bis zu welcher tiefe kriegt man luftblasen wenn man mit einer tauchglocke abtaucht?

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6 Antworten

Dass der statische Druck unter Wasser die Blase immer kleiner werden lässt, wurde schon hinreichend gesagt. Im Wasser steigt aber auch die Lösefähigkeit für Luft mit zunehmendem Druck an. Das heißt, die in der Blase vorhandene Masse an Luft nimmt auch ab, in dem Maße, in dem das Wasser sie aufnimmt.

Ob das reicht, die ganze Luftblase aufzuzehren, ist auch eine Frage der Zeit und der Menge Wasser, die mit der Luft in Berührung kommt, alos wie stark sich das Wasser bewegt. Ich denke, da gibt es keinen festen Grenzwert.

Oder meinst Du, ab welcher Tiefe eine große Luftblase sich beim Aufsteigen in kleinere Blasen zerlegt? Das wäre eine ganz andere Frage...

Luftblasen in der Tauchglocke kannst Du in jede beliebige Flüssigkeitstiefe bringen. Das Volumen der Luft wird mit zunehmendem hydrostatischen Druck kleiner, d.h. die Luft wird mit zunehmender Tiefe komprimiert.

Die Luft geht nicht "Weg". Die Luft wird komprimiert. Es sieht also nur nach immer weniger Luft aus. Und wenn du am Anfang einen Liter Luft hast oder 1000 Liter, das halbiert sich in der gleichen Tiefe. Und sehr tief bleibt halt von dem einen Liter nur noch eine kleine Blase und bei den 1000 Litern noch eine gut sichtbare Menge. Wenn du dann wieder auftauchst "wächst" die Luft wieder auf die Original Menge an. Das gleich gilt übrigens auch über dem Wasser. Nur sehr viel langsamer. Auch die Luft über uns übt einen Druck auf uns aus. Und wenn du höher bist (Berg oder noch besser Flugzeug) ist der Druck kleiner weil "oben" nicht mehr so viel Luft ist. Das kannst du selber ausprobieren. Nimm eine PET Flasche auf den Berg (Berg, nicht Hügel) verschliesse sie und geh wieder ins Tal. Die PET Flasche ist nun zusammengedrückt.

der druck im wasser steigt, je tiefer du mit der luftblase gehst. also wird die luft unter der tasse immer komprimierter, also immer weniger luft... also je größer die blase am anfang war, desto mehr luft ist dann auch bei größeren tiefen noch vorhanden.

JCooper98 05.12.2013, 19:53

ein fehler: Die Luft wird nicht weniger! Nur ihre Dichte steigt

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yukumi 05.12.2013, 20:43
@JCooper98

das war für den laien ausgedrückt, wie du siehst, habe ich auch komprimierter geschrieben, was der realität entspricht

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JCooper98 05.12.2013, 20:45
@yukumi

ok, dachte nur das könnte zu missverständen führen, weil ja eig keine Luft verlorengeht

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Hallo, mit zunehmender Tiefe steigt der Umgebungsdruck; und zwar um 1 bar je 10m Wassertiefe. Dudurch wird die Luft komprimiert, zusammengedrückt.

Das kannst Du mit einer leeren Platikflasche, die zu zu schraubst, probieren. Je tiefer Du tauchst, desto mehr wird die Flasche und die darin befindliche Luft zusammen gedrück.

Entsprechend dem Umgebungsdruck atmet ein Taucher mit zunehmender Tiefe immer mehr Luft. Seine Lunge platzt deswegen nicht, weil der Aussendruck immer gleicht dem Innendruck ist.

Gruß Klaus

  1. Wie meinst du "haltbar"?

  2. Luft wird durch den Druck unter Wasser komprimiert, nach spätestens 100 Metern ist eine Taucherglocke deshalb untauglich.

norgie 05.12.2013, 19:44
  1. Bis zu welcher tiefe eine XX im durchmesser große Blase überlebt
  2. Auch wenn die blase 1 km durchmesser hat?
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NorbertAust 05.12.2013, 20:41

Wenn von oben, so wie bei heutigen Taucherglocken üblich, komprimierte Luft nachgeschoben wird, stimmt das nicht.

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