Bis welchen Betrag bin ich Privatverkäufer bei Ebay? damit man keine Probleme mit dem Finanzamt hat.

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8 Antworten

Ich habe schon von Leuten gehört, die regelmäßig gelesene Bücher vertickt haben und dann eine Abmahnung bekommen haben, weil sie keine AGB usw. drin hatte und als Privatanbieter geführt wurden.

Steuerlich gesehen ist die Lage aber sicher anders. Da würde ich sagen, um sicher zu gehen einen Steuerberater konsultieren.

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Dem Finanzamt ist es egal, als was Du bei ebay eingestuft bist.

Laut Finanzamt bist Du Gewerbetreibender und Unternehmer.

Daraus folgert sich, dass Du Deine Gewinne und Umsätze erklären musst, und je nach Höhe von Gewinn bzw. Umsatz fällt Einkommensteuer, Gewerbesteuer oder Umsatzsteuer an.

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Es gibt keinen bestimmten Betrag. Es kommt ausschließlich auf die Zahl der Angebote an. Die Finanzverwaltung durchforstet die Ebay-Seiten und auch die Verkaufsblätter wie "Sperrmüll" mit einer speziellen Software auf die Anzahl von Anzeigen im Zusammenhang mit Telefonnummern usw.

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Kommentar von blackleather
01.11.2012, 17:50

Es kommt ausschließlich auf die Zahl der Angebote an.

Nenne doch einfach mal diese Zahl, dann ist ihm auch geholfen.

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Es kommt nicht auf die Summe an, sondern auf die Ware. Ist es aus der Ware ersichtlich(z.B. Neue Ware, nie gebraucht und mehrfach vorhanden) kommt das Finanzamt auf die Idee, ey der Handelt damit. Also wenn du nur Privates Zeug verkaufst, welches als solches zu erkennen ist, gibt es kein Problem mit dem Fiskus.

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Kommentar von JohannesJ54
01.11.2012, 18:14

Es gibt Probleme mit ebay.

Wenn du z.B. Deine gelesene Tageszeitung verkaufst, hast du regelmässig mehr als 20 Artikel pro Monat und wirst von ebay als privater Verkäufer gesperrt. Dann darfst du nur noch gewerblich verkaufen.

Mit dem Finanzamt hast du normalerweise kein Problem. Wenn du aber Handyverträge anbietest oder 5 gebrauchte Handys, ist das gewerblich.

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Ich denke es kommt wohl eher darauf an ob man die Absicht hat mit den Auktionen Gewinn zu machen oder nicht.

Auf die Summe kommt es mit Sicherheit nicht an.

Du musst doch selbst wissen ob du als Händler auftrittst oder nicht.

Kaufst du Ware an um sie anschliessend bei eBay zu verkaufen? Dann solltest du ein Gewerbe anmelden.

Sind es nur gebrauchte Dinge die bei dir zuhause rumliegen? Dann brauchst du kein Gewerbe anzumelden.

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Beachte bitte, die von Ebay in den AGB geregelten Bedingungen über das Thema "Privat/gewerblicher Verkäufer, haben nichts mit den gewerblichen und finanztechnischen Richtlinien zu tun die derzeit in Deutschland gelten.

Um eine Splittung zu erreichen, eröffne einen Zweitaccount, dieser kann durchaus nützlich sein!!

Hier einmal interessante Urteile:

http://www.wortfilter.de/News/news3423.html Einige Gerichte sind der Meinung, dass bei mehr als 25 eBay-Angeboten in zwei Monaten oder bei mehr als 100 Bewertungspunkten bereits die Schwelle zum gewerblichen Handel überschritten ist. Dazu einige Beispiele:

Das Amtsgericht Bad Kissingen urteilte am 04.04.2005: Unternehmer sei, wer 154 Bewertungen bei eBay erhalten hat und alles versteigert, was im Haushalt nicht mehr benötigt wird. (Aktenzeichen 21 C 185/04)

68 Verkäufe innerhalb von acht Monaten bewegen sich in einem Grenzbereich, in dem sowohl ein privater, wie auch ein geschäftlicher Verkehr denkbar ist. OLG Frankfurt am 07.04.2005, Aktenzeichen 6 U 149/04

39 Verkäufe in fünf Monaten bei eBay sind „Handeln im geschäftlichen Verkehr“. LG Berlin am 09.11.2001, Aktenzeichen 103 U 149/01

Für gewerbliches Handeln auf der eBay-Plattform reiche es aus, dass der Verkäufer innerhalb von zwei Monaten 25 Bewertungen erhalten habe, so das Urteil des Landgericht Hanau vom 28.09.2006 (Az. 5 O 51/06).

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Die Frage taucht hier häufiger auf, ebenso eine Antwort...

http://www.internetrecht-rostock.de/unternehmer-ebay.htm

Am Ende des Links sind die Kriterien zu finden nach denen deutsche Gerichte regelmäßig Unternehmertum bei Ebay und anderen Auktionsportalen festmachen.

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Man kann bis 600€ im Monat problemlos verkaufen.

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Kommentar von blackleather
01.11.2012, 17:51

Woraus ergibt sich dieser Betrag?

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Kommentar von Helmuthk
01.11.2012, 17:51

Da wird es Dir aber schwer fallen, eine Fundstelle für Deine Antwort zu finden. Arbeitnehmer müssen nach § 46 Einkommensteuergesetz eine Einkommensteuererklärung abgeben, wenn ihre Nebeneinkünfte über 410,00 € liegen.

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