Bipolare Störung. Wie geht man als Angehöriger mit den periodisch auftretenden Aggressionen um?

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3 Antworten

Angehörige sollten in die Psychotherapie mit einbezogen werden:

Es hat sich gezeigt, dass Patienten, die an einer Bipolaren Störung leiden, besonders häufig Rückfälle erleiden, wenn ihnen Unverständnis oder Feindseligkeit entgegengebracht werden.

Daher sollten Angehörige und Freunde unbedingt in die Behandlung einbezogen werden („Psychoedukative Familienbetreuung“).

Wichtige Informationen zur Störung und zur medikamentösen Behandlung werden ausgetauscht und gemeinsam Kommunikations- und Problemlösefertigkeiten eingeübt.

Zudem werden Frühwarnsignale gesammelt, die eine erneute psychotische Episode ankündigen, und ein Krisenplan erstellt, der festlegt, wer wie zu handeln hat, wenn der Betroffene im Rahmen der Psychose sich und andere gefährdet.

(http://www.tu-braunschweig.de/psychologie/psychotherapieambulanz/stoerungen/bipolar;jsessionid=hgqerbs3x1.2)

Sich immer ins Bewusstsein rufen, dass derjenige nicht böse ist, sondern krank. Evtl in ein Angehörigenseminar gehen und der Kranke sollte sich natürlich auch behandeln lassen.

Einen  Krisenplan erstellen,  wenn die akute Phase vorbei

ist, ist das allerwichtigste ! Aus eigener Erfahrung kann ich sagen,

dass diese Krankheit immens tückisch ist.

Ergenyl und Sinup. einnehmen, auch wenn zu Kopfschmerzen u. ä. kommt.

Falls möglich:

Eine Versorgung / Betreuung mit mind. einer weiteren, möglichst

ruhigen Person anstreben. WICHTIG !

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