakter eines jeden einzelnen und kann nicht verallgemeinert werden.

Stimme nicht zu, weil...

mir kommen veganer nicht als heuchler vor, weil ich niemanden brauche, ders angeblich falsch macht, nur damit ich mich mit meiner lebensweise/ meinem verhalten im recht fühlen kann.

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