Bis wieviel Umsatz ist Nebenerwerb ein Nebenerwerb?

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2 Antworten

Ob Haupt- oder Neben- spielt für die Sozialversicherungspflicht einer Tätigkeit überhaupt keine Rolle. Schließlich ist es ohnehin subjektive Ansichtssache, was man als seine eigentliche Bestimmung betrachtet und was als bloßen Nebenzweck des eigenen Daseins.

Vielmehr kommt es darauf an, ob jemand abhängig Beschäftigter oder eben nicht abhängig ist bzw. ob er unter eines der (je nach Sozialversicherungszweig speziellen) die Versicherungspflicht begründenden Kriterien fällt oder nicht. Das hat mit der Höhe des Umsatzes alles absolut gar nichts zu tun.

Und "doppelt gezahlt" ist dabei auch nichts; sondern vielmehr erfüllt jedes Einkommen für sich entweder aufgrund gesetzlicher Verpflichtung den Zweck, zum Beitragsaufkommen beizutragen oder eben nicht.

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Das was Sie da wissen möchten ist etwas komplizierter... fragen Sie besser beim Finanzamt nach oder fragen Sie einen Steuerberater.

Oft wird das auch von Finanzamt-Bezirk zu Bezirk unterschiedlich behandhabt. Deswegen fragen Sie nach wie es in Ihrem Fall individuell aussieht.

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Kommentar von blackleather
21.08.2012, 12:39

fragen Sie einen Steuerberater

Die Frage ist doch aber schwerpunktmäßig sozialversicherungsrechtslastig; diesbezüglich darf ein Steuerberater als Hauptleistung doch überhaupt nicht beraten. Und das Finanzamt schon gar nicht. Zuständig wäre ein Sozialversicherungsberater (wenn es so etwas gäbe); zuständig ist auf jeden Fall (soweit es um Rentenversicherungsbeiträge geht) ein Rentenberater und zuständig ist auf jeden Fall ein Rechtsanwalt (denn der darf auf jedem Rechtsgebiet beraten).

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