Bis welcher Sehstärke kann man sich die Augen lasern?

5 Antworten

z. B. LASIK

Es werden Myopien bis -8,0 dpt (auch -10,0 dpt), Hyperopien bis + 3,0 dpt, Astigmatismen von - 3,0 dpt bis - 6,0 dpt behandelt. Es ergibt sich ein schnelles refraktives Ergebnis ohne Schmerzen. Nachteilig sind trockene Augen, da 80 % der Hornhautnerven durchtrennt werden. Die besten Ergebnisse werden zwischen - 2,0 dpt bis - 6,0 dpt erreicht. Bei Korrekturen von Myopien über - 8,0 dpt erreicht man die Grenzen vom erhöhten Risiko. Es gilt auch bei dieser Behandlungsmethode, je geringer die Fehlsichtigkeit, desto genauer lässt sich der Laser einsetzen. Bei sehr hohen Fehlsichtigkeiten können Nachoperationen oder das weitere Tragen von Sehhilfen notwendig sein. Da die Korrektur im zentralen Hornhautbereich erfolgt, kann es bei sehr weiten Pupillen im Dunkeln zu Lichterscheinungen wie Lichtstreuung und Blendung im Übergangsbereich der Hornhaut kommen. Lasern der Augen ist keine anerkannte Behandlungsmethode durch die Krankenkassen. Die Risiken im Alter sind nicht abschätzbar. Vereinfacht, Lasern ist eine Schönheitsoperation, das Risiko trägt immer der Kunde. Kein Arzt gibt eine Garantie, dass man nach dem Lasern keine Brille mehr benötigt.

Auszüge aus einem Artikel der Fachzeitschrift DOZ, 01/2014, Perfektes Sehen ohne Brille? 20 Prozent der Testbesucher, die von der Deutschen Gesellschaft für Verbraucherstudien (DtGV) zu Augenlaserzentren geschickt worden sind, berichten, - so ist dem Focus-Artikel zu entnehmen - dass sie nicht ausreichend über die Gefahren der Verfahren aufgeklärt worden sind. Die KRC (Kommission Refraktive Chirurgie) führt einige Voruntersuchungen an, die vor einer refraktiv-chirurgischen Maßnahme durchgeführt werden. So heißt es bei der Beschreibung der Eingriffe mit dem Excimer-Laser (u. a. PRK - Photorefraktive Keratektomie, Lasik - Laser in situ Keratomileusis, Eelex): "Präoperativ sind mindestens folgende Untersuchungen erforderlich und zu dokumentieren: ◆ Untersuchung der Hornhauttopographie mittels computergestützter Videokeratoskopie (Untersuchung der Hornhaut) ◆ Prüfung der unkorrigierten und korrigierten Sehschärfe, gegebenenfalls nach Ausschaltung der Akkommodation ◆ Messung des Augeninnendrucks ◆ Messung des mesopischen (Sehen bei Dämmerungslicht) Pupillendurchmessers (0,05 - 50 Lux) ◆ Messung der Aniseikonie (unterschiedliche Netzhautbildgrößen) bei Anisometropie (unterschied der Brechwerte zwischen den Augen > 2 dpt) sowie Bestimmung der Verträglichkeit der geplanten Korrektur durch Kontaktlinsen-Trageversuch ◆ Untersuchung der vorderen und hinteren Augenabschnitte in medikamentöser Mydriasis ◆ Messung der Hornhautdicke (Pachymetrie) mittels optischer Verfahren über einen zentralen Bereich von mindestens sechs Millimeter ◆ Ausschluss medizinischer Kontraindikationen."

Die DtGV stellte im Rahmen ihrer Testbesuche fest, dass dieser Kanon von Voruntersuchungen nicht konsequent umgesetzt worden ist.

Eine Kurzsichtigkeit (Myopie) ist keine Krankheit. .... Und weil in der Regel für Lasereingriffe keine gesundheitliche Notwendigkeit vorliegt, bewegt man sich dabei, wie Fachanwälte für Medizinrecht sagen, rein juristisch im Bereich der Schönheitsoperationen. Aus streng medizinischer Sicht ist eine Augenlaser-Therapie meist genauso unnötig wie eine Brustvergrößerung.

In diesem wichtigen Artikel von Dr. Andreas Berke, Höhere Fachschule für Augenkunde Köln, werden auch die Risiken und die sich daraus ergebenden Nachteile einer Laserbehandlung beschrieben. Wenn man diese Artikel gelesen hat und andere über die Risiken, dann ist eine fesche Brille sinnvoller, eine falsch angepasste Brille kann man austauschen, eine kaputte Hornhaut braucht ein Spenderorgan.

Du musst soweit ich weiss mindestens 30 Jahre alt sein und seit mindestens 2 Jahren eine unveränderte Sehstärke haben, dann kann man das machen lassen.

Je größer die Sehstärke (und zusätzliche Veränderungen), desto teurer wird der Spaß. Lohnt sich aber, da man dann natürlich nie wieder eine Brille oder Kontaktlinsen braucht.

Es gibt da eigentlich keine Grenze "bis zu welcher" Sehstärke das geht. Es ist eher die Frage "ab welcher" Sehstärke es sinnvoll ist... ZB jemandem der nur zum Fernsehen eine Brille braucht, würd ich ehrlich gesagt davon abraten (ich persönlich zumindest) weil das meiner Meinung nach rausgeschmissenes Geld ist.

Aber es kann natürlich jeder machen was er will und ene ärztliche Beratung ist vorher sowieso notwendig. :) LG

Warum denn erst ab 30? Kann man es nicht mit 18 machen? :) LG

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@MissMaryX

Wenn das ginge würd ich's auch machen lassen - sofort und auf der Stelle^^

Eventuell gibt es auch Ärzte die es machen, wenn du noch jünger bist, aber paarundzwanzig musst du auf jeden Fall sein. Mit 18 ist deine Entwicklung einfach noch nicht abgeschlossen, und es macht ja wenig Sinn, so eine OP zu machen, wenn sich danach eh wieder der Körper verändert und damit auch eine erneute Veränderung der Sehstärke möglich ist. :) LG

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Es gibt verschiedene Angaben, Wikipedia schreibt bis -10, aber ich habe auch schon nur bis -7 gehört. Außerdem kann man das gar nicht so genau sagen, denn das hängt von der Beschaffenheit des Auges ab. (Dicke der Hornhaut), daher kann das Dir nur Dein Augenarzt nach der Augenuntersuchung sagen.

Frage am besten beim Augenarzt nach, ist abhängig von der Ursache der Sehschwäche.

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