Bis zu welchem ethischen Maß ist ausgleichende Gerechtigkeit tolerierbar, wenn man an sie glaubt?

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7 Antworten

warum möchtest du das wissen??? es wird dir keiner eine faustformel liefern oder einen grenzfall aufzeigen können. ich denke dass musst du leider mit dir selbst klären. in wie weit das für dich in ordnung geht. es wird immer jemanden geben, der sagt es ist ok wenn straftäter verletzt oder getötet werden, deswegen muss es ja für dich nicht auch ok sein, oder würdest du dann sagen, "aha, ok, so ist das also, dann weiß ich bescheid"??? über ethisch moralische fragen lässt sich endlos lange mit anderen streiten, ohne das man sich auch nur nährungsweise an eine für alle akzeptable lösung annähert. tut mir leid, dass wirst du -wie bereits gesagt- für dich persönlich entscheiden müssen.

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Kommentar von JM2703
11.07.2011, 14:28

Danke für Deine Antwort - Ich kann Dir in dem, was Du geschrieben hast, nur zustimmen und ich weiß, dass es für ethische Fragen nicht die eine Lösung gibt, sondern dass solche Dinge jeder individuell entscheiden muss. Trotzdem interessieren mich die verschiedenen Ansätze und Betrachtungsweisen, die sich durch die Antworten auf die Frage offenbaren. Auf die eine Antwort war ich in dem Sinne eigentlich auch gar nicht aus. Es ist super zu hören, dass Leute die Meinung teilen, dass jeder selbst für sich zu einer Lösung für diese Frage kommen muss.

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Vielleicht darf ich auf diese Frage nicht Antworten, weil ich an keinerlei übernatürliche Gewalten glaube.

Daher bin ich überzeugt,dass solche Sachen zufällig passieren oder, zu Beispiel eins, aus eigener Blödheit :D passieren.Der eine oder andere mag natürlich viel hineininterpretieren, aber letzten Endes ist es doch eine Frage der Wahrscheinlichkeit, das eben manchmal etwas passiert, was sich irgendwie mit anderen Geschehnissen verknüpfen lässt, wenn man denn will...

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Wer sagt dir, dass auf der Welt eine (ausgleichende) Gerechtigkeit existiert? Vielleicht müssen wir uns damit abfinden, dass das eine Illusion ist.

In deinem Beispiel: der entlassene Mörder wird selbst ermordet. Wer hat das Recht dazu?Niemand. Auch ein auf Rache gesinnter Vater (als Beispiel) des Opfers dieses Entlassenen. Man darf nicht im Namen einer Ideologie (Hier: "ausgleichende Gerechtigkeit") neue Ungerechtigkeiten begehen.

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Wenn du selber betroffen bist, siehst du das wahrscheinlich anders. Ist wie mit vielen Dingen (Organspende, PID ) so.

Aber moralisch betrachtet ist es ja auch falsch zu lachen, wenn sich jemand wehtut...

Ich bin da etwas freier in der definition ;-)

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Naja, ich glaube nicht, dass es das gibt. Ich würde das Pech nennen... Zu sagen: "das hat er/ sie verdient", also da muss man echt aufpassen. Aber sagen darf man ja, was man will. MACHEN darf man nur nicht,

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WAHRE gerechtigkeit tritt immer ein.ob gleich,ob später: spielt keine rolle.

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